7F19 Capsule

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Szene 1 – In der Springfielder Grundschule

Lisa sitzt an ihrem Pult und liest. Die anderen Kinder unterhalten sich und lassen Papierflieger los. Janey wendet sich an Lisa.
Janey: Hast du schon von Miss Hoover gehört? Sie hat aus Versehen eine Flasche Abflussfrei getrunken.
Chuck: Ach, ich dachte sie wär’ in ’nen Gully gefallen.
Miss Hoover kommt weinend in die Klasse und muss von Rektor Skinner gestützt und getröstet werden.
Rektor Skinner: Das wird schon wieder.
Lisa: Ohh, schon wieder hat so’n Typ sie sitzen lassen.
Miss Hoover: Kinder, ich werde nicht lange bleiben können. Ich komme gerade vom Arzt. Er hat mir gesagt, ich habe die Lyme-Krankheit. Direktor Skinner wird euch unterrichten bis meine Vertretung hier ist.
Mitschüler von Lisa: Was ist die Lyme-Krankheit?
Rektor Skinner: Ich erkläre es euch. Die Lyme-Krankheit wird durch kleine Parasiten, sogenannte Ticks oder Zecken übertragen. Beißt sich so eine Zecke an einem fest und beginnt Blut zu saugen gibt sie bösartige Spirochäten ins Blut ab, die über die Knochenmarksflüssigkeit ins Gehirn gelangen.
Miss Hoover: Himmel! Ins Gehirn!
Miss Hoover fängt wieder an zu weinen.
Rektor Skinner: Kommen Sie! Gehen Sie jetzt!
Rektor Skinner geleitet Miss Hoover zur Tür und schließt sie hinter ihr.
Rektor Skinner: Nun gut, Kinder, so ist das also. Schlagt eure Fibel auf, Seite 32. Subtraktion!
Plötzlich hört man ein Ekelgeschrei aus dem Stockwerk über Lisas Klasse.
Rektor Skinner: Bart Simpson, ich weiß, dass du das bist!
Es wird nach oben geblendet, wo Bart ein Referat über die Geburt von Katzen hält. Dabei zeigt er ein detailliertes Video.
Bart: Und hier seht ihr Schneeball II. Die haben wir behalten.
Die ganze Klasse: Ihhhhhhh!
Bart: Wir wollten lieber das Graue, aber die Mutter hat es gefressen.
Martin Prince: Wähh! Mrs. Krabappel er traumatisiert die ganze Klasse.
Mrs. Krabappel: Wie üblich pflichte ich dir bei, Martin. Bart, stell das sofort ab und setz dich wieder hin.
Bart: Kuckt mal! Das ist echt cool! Wenn ich auf “zurück“ drücke, kriechen sie wieder in den Mutterleib.
Die ganze Klasse: Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhh!
In Lisas Klasse ist Rektor Skinner am unterrichten.
Rektor Skinner: Nein, Kinder, ich hab mich nicht verschrieben. Das, meine kleinen Freunde, ist ein Schwa.
Der Aushilfslehrer Mr. Bergstrom tritt, wie ein Cowboy angezogen, die Tür auf und schießt mit Platzpatronen rum. Rektor Skinner wirft sich vor Schreck auf den Boden. Die Kinder sind überrascht.
Rektor Skinner: Sind Sie etwa die Vertretung?
Mr. Bergstrom: Ja, Sir. Ja, das bin ich.
Rektor Skinner: Sind Sie übergeschnappt?
Mr. Bergstrom: Nein, Sir, das bin ich nicht. So errege ich nur ihre Aufmerksamkeit.
Rektor Skinner: Na, wenn das so ist. Also, dann seid schön nett zu eurem neuen Lehrer, Kinder. Ah hm hm hm.
Mr. Bergstrom: Howdy. Ich bin ein Cowboy aus Texas. Wir schreiben 1830. Ihr könnt mir jede Frage stellen, die ihr wollt.
Chuck: Können wir nach der Pause (unverständlich) Kickball spielen?
Mr. Bergstrom: Kickball? Kleiner, 1830 gibt’s kein Kickball. Und die nächste Frage? (Pause) Na so was, ist ja schrecklich still hier in der Prärie. Dann eben nicht. Aufgepasst! Ich will pro Person zwei Augen auf mich gerichtet sehen. Und zwar augenblicklich. Da stimmen drei Dinge an meinem Outfit nicht. Wenn einer von euch diese drei Dinge rausbekommt, kriegt er meinen Hut.
Lisa: Ich glaub, ich weiß die drei Dinge.
Mr. Bergstrom: Ah, ja ja ja ja. Wie heißt du denn?
Lisa: Lisa Simpson.
Mr. Bergstrom: Na, dann los, Miss Simpson.
Lisa: Ähm, erstens, der Staat Texas auf Ihrem Gürtel wurde erst 1845 gegründet.
Mr. Bergstrom: Ausgezeichnet.
Lisa: Zweitens, der Revolver wurde erst 1835 erfunden.
Mr. Bergstrom: Ganz hervorragend.
Lisa: Drittens, offenbar sind Sie mosaischen Glaubens.
Mr. Bergstrom: Bist du sicher, dass ich Jude bin?
Lisa: Italiener?
Mr. Bergstrom: Ich bin Jude.
Lisa: Und es gab keine jüdischen Cowboys.
Mr. Bergstrom: Sehr gut. Ganz hervorragend. Außerdem trage ich eine Digitaluhr, aber egal. Hier bitte, kleine Lady.
Mr. Bergstrom setzt Lisa seinen Hut auf.
Mr. Bergstrom: Um der Richtigkeit willen, es gab ein paar jüdische Cowboys, Ladies und Gentlemen. Riesenkerle, die nichts aus der Ruhe brachte und die immer spendabel waren. Ich heiße Bergstrom. Macht euch ruhig lustig über meinen Namen, wenn ihr möchtet. Meine Vorschläge wären Mr. Bergwurm und Mr. Zwergwurm.
Die Klasse lacht. In der Zeit unterrichtet Mrs. Krabappel Barts Klasse.
Mrs. Krabappel: Liebe Kinder, für heute haben wir uns die Wahl eines Klassensprechers vorgenommen. Ich darf zwar nicht mitwählen, aber ich empfehle euch doch sehr Martin zu wählen. Martin?
Martin Prince: Als euer Klassensprecher würde ich einen großzügig ausgestattetes Sciencefiction-Bibliothek fordern mit einem ABC aller Großmeister dieses Genres. Wie Asimov, Master oder Clarke.
Wendell: Hey, was ist mit Ray Bradbury?
Martin Prince: Ich kenne seine Arbeiten. Vielen Dank und behaltet den Himmel weiter im Auge.
Mrs. Krabappel: Großartig! Großartig, Martin!
Währendessen hat Mr. Bergstrom Pancakes an Lisa’s Klasse verteilt.
Mr. Bergstrom: Wenn ihr mit euren Pancakes fertig seid, werden wir einen Song über Cowboys singen. Bei dm Text hier stimmt zwar einiges nicht, aber wir können ihn ja gemeinsam korrigieren, okay.
Mr. Bergstrom fängt an zu singen und spielt auf seiner Gitarre.
Mr. Bergstrom: (singt) Daheim, daheim in der Prärie In wirklichkeit war die Prärie alles andere als ein Zuhause. Sie war ein trostloser Ort, wo Gefahr und Krankheit mit im Sattel saßen. Und die flinke Antilope verschmähten sie nie. Im Gegensatz zu den gescheiten Indianern aßen die Cowboys nur die Zunge der Antilope und warfen den Rest weg. Ein friedlicher Ort ohne ein kränkendes Wort und die Rücken sich immer verzieh’n
Eine abwertende Zeichnung von Mr. Bergstrom mach die Runde durch das Klassenzimmer und landet schließlich bei Lisa. Mr. Bergstrom bemerkt den Zettel in Lisa’s Hand und will wissen was das ist.
Mr. Bergstrom: Hey, was ist das?
Er reißt den Zettel aus Lisas Hand.
Mr. Bergstrom: Hast du das gemalt?
Lisa: Nein. Nein, das war ich nicht. So etwas würde ich niemals tun. Das war nur eine unreife Gans, die anstatt etwas fairem...
Mr. Bergstrom: Na, gefällt mir. Kann ich es haben?
Lisa: Ja, aber es ist nicht von mir.
Mr. Bergstrom: Bist du da ganz sicher? es ist gut.
Lisa: Langsam würde ich mir wünschen, ich hätt’s gemalt.
Mr. Bergstrom: He he he he.
Er hält die Zeichnung hoch um sie allen in der Klasse zu zeigen.
Mr. Bergstrom: Ladies und Gentlemen, Der singende Blödmann.
Mitschülerin von Lisa: Lisa!
Lisa bekommt eine abwertende Zeichnung von sich selbst übergeben. Sie liest die Betitelung.
Lisa: Die singende Blödfrau!
Unterdessen geht der Wahlvorgang in Barts Klasse weiter.
Mrs. Krabappel: Weitere Wahlvorschläge?
Sherri und Terri: Wir nominieren Bart Simpson! Los, halt deine Rede!
Bart steht auf.
Bart: Ich hatte die Rede fertig, aber mein Hund hart sie gefressen.
Die Klasse lacht.
Mrs. Krabappel: Kinder, lasst diese Albernheiten. Bart, ich suche einen zuverlässigen Schüler, der dm Direktor eine wichtige Nachricht von mir überbringt. Würdest du das übernehmen?
Mrs. Krabappel überreicht Bart einen Nachricht, die Rektor Skinner auffordert Bart zu beschäftigen.
Bart: Aber Mrs. Krabappel. Woher soll ich wissen, wo das Büro vom Direx ist.
Die Klasse fängt an zu lachen. Bart verlässt das Zimmer.
Mrs. Krabappel: Kinder, ich hab euch doch gesagt, ihr sollt ihn nicht ermutigen. Wenn Bart Beifall dafür bekommt, dass er den Idioten spielt...
Milhouse: Yeah, Bart!
Bart saugt sich an der Scheibe der Zimmertür fest. Die Klasse fängt an zu jubeln und zu grölen. Mr. Bergstrom liest Lisas Klasse etwas vor. Die Schüler sitzen dabei im Kreis um ihn herum.
Mr. Bergstrom: …und niemand, niemand unter den hunderten von Leuten, die zum Jahrmarkt gekommen waren wusste, dass eine graue Spinne bei der ganzen Sache die wichtigste Rolle gespielt hatte. Niemand war bei ihr, als sie einsam starb.
Lisa fängt vor Rührung an zu weinen. Später, in einer anderen Schulstunde, fragt Mr. Bergstrom nach den Talenten der Schüler.
Mr. Bergstrom: Na los, Janey, jeder hat eine Begabung. Ich will deine kennenlernen. Weiter nichts.
Janey: Ich hab keine Begabung.
Mr. Bergstrom: So was darfst du nicht sagen. Es gibt doch bestimmt etwas, was du besser kannst als andere.
Janey: Naja, ich kann das machen.
Janey berührt mit ihrer Zunge ihre Nase.
Mr. Bergstrom: Ja! Prima!
Er wendet sich an Ralph.
Mr. Bergstrom: Und wie steht es mit dir Ralph?
Ralph schlabbert mit seinen Wangen.
Mr. Bergstrom: Wunderbar!
Er geht zu Chuck.
Mr. Bergstrom: Chuck?
Chuck krempelt seine Augenlieder nach oben und dreht seine Augen nach hinten.
Mr. Bergstrom: Uähh!“ Das ist ja widerlich! Es gefällt mir.
Er wendet sich an Lisa.
Mr. Bergstrom: Lisa, willst du uns nicht was vorführen? Du hast dein Saxophon dabei.
Lisa: Ich kann nicht.
Mr. Bergstrom: Na los, Lisa. Du spielst sicher gut.
Lisa: Nein, wirklich. Ich kann nicht.
Mr. Bergstrom: Klar kannst du. Versuch’s doch.
Lisa: Bitte zwingen Sie mich nicht dazu.
Mr. Bergstrom: Na schön. Aber ich hab was gut bei dir.
Die Glocke läutet und die Schule ist zu Ende. Die Kinder stürmen nach draußen. Darunter ist Lisa mit ihrem Saxophonkoffer und dem Cowboyhut von Mr. Bergstrom. Sie überlegt kurz und geht zurück in die Schule und ihr Klassenzimmer. Dort unterhalten sich gerade Mr. Bergstrom und Mrs. Krabappel, welche sich an Mr. Bergstrom ranschmeißt. Lisa bleibt in der Tür stehen und belauscht das Gespräch.
Mrs. Krabappel: Also, während ich faktisch noch verheiratet bin kann von einer Ehe wirklich keine Rede mehr sein, seit Mr. Krabappel in sein Liebesnest gezogen ist.
Mr. Bergstrom: Unser Beruf kann eine Ehe schon aus dem Gleichgewicht bringen.
Mrs. Krabappel: Seit er mich verlassen hat bin ich auf der Suche nach einer Vertretung, die mir die Lektion erteilt, die ich dringend nötig hab.
Mr. Bergstrom: Mrs. Krabappel, wollen Sie m ich etwa verführen?
Mrs. Krabappel: Ha ha ha ha! Na ja…
Mr. Bergstrom: Es tut mir Leid, Mrs. Krabappel. Sie sind sehr nett, aber meine Liebe gehört den Kindern.
Lisa: Hhh. Oh.
Später sitzt Mr. Bergstrom an seinem Schreibtisch und korrigiert Klassenarbeiten. Plötzlich vernimmt er Lisas Saxophonspiel, welche unter seinem Fenster steht und spielt. Er geht zum Fenster. Lisa bemerkt ihn, hört auf zu spielen und schaut nach oben zum Fenster. Mr. Bergstrom applaudiert.

Szene 2 – Im Haus der Simpsons

Lisa ist im Keller und unterhält sich mir Marge, welche gerade die Waschmaschine belädt.
Lisa: Bevor ich einschlafe, denke ich als Letztes an Mr. Bergstrom. Und er ist mein erster Gedanke, wenn ich aufwache.
Marge: Mir geht es ganz genauso mit deinem Vater.
Lisa: Nein, nein. Du hast mich nicht verstanden. Wenn Mr. Bergstrom lächelt, sieht man nur die Zähne. Aber wenn er richtig loslacht, sieht man die beiden Zähne. Ich glaub, sie heißen Augenzähne. Ich weiß nicht, ob es vielleicht an seinem Zahnarzt liegt, aber sie sind absolut vollkommen.
Marge: Solche kleinen Dinge fallen mir auch bei deinem Vater auf.
Lisa: Nein, Mom. Das ist was anderes. Dieser Mann gibt mir das Gefühl, dass es keinen Besseren gibt.
Marge: Aber das gibt mir dein Vater ja auch.
Lisa: Mom, reden wir miteinander oder reden wir miteinander?
Marge: Lisa, wir reden miteinander, aber nur, wenn du einsiehst, dass ich das selbe für deinen Vater empfinde.
Lisa: Gut.
Lisa und Marge gehen nach oben in die Küche, wo der rest der Familie gerade am Essen ist.
Lisa: Gestern hat er uns “Charlottes Spinnennetz“ vorgelesen und am Schluss geweint ohne seine Tränen zu verbergen.
Bart und Homer fangen an zu lachen.
Homer: Ein Buch bringt ihn zum Flennen!
Bart und Homer machen Flenngeräusche.
Lisa: Hrmm!

Szene 3 – In der Springfielder Grundschule

Lisa sitzt in ihrer Klasse und hört verträumt Mr. Bergstrom zu. Es klingelt zur Pause.
Mr. Bergstrom: Und denkt daran. Niemand, und das heißt auch niemand kommt nach der Mittagspause ohne Eruptivgestein zurück. Das heißt entweder Lavagestein oder Sedimentgestein. Lisa, kann ich dich einen Moment sprechen?
Lisa: Ja! Ja, Mr. Bergstrom?
Mr. Bergstrom: Lisa, deine Hausaufgaben sind immer so korrekt. Wie soll ich es sagen? Hilft dir dein Vater manchmal dabei?
Lisa: Nein. Hausaufgaben sind nicht seine Stärke.
Mr. Bergstrom: Ist ja keine Schande. Also, mein Dad konnte...
Lisa: Meiner nicht.
Mr. Bergstrom: Du hast mich nicht ausreden lassen.
Lisa: Das war nicht nötig. Außer Sie meinten rülpsen.
Unterdessen stellen sich Bart und Martin der Klasse als Klassensprecherkandidaten vor.
Martin Prince: In eiener Probe, die aus diesem, unserem, Klassenzimmer entnommen wurde hat ein Staatsinspektor 1, 74 Teile Asbestpartikel pro Million gefunden!
Bart: Das genügt uns nicht! Wir wollen mehr Asbestteile! Wir wollen mehr Asbest! Wir wollen mehr Asbest! Wir wollen mehr Asbest! Wir wollen mehr Asbest! Wir wollen...
Bart wird fotografiert. Dieses Bild landet auf der Titelseite der Schülerzeitung.

Szene 4 – Im Haus der Simpsons

Homer liest die Schülerzeitung. Bart sitzt vor dem Fernseher.
Homer: “Friss meine Shorts!“ Bart. Und das auf der Titelseite.
Bart: Ach, Dad. da ging’s nur darum, wer beliebter ist.
Homer: Was? Es geht darum, wer beliebter ist? Entschuldige mal! Was ist wichtiger, als beliebt zu sein? Na, Bart. Glaubst du echt, das du gewinnst?
Bart: Klaro! Wieso nicht?
Homer: Juhu! Gewonnen! Ich hab immer gewusst, du hast Persönlichkeit. Die Ärzte meinten, es wäre Hyperaktivität, aber ich hatte Recht. Klassensprecher Simpson. Das kann sich doch hören lassen, oder findest du nicht, Junge?
Bart: Hmm. Doch!
Homer: Los! Dann zeig es ihnen!
Bart fängt an zu knurren und fletscht die Zähne.

Szene 5 – In der Springfielder Grundschule

Bart und Martin stehen wieder vor der Klasse und liefern sich ein Duell um Wählerstimmen.
Bart: Der behauptet, es gäbe keine einfachen Antworten. Ich behaupte, er sucht nicht wiet genug danach!
Die Klasse jubelt Bart zu. Martin fängt an zu schwitzen. Nun beginnt der Wahlkampf. Martin hängt ein Plakat auf, was von Bart gelesen wird.
Bart: "Wer Bart wählt, wählt Anarchie!"
Auch Bart hängt ein Plakat auf mit dem Slogan: "Wer Bart wählt, wählt die Anarchie!"
Bart: Jawohl!
Homer hilft Bart bei seinem Wahlkampf und macht die Plakate, welche ins Auge stechen.
Bart: "Sex!"
Homer: "Wählt Bart!"
Bart wird an der Schule schon wie der Gewinner gefeiert. Er zieht Martins Kandidatur mit obszönen Gesten weiter in den Dreck. Lisa und Mr. Bergstrom beobachten das Treiben.
Lisa: Tja, man hat immer Erfolg, wenn man an die niedrigsten Instinkte appelliert.
Mr. Bergstrom: Dir werden die Späße deines Bruders noch mal fehlen.
Lisa: Wann denn?
Mr. Bergstrom: Wenn du mal an einen Ort ziehst, von dem die anderen nur gehört haben.
Lisa: Ein Ort, wo mir meine Intelligenz zum Vorteil gereicht?
Mr. Bergstrom: Ja, es gibt so einen Ort. Das kannst du mir glauben.
Lisa: Ich glaub alles, was Sie sagen. Mit Ihren Worten, Ihrer Körpersprache und Ihrem tollen semitischen Profil.
In Lisas Klasse lesen alle ihre Briefe an die kranke Miss Hoover vor der Klasse vor. Momentan ist Ralph dran.
Ralph: “Liebe Miss Hoover, Sie sind leider krank. Sie fehlen uns. Kevin beißt mich immer. Kommen Sie bald wieder. Hier ist die Zeichnung einer Spirochäte. Alles Liebe, Ralph.“
Mr. Bergstrom: Das hast du wirklich toll gemacht, Ralph!
Es klingelt zum Stundenende.
Mr. Bergstrom: Moment, Kinder! Ich habe gehört, dass in zwei Wochen das naturgeschichtliche Museum von Springfield endgültig geschlossen wird, weil zu wenig Leute hingehen. Also schaut es euch mal an, solange ihr noch könnt.

Szene 6 – Im Haus der Simpsons

Bart und Homer sitzen auf der Couch und sehen fern. Marge kommt hinzu.
Marge: Lisa muss morgen ins naturgeschichtliche Museum gehen und ich finde, du solltest sie hinbringen.
Homer: Ins Museum? Morgen, häm? Oh, och. Weißt du, Marge, ich würd’ ja gerne, aber eigentlich wollte ich mal... (in Gedanken) Ausschlafen? Ein riesiges Sandwich verdrücken? Fernsehen? Mich um den Jungen kümmern! ...mich um den Jungen Kümmern. Der Junge brauch Zuwendung.
Marge: Ich habe mit Lisa gesprochen und ich mache mir Sorgen um deine Beziehung zu ihr.
Bart: Ich auch, Mom. Die leben sich ganz schön auseinander.
Homer: Halt die Klappe, Junge!
Marge: Homer, bitte.
Homer: Marge, du hast mich falsch verstanden. Ich kann nicht, weil... (in Gedanken) Reingefallen. Wenn du cleverer wärst, wäre dir schon was eingefallen. Aber so kannst du genauso gut... ...Schon gut. Schon gut. Ich fahre sie hin. Ich hab nichts im Kopf.

Szene 7 – Im naturhistorischen Museum von Springfield

Homer hat Lisa zum Museum gefahren. Sie stehen an der Kasse und Homer erblich die Kasse des vertrauens. Er versteht es nicht und fragt die Kassiererin vom Naturkundemuseum.
Homer: Ähhm. Was soll das eigentlich heißen “empfohlener Betrag“?
Kassiererin vom Naturkundemuseum : Zahlen Sie so viel, wie Sie möchten, Sir.
Homer: Na, ehrlich gesagt, am liebsten gar nichts.
Kassiererin vom Naturkundemuseum : Ganz wie Sie wollen.
Homer: Ohh! Ganz wie ich will? Im Ernst?
Kassiererin vom Naturkundemuseum : Ja.
Homer: Hab schon verstanden. Und Sie glauben, dass die Leute so einfach 4,50 Dollar hinlegen, obwohl sie das gar nicht müssen, aus reiner Menschenfreundlichkeit? Ha ha ha haa! Tja, wenn Sie das meinen. Viel Glück, Lady. Sie werden’s nötig haben. Ha ha ha!
Mr. Bergstrom kommt zum Kassenhäuschen.
Lisa: Oh, Mr. Bergstrom!
Mr. Bergstrom: Hi, Lisa.
Mr. Bergstrom möchte gerade Geld in die Kasse des Vertrauens werfen.
Homer: Hey, Sie müssen nichts zahlen! Das ist freiwillig!
Mr. Bergstrom: Und das ist bestimmt dein Vater.
Lisa: Mh hmm.
Die drei gehen ins Museum und stehen nun vor einem Skelett von einem Tyranosaurus Rex. Mr. Bergstrom erklärt.
Mr. Bergstrom: Seine Zähne waren so scharf, dass er dich zerreißen konnte, aber er konnte dich auch einfach verschlucken.
Lisa: Wow!
Danach kommen sie in den ägyptischen Bereich des Museums.
Mr. Bergstrom: Die Mumifikation, Mr. Simpsons, war tatsächlich schon hoch entwickelt. Zuerst zog man das Gehirn mit einem Haken durch die Nase und füllte das Innere mit Sägemehl und Zwiebeln.
Lisa: Ihhh! Ekelhaft!
Homer: Ohh. Ganz schön ungemütlich. trotzdem ist mir der Typ angenehmer als der Werwolf.
Lisa: Oh Gott!
Lisa ist beschämt über die Dummheit ihres Vaters und geht nun mit Mr. Bergstrom in den nächsten Raum. Homer merkt nun, dass Lisa sich für ihn schämt. Mr. Bergstrom bemerkt ebenfalls die zwischenfamiliären Probleme zwischen den Beiden. Während Lisa die Elektrizität erkundet sitzen Homer und Mr. Bergstrom an einem Tisch und unterhalten sich.
Mr. Bergstrom: Gestatten Sie mir eine persönliche Bemerkung? Ich habe festgestellt, dass Lisa das Gefühl hat kein starkes männliches Vorbild zu haben.
Homer: Hat sie gesagt?
Mr. Bergstrom: Nein, gesagt hat sie das nicht, aber Sie verstehen schon...
Homer: Aber Sie haben es bemerkt. Sie sieht sich um und stellt fest, dass die Väter von Anderen gebildet, gutaussehend und kreditwürdig sind und denkt: “Warum ich? Warum hab ich so ’nen alten, fetten Sack von Vater?“
Homer fängt an zu weinen.
Mr. Bergstrom: Mr. Simpson, Sie müssen ein stärkeres Vorbild sein. Die Zukunft eines hochbegabten Mädchens hängt davon ab.
Homer: Na, wenn sie so begabt ist, geben Sie ihr ’ne Eins.
Mr. Bergstrom: Ich gebe ihr ja auch eine Eins.
Homer: Aber Sie müssen ihr erzählen, dass sie sie wirklich verdient hätte.
Mr. Bergstrom: Mr. Simpson, sie hat sie wirklich verdient.
Homer: Sie sind aalglatt. Das muss man Ihnen lassen.
Homer steht auf und geht zu Lisa und ihrer Elektrokugel. Er greift sie an und ihm stehen seine zwei haare zu berge. Lisa geht enttäuscht und wütend, weil sie das gespräch mitbekommen hat.

Szene 8 – Im Haus der Simpsons

Lisa geht mit Marge die Treppe hinauf.
Lisa: Er hat mich der einzigen Chance beraubt, Mr. Bergstrom außerhalb der Schule kennenzulernen.
Marge: Hmmm. Tja. Was hältst du davon? Wir laden Mr. Bergstrom zum Abendessen ein.
Lisa: Oh, Mom, das ist ja wunderbar! Kochen wir sein Lieblingsessen, wenn ich’s rauskriege?
Marge: Sicher.
Lisa: Darf ich deinen Schmuck tragen?
Marge: Sicher.
Lisa: Darf ich Ohrlöcher haben?
Marge: Nein.
Lisa: Darf ich meine Schuhe rosa färben?
Marge: Ja.
Lisa: Gibst du mir Nagellack?
Marge: Nein.
Lisa: Gibt’s Wein zum Essen?
Marge: Ja.
Lisa: Darf ich auch Wein trinken?
Marge: Nein.
Lisa: Muss Bart mit dabei sein?
Marge: Ja.
Lisa: Machen wir’s diese Woche?

Szene 9 – In der Springfielder Grundschule

Lisa steht auf dem Gang und übt die Einladung von Mr. Bergstrom.
Lisa: Mr. Bergstrom, es wäre uns eine Ehre, wenn Sie... Nein. Mr. Bergstrom, wenn Sie diesen Freitag noch nichts vorhaben... Nein. Mr. Bergstrom, mögen Sie Schweineschnitzel? Nein, so auch nicht.
Lisa öffnet die Tür ihres Klassenzimmers und erblickt voller Verwunderung Miss Hoover anstatt Mr. Bergstrom.
Miss Hoover: Guten Morgen, Lisa. Ich bin wieder da.
Später erklärt Miss Hoover der Klasse ihren Krankheitsverlauf.
Miss Hoover: Seht ihr, Kinder, meine Lyme-Krankheit erwies sich als psy-cho-so-ma-tisch.
Sie schreibt das Wort an die Tafel. Ralph meldet sich.
Ralph: Heißt das, Sie haben gesponnen?
Janey: Nein. Das heißt, Sie hat uns was vorgemacht.
Miss Hoover: Naja, ein bisschen was von beidem. Manchmal, wenn über eine Krankheit in allen Illustrierten und im Fernsehen berichtet wird, ist es ganz natürlich, dass man glaubt, man hätte sie.
Lisa: Und wo ist Mr. Bergstrom?
Miss Hoover: Ich weiß nicht. Obwohl ich gerne mit ihm gesprochen hätte. Er hat sich nämlich nicht an meinen Lehrplan gehalten. Was habt ihr bei ihm gelernt?
Lisa: Dass das Leben einen Sinn hat.
Lisa stürmt weinend aus dem Zimmer. In Mrs. Krabappels Klasse ist der Tag der Wahl.
Mrs. Krabappel: Ihr könnt eure Stimme jetzt zum Ende der Pause abgeben. Nun, für den Fall, dass sich einer von euch irgendwelche Gedanken darüber gemacht hat kommen wir zum Schlussplädoyer. Martin?
Martin sitzt ganz blass auf seinem Stuhl.
Martin Prince: Ich glaube nicht, dass ich noch etwas hinzufügen sollte.
Mrs. Krabappel: Bart?
Bart: Die Siegesfete steigt unter der Rutsche!
Alle jubeln.

Szene 10 – Vor dem Happy Gypsy

Lisa klingelt bei Mr. Bergstrom, der im Happy Gypsy untergekommen ist. Sie ruft hinauf.
Lisa: Mr. Bergstrom! Mr. Bergstrom!
Die Nachbarin von Mr. Bergstrom sieht zum Fenster heraus.
Nachbarin von Mr. Bergstrom: Er ist heute Morgen ausgezogen. Er muss einen neuen Job haben. Er trug sein Kopernikus-Kostüm.
Lisa: Wissen Sie, wo ich ihn finde?
Nachbarin von Mr. Bergstrom: Ich denke er nimmt den nächsten Zug nach Capital City.
Lisa: Mit dem Zug. Das sieht ihm ähnlich. Traditionsbewusst doch voller Sorge für die Umwelt.
Nachbarin von Mr. Bergstrom: Ja. Und die Eisenbahn war schon immer das Rückgrat unseres Landes, seit Leland Stanford den goldenen Pfeil zum Promontory Point fuhr.
Lisa: Wie ich sehe, hat er auch Sie gerührt.
Beide: Ach ja.

Szene 11 - In der Springfielder Grundschule

Bart verteilt Muffins auf dem Schulhof als Dankeschön dafür das ihn die Schüler gewählt haben.
Bart: Hey. Danke für deine Stimme, man.
Nelson: Ich hab nicht gewählt. Wählen tun nur Idioten.
Bart: Ja, da hast du Recht.
Bart geht weiter.
Bart: Vielen Dank für eure Stimmen.
Sherri und Terri: Haben wir vergessen.
Bart: Na, macht auch nichts, solange wenigstens 'n paar gewählt haben. Stimmt's Millhouse?
Milhouse: Ähm ähh.
Bart: Lewis?
Lewis: Nö.
Bart: Irgendwer muss doch gewählt haben.
Milhouse: Was ist denn mit dir Bart? Hast du gewählt?
Bart: Oh, oh.
Alle rennen los, um noch vor Ende der Pause zu wählen, aber es klingelt schon die Schulglocke.
Bart: Waaaahhhhhhhhhhhhhhhh!
Im Klassenzimmer freuen sich Martin und Wendell über Martins Sieg.
Martin und Wendell: Jaaaaaaaaaa! Jaahaaa! Jaaaaaaaaaa! Jaahaaa!
Bart wendet sich an Mrs. Krabappel.
Bart: Ich verlange eine Nachzählung!
Mrs. Krabappel schüttet die Wahlbox aus. Es fallen nur zwei Zettel heraus.
Mrs. Krabappel: Eine für Martin. Zwei für Martin. Soll ich noch mal nachzählen?
Bart: Nein.
Mrs. Krabappel: Naja, wir wollen doch ganz sicher gehen. Eine für Martin. Zwei für Martin. Ha ha ha ha haa!
Der Reprter von der Schülerzeitung möchte ein Foto vom Sieger machen.
Typ von der Schülerzeitung: Hier, neuer Klassensprecher!
Martin: Ha ha ha ha haa!
Er macht ein Foto von Martin. Dieser hält einen Artikel hoch, der Bart schon vorläufig als Sieger gefeiert hat.

Szene 12 - Auf dem Bahnhof

Mr. Bergstrom ist gerade dabei in den Zug einzusteigen.
Schaffner: Abfahrt auf Gleis Fünf, die Blaue Stunde...
Lisa kommt angerannt.
Lisa: Mr. Bergstrom! Mr. Bergstrom!
Mr. Bergstrom: Hallo, Lisa.
Lisa: Ja, allerdings, Lisa!
Mr. Bergstrom: Ja, was ist denn?
Lisa: Ohh... Ich meine... Wollen Sie denn wegfahren, einfach so?
Mr. Bergstrom: Ohr, es tut mir Leid, Lisa. Aber du weißt doch, so ist nun mal das Leben eines Aushilfslehrers. Er macht Anderen was vor. Heute trägt er vielleicht noch Turnhosen, morgen spricht er Französisch oder... oder tut so, als ob er mit 'ner Bandsäge umgehen könnte oder Gott weiß was.
Lisa: Sie dürfen nicht gehen. Für mich sind Sie der beste Lehrer, den es gibt.
Mr. Bergstrom: Ach, das stimmt doch nicht. Es werden andere Lehrer kommen.
Lisa: Ach, bitte!
Mr. Bergstrom: Nein, ich kann dich nicht belügen, ich bin der Beste. Aber, weißt du, man braucht mich drüben in den Slums von Capital City.
Lisa: Aber ich brauch Sie doch auch.
Mr. Bergstrom: Das ist eben die Tragik der Mittelklasse. Jeder, der sich engagiert wird euch stehen lassen für die, die es noch dringender brauchen.
Lisa: Ja. Ja, ich habe verstanden. Ach, Mr. Bergstrom, Sie werden mir so fehlen.
Lisa fällt Mr. Bergstrom weinend um den Hals.
Mr. Bergstrom: Ich will dir was sagen. Immer dann, wenn du dich allein gelassen fühlst und du glaubst, dich auf niemanden verlassen zu können, dann solltest du das hier lesen.
Mr. Bergstrom schreibt etwas auf einen Zettel, falstet ihn zusammen und übergibt ihn Lisa.
Lisa: Danke schön, Mr. Bergstrom.
Schaffner: Alles einsteigen, bitte.
Lisa: Also, ich glaub, das war's wohl. Wenn es Sie nicht all zu sehr stört, lauf ich noch ein kleines Stückchen neben dem Zug her, der Sie aus meinem Leben reißen wird.
Mr. Bergstrom steigt in den Zug ein. Er fährt los, Mr. Berstrom setzt sich ans Fenster und sieht Lisa neben dem Zug herrennen. Er öffnet das Fenster.
Mr. Bergstrom: Goodbey, Lisa, mein Schatz! Es wird alles gut. Lies nur den Zettel!
Der Zug fährt davon und Lisa bleibt am ende des Bahnsteigs stehen. Sie liest den Zettel.
Mr. Bergstrom: "Du bist Lisa Simpson."

Szene 13 - Im Haus der Simpsons

Die Familie ist beim Abendessen.
Homer: Bart hat nicht eine Stimme gekriegt? Oh, das ist ja das Schlimmste, was uns je passiert ist! Na schön. Na schön. Was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich nicht ändern. Und warum ziehst du so'n Gesicht?
Lisa: Wegen nix.
Marge: Lisa, sag es deinem Vater ruhig.
Lisa: Mr. Bergstrom hat uns heute verlassen.
Homer: Ohh.
Lisa: Er ist weg. Und zwar für immer.
Homer: Und?
Lisa: Ich wusste, dass du es nicht verstehst.
Homer: Hey! Bloß, weil es mir egal ist, heißt das nicht, dass ich es nicht verstehe.
Lisa steht wütend auf.
Lisa: Ich bin froh, dass ich nicht weinen muss. Denn es wäre mir unangenehm, wenn du denken könntest, dass ich das, was ich jetzt sage, nur im Affekt sprechen würde. Aber Sie, Sir, sind ein Affenarsch!
Homer: Ich?
Lisa: Ja, du! Affenarsch! Affenarsch! Affenarsch! Affenarsch!
Homer: Oh, du machst dir gar nicht klar, was du da sagst.
Lisa: Affenarsch!
Lisa rennt weinend auf ihr Zimmer.
Bart: Wow! Irgendwer musste das ja mal sagen, ich staune nur, dass Sie es war.
Homer: Hast du das gehört, Marge? Sie hat mich einen Affenarsch genannt. Einen blöden, hässlichen Affenarsch. Ist das nicht eine Beleidigung? Das muss ich mir doch nicht bieten lassen.
Marge: Du hast keinen Grund, die beleidigte Leberwurst zu spielen. Oben ist ein kleines Mädchen, was dich braucht. Das Vertrauen zu ihrem Vater ist erschüttert, und ein kleines Mädchen kann nur glücklich sein, wenn es Vertrauen zu ihrem Vater hat.
Homer: Hohh.
Homer steht auf und geht nach oben. An Lisas Zimmertür hängt ein Schild. Homer liest es.
Homer: "Hau ab!"
Homer öffnet die Tür. Lisa sitzt an ihrem Schreibtisch und weint.
Homer: Lisa, friss nicht in dich rein. Du kannst mir alles sagen. Bist du traurig, weil du Daddy ein Affenpopöchen genannt hast?
Lisa: Nein!
Homer: Nein.
Homer will sich auf das Puppenhaus setzten, doch dieses bricht zusammen.
Homer: Gut. Das sieht aber gar nicht gut aus.
Lisa: Halt! Wenn du wirklich willst, dass ich dir verzeihe...
Homer: Nein. Nein. Nein. Nein. Wenn ich doch nur wüsste, was ich sagen soll.
Homer öffnet eine Spieluhr.
Homer: Aber vielleicht bringt mich diese Melodie drauf. Also, du hast jemand Besonderen verloren, und das tut weh. Da bin ich gut dran, denn ich habe noch nie jemand Besonderen verloren. Alle Menschen, die mir was bedeuten, leben unter diesem Dach. Ja, das stimmt. Dir werden in deinem Leben noch viele Menschen etwas bedeuten, Lisa. Wahrscheinlich gibt es sogar einen Ort, wo sie alle zusammenkommen und wo es was gutes zu Essen gibt und Typen wie ich die Getränke servieren. Hhh. Aber weißt du, vielleicht kann ich dir das gar nicht erklären, aber ich kann dir dein Puppenhaus reparieren. Denn basteln finde ich affengeil. Verstehst du: Affe? Hast du's geschnallt?
Lisa: Ja.
Homer: Ich werd' die Nägel mit einer Kokosnuss einhämmern.
Lisa: Hihi.
Homer fängt an, wie ein Affe herumzuhampeln.
Lisa: Hihihihi.
Homer: Ach, ich liebe Affenrsch.
Lisa: Hihi. Du bist so albern.
Homer: Gib mir 'ne Banane.
Lisa: Hihi. Ich hab aber keine Banane.
Homer: Oh, komm schon, du versteckst sie vor mir.
Homer hebt Lisa hoch.
Lisa: Es tut mir Leid, dass ich dich so genannt hab, Dad.
Homer: Ach, mach dir nichts draus.
Homer und Lisa umarmen sich. Bart ist nun ebenfalls auf seinem Zimmer und ärgert sich über seine Wahlniederlage.
Bart: Klassensprecher Prince, Klassensprecher Hinz, Klassensprecher Kunz.
Homer kommt an Barts Zimmer vorbei.
Homer: Hey, was hast du denn, mein Sohn?
Bart: Ach, Dad. Wenn bloß ich, Milhouse und Lewis ihre Stimme abgegeben hätten...
Homer: Was denn, mein Junge? Hättest du Geld gekriegt, wenn du zum Klassensprecher gewählt worden wärst?
Bart: Nö.
Homer: Aber dafür hättest du Pflichten gehabt.
Bart: Ja.
Homer: Und darf dieser Martin vielleicht irgenwas ganz tolles machen, z. B. bei der Baseballmeisterschaft den ersten Ball werfen?
Bart: Natürlich nicht.
Homer: Dann lass das Baby seine Flasche nuckeln. Tjaa, das ist mein Motto. He he he.
Bart: Ha ha ha ha! Hey, danke, Affenmensch.
Homer geht aus Barts Zimmer und schließt die Tür hinter sich.
Homer: Mann, oh Mann, im Vatersein bin ich ein Ass.
Er kommt an Maggies Zimmer vorbei, die gerade anfängt zu weinen, weil sie ihren Schnuller verloren hat.
Homer: Oh, oh.
Homer steckt den Schnuller wieder in Maggies Mund, die darauf friedlich weiterschlaft.
Homer: Schlaf gut, Maggie. Ja ja, das war Nummer drei.
Homer wieder ruter ins Esszimmer zu Marge.
Marge: Homie, ist alles wieder in...
Homer: Bap bap bap bap bap bap bap bap bap bap bap. Sag jetzt bitte nichts, Marge. Lass uns einfach ins Bett gehen. In meinem ganzen Leben war ich noch nie so gut drauf.
Sie gehen Arm in Arm. Homer schaltet hinter sich das Licht aus.