7F16 Capsule

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Szene 1 – Im McBain-Film

Die Bösewichte sitzen an einem gläsernen Konferenztisch mit einer Weltkarte darauf.
Senator Mendoza: Kommen wir zum Nächsten. Haben Sie sich um McBain gekümmert?
Gehilfe Nr. 2 von Mendoza: Da können Sie Gift drauf nehmen, Senator Mendoza. Inzwischen ist unserem Freund, dem unverwüstlichen McBain, ein, sagen wir mal, tragischer Unfall zugestoßen.
Alle Bösewichte am Tisch lachen.
Senator Mendoza: Ausgezeichnet. Nachdem wir McBain los sind, kann uns nichts mehr aufhalten. Und was ist das nächste Thema?
McBain kommt aus dem gläsernen Konferenztisch mitb einer elektrischen Flinte gesprungen.
McBain: Nur noch dein Tod!
Senator Mendoza: McBain!
McBain: Maul halten!
McBain schießt alle Bösewichte, außer Senator Mendoza, nieder. Dieser will McBain erschießen. Dieser wiederum greift Senator Mendoza und schleudert ihn durch das Fenster aus dem Hochhaus hinaus. Im Fallen schreit er noch McBain’s Namen.
Senator Mendoza: McBaiiiiiiiiiin!
Der Senator fällt in einen Tanklaster, welcher sofort explodiert. McBain steht am Fenster und lässt noch einen coolen Spruch von sich.
McBain: Die Sitzung ist geschlossen.

Szene 2 – Im AztekenKino

Grampa und Jasper sehen sich den McBain-Film an und regen sich darüber auf.
Grampa: 2,50$ für diesen Schrottmist?
Jasper: So ein Bockmist!

Szene 3 – Im McBain-Film

McBabe: Das Meeting hast du aber gesprengt, McBain.
McBain: Im Moment ist mir nach einem ganz anderen Meeting zumute. Im Bett.
McBabe: Ach, McBain!
Die beiden küssen sich und der Film ist zu Ende. Der Abspann läuft.
Filmsprecherin: Doch McBain kommt wieder in „Sie haben das Recht tot zu bleiben“.
Grampa und Jasper: Buhhh! Buhhhh!
Grampa: Ich will den Geschäftsführer sprechen!
Nach dieser Aussage treffen die beiden auf den Geschäftsführer, um sich zu beschweren.
Grampa: Die Leinwand ist viel zu klein!
Jasper: Ihr Fußboden ist klebrig!
Grampa: Die gegenläufige Liebesszene wirkt unecht!
Jasper: Mit anderen Worten, wir wollen unser Geld zurück!
Filmvorführer: Bedaure, das ist bei uns nicht üblich.
Grampa: Ich zeig dir mal, was üblich ist!
Filmvorführer: He he he. Krieg bloß keinen Herzanfall, Alter.
Grampa: Erzähl du mir nicht...
Grampa greift sich an die Brust und bekommt einen Herzanfall.
Grampa: ...was ich kriegen soll... du junger...frecher... Esel!

=Szene 4 – Im Haus der Simpsons

Die Familie sitzt gerade am Tisch, um zu essen. Homer spricht das Tischgebet.
Homer: Und ganz besonders danken wir dir für die Atomenergie, die noch keinen keinen einzigen bewiesenen Todesfall verursacht hat... jedenfalls nicht bei uns. Amen.
Marge: Das hast du hübsch gesagt, Homer.
Lisa: Dad, Bart hat beim Gebet ‚ne Bohne verdrückt!
Bart: Woher willst du das wissen? Außer du hast heimlich gelinst!
Lisa: Essen ist schlimmer als blinzeln!
Bart: Ist es nicht!
Lisa: Ist es doch!
Bart: Ist es nicht!
Lisa: Ist es doch!
Bart: Ist es nicht!
Lisa: Ist es doch!
Bart: Ist es nicht!
Homer: Noch ein einziges Wort... und Bart darf keine Trickfilme mehr sehen und Lisa darf nicht auf’s College gehen!
Bart und Lisa: Dad!
Homer: Kein einziges Wort!
Marge verlässt den Raum. Die Familie isst. Bart und Lisa beschimpfen sich mit Zeichensprache.
Bart: (gestikulierend) Ich finde, du stinkst.
Lisa: (gestikulierend) Mit dir dreh’ ich noch durch.
Beide lachen.
Homer: Ich hab doch gesagt, Schluss damit.
Lisa: Wir haben nichts gesagt.
Bart: Nicht ein Wort.
Homer: Natürlich auch keine Pan-ta-mine.
Marge hat ein Telefonat entgegengenommen und ruft Homer an den Hörer.
Marge: Für dich, Homer, das Krankenhaus ist dran.
Homer: He? Das Krankenhaus?
Homer nimmt den Hörer.
Homer: Ja, hallo? Um Himmels willen!

Szene 5 – Im Krankenhaus

Die Familie ist im Krankenhaus. Dr. Hibbert erklärt die Situation. Grampa liegt auch Nebenzimmer.
Dr. Hibbert: Nun, Homer, ich kann Ihnen sagen, Ihr Vater hatte nur eine leichte Herzrhytmusstörung.
Grampa: Leicht? Ich bin zusammengesackt wie ein nasser Kartoffelsack! Reden Sie nicht so ‚n dummes Zeug daher, Sie Quacksalber!
Dr. Hibbert: Ha ha ha! Wenn Sie weiter so aggressiv sind, überleben Sie uns noch alle, Opa Simpson. Ha ha!
Dr. Hibbert verlässt den Raum. Die Familie, bis auf Homer, verlässt auch den Raum.
Grampa: Rück’ deinen Stuhl ein wenig näher, mein Sohn.
Homer kommt an Grampa’s Krankenbett.
Homer: Was ist denn, Dad?
Grampa: He! So nah nun auch wieder nicht! Ach. Homer, durch diesen Herzanfall ist mir plötzlich klar geworden, dass ich eines Tages sterben werde.
Homer: Ach, Dad. Was redest du dir da wieder ein?
Grampa: Es gibt da eine Sache, die du wissen solltest. Mein Sohn, du hast noch einen Halbbruder.
Homer: Einen Halbbruder?
Grampa: Hm. Mhh. Das ganze ist passiert, während ich deiner Mutter den Hof machte.

Szene 6 – In Grampa’s Erinnerung

Der junge Grampa ist auf dem Jahrmarkt.
Grampa: Ich wollte auf dem Rummelplatz ein Mädchen abschleppen. Gleich als ich Sie das erste mal sah.
Der junge Grampa wird von einer Frau an einer Wurfbude angesprochen.
Grampa's Geliebte: Na, Süßer, willst de mal den Clown umwerfen?
Grampa: Sie machte Sachen, die deine Mutter nie gemacht hätte, z. B. Sex gegen Barzahlung. Im nächsten Jahr war der Rummel wieder in der Stadt und Sie hatte eine kleine Überraschung für mich.
In Grampas Erinnerung ist es ein Jahr später. Die Frau von der Wurfbude hält dem Jungen Grampa Homers Halbbruder entgegen.

Szene 7 – Im Krankenhaus

Grampa: Wir haben das Baby ins Waisenhaus von Shelbyville gegeben. Und ich weiß nicht, was aus ihm geworden ist.

Szene 8 – In Grampa’s Erinnerung

Es ist der Hochzeitstag von Ape und Mona Simpson. Die beiden kommen gerade aus der Kirche und werden bejubelt.
Grampa: Im Jahr darauf habe ich deine Mutter geheiratet und dann kamst du zur Welt.
Ape und Mona sind im Krankenhaus. Eine Hebamme bringt Baby-Homer herein
Mona: Aber, ich möchte nicht, dass Homer die Achtung vor seinem Vater verliert. Er darf nie etwas von diesem Vorfall auf dem Rummelplatz erfahren.
Der junge Grampa: Is’ gut.
Mona: Du musst mir das versprechen.
Der junge Grampa: Ich versprech’s dir.

Szene 9 – Im Krankenhaus

Grampa: Hoppla! Vergiss, was ich eben gesagt hab’.
Homer weint an Grampas Krankenbett.
Grampa: Was flennst du denn so herum?
Homer: Ich muss für dich doch was besonderes sein, Dad. Schließlich hast du mich behalten. Das heißt doch, dass du mich echt geliebt hast.
Grampa: Hm. Interessante Hypothese.
Homer: Ich werde meinen Bruder finden. Ganz gleich, was es mich kostet. Und wenn ich durch Himmel und Hölle gehen muss, ich werde ihn entdecken!
Grampa: Na, dann viel Glück.

Szene 10 – Auf der Heimfahrt

Die Familie sitzt im Auto.
Lisa: Ein unbekannter Halbbruder. Eine Geschichte wie von Dickens.
Bart: Und, hast du ‚ne Vermutung, wo der Bastard lebt?
Homer: Bart!
Bart: Na seine Eltern sind doch nicht verheiratet, oder. Dann heißt das so.
Homer: Wo er Recht hat, hat er Recht.
Marge: Hrmm!
Bart: (singt) Bastard! Bastard! Bastard! Bastard!
Marge: Bart!
Bart: (singt) Bastard! Bastard!
Homer: Bart!
Bart: (singt) Bastard! Bastard!

Szene 11 – In Shelbyville

Homer sucht das Waisenhaus von Shelbyville. Er hat die Adresse. Doch an der Stelle steht heute nur eine Tankstelle. Homer sieht noch einmal auf seinen Zettel.
Homer: 21 48. Entschuldigen Sie! Ist hier das Waisenhaus?
Tankwart: Da sind Sie ein bisschen spät dran. Das Waisenhaus ist schon vor 30 Jahren abgerissen worden.
Homer: Vor 30 Jahren? Ich werde’ ihn niemals finden!
Homer fällt auf dem Tankstellenplatz auf seine Knie.
Homer: Ich bin dazu verdammt, allein durch dieses Leben zu gehen. Buhuwhaha! Hehöhmhmh! Oh, Bruder, wo bist du?
Tankwart: Kein Grund zur Panik. Sie sind nur da rüber gezogen.
Er weist auf die andere Straßenseite.
Homer: Oh! Entschuldigung.

Szene 12 – Im Waisenhaus von Shelbyville

Homer erkundigt sich beim Direktor nach seinem Bruder.
Direktor des Waisenhauses: Ich weiß, was Sie fühlen, Mr. Simpson. Ich habe selbst Jahre damit zugebracht, nach meinem verschollenen Zwillingsbruder zu suchen.
Homer: Ja, ja, ja. Ich würde Ihnen ja gerne helfen, aber heute suchen wir mal nach meinem Bruder. Könnten Sie mir sagen, wie er heißt?
Direktor des Waisenhauses: Hmm. Aus unseren Unterlagen geht hervor, dass Mr und Mrs Powell Ihren Bruder adoptiert und ihm den Namen Herbert gegeben haben.
Homer: Herbert. Herbert Powell, prima! Und wo wohnt er jetzt?
Direktor des Waisenhauses: Bedaure, aber das darf ich Ihnen leider nicht sagen.
Homer: Oh, bitte! Bitte! Mein Leben hängt davon ab, dass Sie mir das sagen!
Direktor des Waisenhauses: Ich habe tiefstes Verständnis für Ihre Situation, Mr. Simpson. Schließlich könnte Ihr Bruder überall sein, sogar in... in Detroit.
Homer: Ich weiß, dass er überall sein kann. Darum will ich ja, dass Sie mir einen Tipp geben! Bitte!
Direktor des Waisenhauses: Also, wenn Sie mich fragen, Mr. Simpson, ist die Stadt brüderlicher Liebe nicht Philadelphia, sondern Detroit.
Homer: Und, wenn Sie mich fragen, dass Sie jetzt abschweifen, finde ich so was von herzlos und niederträchtig, dass ich gar nicht sagen kann...
Direktor des Waisenhauses: Kapieren Sie nicht, was ich damit sagen will, Sie Esel?
Homer: Oh, ja, natürlich! Ich habe verstanden! Okay! Hier sind 20 Mäuse. Und jetzt verraten Sie mir endlich, in welcher Stadt mein Bruder wohnt.
Direktor des Waisenhauses: Ich will kein Geld von Ihnen.
Homer: Nehmen Sie’s und raus damit!
Direktor des Waisenhauses: Detroit. Er wohnt in Detroit.
Homer: Na, also. Vielen Dank.

Szene 13 – Im Haus der Simpsons

Homer sitzt auf dem Sofa und geht das Telephonbuch von Detroit nach seinem Bruder durch.
Homer: Mal sehen, Powell... Powell… Powell. “Pomerantz”. “Poole”. “Popkins”. “Potter”. “Quigley”. “Quimby”. “Randoplph”. Oh. Hoppla. Zu weit. Da ist es, “Powell”!
Homer ruft alle mit dem Namen Powell an. Er wird immer wieder enttäuscht. Die Familie steht im Wohnzimmer und hofft für Homer mit.
Homer: Entschuldigung. Falsch verbunden.
Homer telephoniert weiter.
Homer: Besetzt.
Homer streicht einen weiteren Powell aus dem Telephonbuch.
Marge: Hast du ihn gefunden, Homer?
Homer: Nein, ich habe alle drei Herbert Powells in Detroit angerufen.
Marge sieht ins Telephonbuch.
Marge: Naja, dann solltest du es mit "H. Powell" Versuchen.
Homer: "H". Natürlich! Das könnte tatsächlich Herbert heißen! Bisschen unwahrscheinlich, aber...
Homer wählt die Nummer. Es klingelt am anderen Ende. Herbert Powell nimmt ab.
Herbert Powell: Ja, hallo.
Homer: Spreche ich mit H. Powell aus Detroit, Michigan?
Herbert Powell: Ja.
Homer: Steht das "H" zufällig für Herbert?
Herbert Powell: Ja.
Homer freut sich und muss es gleich Marge berichten.
Homer: Wow! Wow! Wow! Das "H" steht für Herbert! Herb, wurden Sie adoptiert?
Herbert Powell: Ja.
Homer: Aus dem Waisenhaus Shelbyville?
Herbert Powell: Woher wissen Sie das?
Homer: Weil ich... Buhu... ihr kleines Brüderchen Homer bin!
Herbert lässt vor schreck den Hörer etwas sinken. Homer denkt das Telephon sein kaputt.
Homer: Hallo? Hallo? Na los, du blödes Telefon!
Homer hämmert den Hörer auf den Tisch.
Herbert Powell: Hey! Hey! Hören Sie auf! Ich bin dran! Ich musste den Schock ja erst mal verdau’n.
Homer: Oh, Entschuldigung.
Herbert Powell: Homer, wir sollten uns kennen lernen.
Homer: Ja, klar, Bruder! Schnapp dir die nächste Maschine nach Springfield. Du kannst auf unserer Bettcouch penn’.
Herbert Powell: Ich hätte einen Gegenvorschlag. Komm doch zu mir.
Die Kamera zeigt, das Herbert in einem riesigen Anwesen wohnt.

Szene 14 – Auf dem Weg nach Detroit

Die Kamera Familie sitzt im Auto auf dem weg nach Detroit.
Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Ja, gleich.
Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Ja, gleich.
Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Ja, gleich.
Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Nur noch ein Stückchen!
Marge: Bart! Lisa! Wenn ihr euch nicht benehmt, machen wir kehrt und fahren wieder nach Hause.
Homer: Aber Marge, ich will doch zu meinem Bruder!
Marge: Ach, hör doch zu. Das war nur eine lehre Drohung.
Homer: Achso.
Im Rückspiegel taucht die Polizei auf und will Homer anhalten.
Homer: Neinn!
Homer hält an. Der Polizist hält hinter Homer, steigt aus und geht an Homers Fenster. Homer sinkt in seinen Sitz als der Polizist ihm seine Tat vorwirft und blickt ängstlich nach oben.
Polizist: Wussten Sie, dass Sie mit Tempo...
Der Polizist verwechselt Homer mit jemanden und wird plötzlich sehr freundlich.
Polizist: Oh! So ist das. Verzeihen Sie, Sir. Ich wusste nicht, dass Sie das waren.
Homer: Schon in Ordnung. Das macht doch nichts.
Der Polizist verwechselt geht wieder.
Homer: Siehst du, wie ich so etwas manage, Marge?.
Die Simpsons fahren weiter. Irgendwann muss Homer dringend auf die Toilette. Er hält bei einer Tankstelle und eilt zur Toilette. Dort wird er von einem weiteren Mann verwechselt.
Typ vom Klo: Ach, was machen Sie denn hier?
Homer: Drei Mal dürfen Sie raten.
Die Simpsons fahren weiter. Als Homer durch ein Schlagloch fährt, verschüttet er sein Getränkt. Die Kinder lachen ihn aus.
Homer: Neinn!
Bart und Lisa: Ha ha ha ha ha ha ha!
Sie Fahren an Herbert Powells Autokonzern vorbei.

Szene 15 – In Herbert Powells Konzern

Sie Herbert Powell hat eine Konferenz einberufen.
Herbert Powell: Jeden Tag hängen uns die Japaner noch mehr ab. Und ich will wissen, warum?
Managerin Nr.1 von Herb: Äh, wegen der unfairen Handelsschranken?
Manager Nr.1 von Herb: Wegen der liberalen Weichsäcke in Washington?
Manager Nr.2 von Herb: Ähhhh, oder des alten Bannfluchs wegen?
Herbert Powell: Alberne Ausreden! Wieso hab’ ich euch hohlgeblasene Harvard-Eierköpfe eingestellt?
Manager Nr.1 von Herb: Wegen Weil Sie auch da waren, Sir.
Herbert Powell: Ja, aber mein Studium haben mir nicht Mami und Papi spendiert! Ich musste es mir selbst finanzieren! Ich hab eure Teller gespült und eure Klos geschruppt.
Manager Nr.1 von Herb: Ach, ja. Jetzt erinnere ich mich an Sie.
Herbert Powell: Wie steht es mit dem Namen für unser neues Sparmodell?
Manager Nr.2 von Herb: Er wird Ihnen gefallen. Es heißt Persefone.
Herbert Powell: Persephone? Was ist denn das für ein komischer Name? Persephone.
Managerin Nr.1 von Herb: Das war die griechische Göttin des Frühlings und der Wiedergeburt.
Herbert Powell: Oh, Gott!
Manager Nr.2 von Herb: Passen Sie auf. Persephone wurde vom König der Unterwelt in den Hades entführt. Dort unten aß sie sechs Granatäpfel.
Herbert Powell: Die Leute wollen keine Autos, die wie verfressene griechische Schlampen heißen! Die kaufen Autos mit Namen wie Mustang, oder, oder Chita! Namen die nach Wildnis stinken! Das Problem mit euch Weichbirnen ist, dass Ihr eure Wurzeln vergessen habt! Sie da. Was sind Ihre Wurzeln?
Manager Nr.1 von Herb: Ja, vermutlich reichen sie zurück bis zur Kreuzung der Angelsachsen mit Tannenbergs.
Alle im Raum lachen.
Herbert Powell: Sie meinen, als die Weißen auf die Roten trafen.
Manager Nr.2 von Herb: Sir, wir alle brennen darauf zu erfahren, was Ihre eigenen Wurzeln sind.
Herbert Powell: Hhhh. Ich habe keine Wurzeln. Alles, was ich weiß, ist,... dass ich ein einsamer Mensch bin.
Bedauern geht durch den Raum. Herbert verlässt das Zimmer.
Managerin Nr.1 von Herb: Ich frage mich wirklich, weshalb er sich so aufgeregt hat?
Manager Nr.3 von Herb: Das war ein starkes Stück.
Manager Nr.4 von Herb: Großer Gott.

Szene 16 – Vor Herberts Anwesen

Die Familie kommt vor Herberts Anwesen an. Das Tor ist verschlossen. Einige Touristen haben sich davor versammelt.
Homer: Marge, das kann nicht die richtige Adresse sein.
Eine Limousine fährt vor. Homer versucht durch die verdunkelten Scheiben etwas zu erkennen. Homer klopft an die Scheibe
Homer: Hallo, Sie da drin.
Die Scheibe fährt nach unten und Herbert kommt zum Vorschein, der wie ein Zwillingsbruder von Homer aussieht.
Herbert Powell: Homer?
Homer: Herb?
Herbert steigt aus. Sie stehen sich gegenüber und mustern sich gegenseitig.
Homer und Herbert: Du siehst ja aus wie...
Sie zeigen sich gegenseitig auf die Haare.
Homer und Herbert: Bloß, dass du ein bisschen mehr/weniger...
Sie zeigen sich gegenseitig auf den Bauch.
Homer und Herbert: Bloß, dass du ein bisschen weniger/mehr... Ach, Gott, ich bin ja so...
Sie umarmen sich.
Homer: Herbert.
Herbert Powell: Ach, Homer. Willkommen unter meinem Dach.
Homer: Ich hoffe dir wird nicht schlecht Herr Specht. Der Bastard ist reich. Herb, darf ich dir jetzt meine Familie vorstellen? Das hier ist meine Frau Marge.
Marge: Hallo.
Herbert Powell: Hallo. Du Glückspilz, die ist ja umwerfend!
Herbert umarmt Marge zur Begrüßung.
Marge: Hmm. Vielen Dank!
Homer: Und unsere drei Kinder: Bart Lisa und Maggie.
Bart: Gott zum Gruße.
Lisa: Hallo, Mr. Powell.
Herbert flüstert zu Homer.
Herbert Powell: Sind alle ehelich geboren?
Homer: Ja, aber bei dem Jungen war es haarscharf.
Herbert Powell: Hm. Hm. Also, Lisa, du bist der kleine Teufelsbraten, von dem mir dein Vater erzählt hat.
Lisa: Nein. Ich kann Ihnen versichern, Sie irren sich, Sir.
Bart: Ich bin der kleine Teufelsbraten, Sir.
Marge: Möchten Sie das Baby mal auf den Arm nehmen, Herb?
Herbert Powell: Ich fürchte, ich weiß nicht wie man das macht.
Homer: Ach, was gibts da zu wissen? Du musst es einfach tun.
Homer wirft Maggie in hohem Bogen zu Herbert.
Homer: Fang!
Herbert fängt es.
Herbert Powell: Oh, Gott, wie dieses Baby duftet. Homer, du bist der reichste Mann, den ich kenne.
Homer: An meiner Stelle würde ich das selbe sagen.

Szene 17 – In Herberts Anwesen

Herbert führt die Familie durch den Garten.
Herbert Powell: Während ihr hier seid, sollt ihr euch ganz wie zu Hause fühlen. Wenn ihr Hunger bekommt, ganz egal, ob am Tag oder in der Nacht, der Koch macht euch alles, was ihr wollt.
Homer: Auch Schweinekoteletts?
Herbert Powell: Aber, natürlich. Wir haben einen Tennisplatz, einen Swimmingpool, ein Privatkino...
Homer: Du meinst, wenn ich ein Schweinekotelett will, sogar mitten in der Nacht, dann haut es der Bursche in die Pfanne für mich?
Herbert Powell: Sicher. Dafür bezahle ich ihn ja. Wenn ihr Wäsche braucht... Handtücher...
Homer: Halt. Halt. Halt. Halt. Halt. Halt. Hab’ ich dich jetzt richtig verstanden? Sagen wir, es ist Weihnachten, vier Uhr früh... es grummelt in meinem Magen...
Marge: Homer, bitte!
Herbert Powell: He he he he! Dein Mann ist ja ganz verrückt nach Schweinekoteletts.
Bart: Er ist auch sonst nicht ganz dicht, Onkel Herb.
Herbert Powell: Bart, „Onkel Herb“ klingt doch so förmlich.Was meinst du? Nenn mich doch einfach „Onki Herb“.
Bart: Klar, lässt sich machen, Onki Herb.
Herbert Powell: Er ist wirklich entzückend. Mein Neffe ist einfach entzückend.
Später sitzen alle am Pool und unterhalten sich. Bart und Lisa spielen im Pool.
Lisa: Marco!
Bart: Polo.
Lisa: Marco!
Bart: Polo.
Homer: Haltet doch endlich mal die Klappe.
Herbert Powell: Tja, Marge, erzähl ein bisschen von dir.
Marge: Naja, ich habe Homer auf der High School kennen gelernt. Wir haben geheiratet und drei bildhübsche Kinder bekommen.
Herbert Powell: Also, ihr müsst mir noch sehr viel von euch erzählen.
Marge: Hm. Eigentlich hab ich dir schon so ziemlich alles erzählt.
Bart und Lisa sind auf dem Sprungbrett und rufen nach Aufmerksamkeit.
Bart: Seht mal, ich springe!
Lisa: Seht mal! Seht mal, ich springe!
Homer: Schon gut, wir sehen’s ja!
Marge: Hoffentlich verziehen wir sie nicht.
Herbert Powell: Ach, was.
Man hört Bart und Lisa springen.
Bart: Ihr habt nicht hergesehen!
Lisa: Ihr habt gar nicht zugekuckt, wie toll ich gesprungen bin!
Bart: Ich hab’n Auerbach mit doppelter Drehung gemacht.

Szene 18 – In der freien Wildnis

Bart, Homer und Herbert sind in die Natur gegangen. Sie sind an einem See. Bart lässt einen Stein springen. Danach lässt Herbert einen Stein springen. Homers Stein plumpst nur hinein. Später ligt Homer auf einer Matratze im Pool unfd telefoniert mit Grampa im Krankenhaus.
Grampa: Ein Millionär? Offenbar hab ich den falschen behalten. Also, mein Sohn, ich komme, sobald ich hier raus kann. Also bis dann. Und biiiiitte, mach bloß keine Dummheiten!

Szene 19 – Der Ballonflug

Bart, Homer und Herbert sind in einem Heißluftballon unterwegs. Homer und Herbert trinken Champagner.
Bart: Onki Herb, darf ich mal runterrotzen?
Herbert Powell: Ha ha ha! Ich mag den Jungen. Spuck dir das Hirn raus.
Bart spuckt los und Herbert macht mit.
Bart: Ha ha ha, Volltreffer!
Herbert Powell: Ha ha ha!

Szene 20 – In Homer und Marge’s Schlafzimmer

Es ist mitten in der Nacht. Homer bestellt etwas in der Küche über das Telefon.
Homer: Hallo, Küche? Tut mir Leid, dass ich so spät störe, ich hab Hunger auf’n paar... Genau die. Und denken Sie an die Apfelsoße.

Szene 21 – In Herbert Powells Konzern

Es Herbert führt Homer mit ein paar Geschäftspartnern durch den Konzern. Sie bleiben in der Mitte von einem Kreis Autos stehen.
Herbert Powell: Also los, Homer! Such dir irgendeinen aus.
Homer: Und du willst mir wirklich ein Auto schenken?
Herbert Powell: Hey, weißt du was mich so’n Ding kostet? Der Stahl macht vielleicht gerade mal 40 Dollar. He he he!
Homer: Na, dann... Dann nehm’ ich ‚ne große Karre.
Manager Nr.1 von Herb: Wir haben keine großen Karren.
Homer: Warum nicht?
Manager Nr.2 von Herb: Weil die Amerikaner keine großen Karren wollen.
Homer: Na, dann nehme ich einen mit viel PS.
Manager Nr.1 von Herb: Tut mir Leid. Unsere Wagen wollen nicht viel PS.
Herbert Powell: Warum nicht?
Manager Nr.2 von Herb: Weil Amerikaner sparsame Autos haben wollen und nicht viel PS.
Herbert Powell: Homer, sag den netten Herren, aus welchem Land du kommst.
Homer: Aus Amerika.
Herbert Powell: Hört ihr das, ihr Idioten? Deshalb kriegen wir kein Bein mehr auf die Erde! Anstatt darauf zu hören, was die Leute haben wollen, erzählen Sie ihnen, was sie wollen sollen. Homer, ich brauche deine hilfe.
Homer: Im Ernst?
Herbert Powell: Ja. Ich möchte dich bitten, mir zu helfen, einen Wagen zu entwerfen. Ein Auto für all die Homer Simpsons draußen im Lande. Und dafür will ich die 200.00 $ Jahresgehalt zahlen!
Homer: Und ich will dir die Freude gönnen.

Szene 22 – Im Entwicklungszentrum

Herbert hat Homer zu seinen Ingeneuren gebracht, damit er ein Auto entwerfen kann.
Herbert Powell: Homer, darf ich dir das Team meiner Ingenieure vorstellen. Die werden dein Auto bauen.
Homer: Hallo, Team.
Herbert Powell: So Kinder, das Projekt von Homer Simpson hat absoluten Vorrang. Und ich möchte das Auto erst sehen, wenn es der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Das ganze Team: Aber, Sir.
Herbert Powell: Papperlapapp. Wenn Sie irgendwelche fragen haben, wenden Sie sich an Homer Simpson. Den Mann mit der Vision. Den Mann, der diese Firma wieder nach vorne boxt. Den Mann, der das amerikanische Transportwesen revolutioniert!
Ein Ingenieur geht auf Homer zu.
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Also, wie hätten Sie den Wagen denn gern, Mr. Simpson.
Das ganze Team hebt seine Klemmbretter in voller Erwartung.
Homer: Weiß nicht.

Szene 23 - In Herberts Anwesen

Herbert will unterdessen mit dem Rest der Familie etwas unternehmen.
Herbert Powell: Was würdet ihr denn gerne heute machen? Egal was, sagt es einfach Onkel Herb.
Marge: Um Himmels Willen.
Lisa: Ich würde gern Pony reiten, Onki Herb.
Bart: Ich würde gern Boot fahren, Onki Herb.
Lisa: Pony reiten!
Bart: Boot fahren!
Lisa: Pony reiten!
Bart: Boot fahren!
Lisa: Pony reiten!
Bart: Boot fahren!
Lisa: Pony reiten!
Bart: Boot fahren!

Szene 24 – Auf dem Wasser

Herbert hat die Familie auf seine Yacht mitgenommen, damit Bart Boot fahren kann. Damit Lisa auch auf ihre Kosten kommt, reitet sie mit ihrem Pony über die Yacht.
Bart: Ahoi! Volle Fahrt voraus!
Lisa: Jihaa!
Herbert Powell: Kinder kann man so leicht erfreuen.
Marge: Hmm. Ich hoffe nur, wir verhätscheln sie nicht zu sehr.
Herbert Powell: Ach was.

Szene 25 - Im Entwicklungszentrum

Das Ingenieurteam hat einen Entwurf von Homers Auto laut seinen Vorstellungen gemacht.
Homer: Was’n das?
Ingenieur Nr. 2 von Herb: Das da ist der Bortcomputer.
Homer: Ja, richtig. Huhhh! Was is’n das für’n Ding?
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Mr. Simpson, Ihr Bruder hat doch gesagt Sie soll’n uns helfen, oder?
Homer: Doch, doch, das hat er.
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Hm. Tja, dann holen Sie uns doch bitte Kaffee.
Homer: Ach ja, so, ja.

Szene 26 - In Herberts Anwesen

Bart und Herbert spielen Baseball im Haus.
Bart: Okay. Letzter Schlag! Onki Herb!
Homer kommt betrübt herein.
Homer: Oh, Mann. Oh, Mann.
Herbert Powell: Na, Homer. Kommst du gut vorran?
Homer: Ja, prima. Wir bauen gerade ein Bord-Dingsda ein und ein Untier-Blockiersystem.
Herbert Powell: Äh, Homer?
Homer: Ja?
Herbert Powell: Äh, du hast doch das Antiblockiersystem nicht verlangt, oder?
Homer: Doch, ich glaube schon.
Herbert Powell: Wie kommst du darauf? Du weißt doch gar nicht was das ist. Du hast es gerade Untier-Blockiersystem genannt.
Homer: Tja, ich geh’ wohl besser wieder.
Herbert Powell: Nein! Homer, weißt du, warum du das Auto bauen sollst?
Homer: Weil du mich für ein Genie hältst?
Herbert Powell: He he. Nein. Ich halt’ dich nicht für ein Genie.
Homer: Weil du mich für dynamisch hältst?
Herbert Powell: Ich glaub’ nicht, dass du dynamisch bist.
Homer: Weil du glaubst, ich könnte gut mit anderen auskommen?
Herbert Powell: Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Du sollst das Auto bauen, weil du ein Durchschnittstrottel bist.
Homer: Oh, Danke.
Herbert Powell: Du brauchst nur ein bisschen Selbstvertrauen.
Homer: Ach, aber ich versteh’ doch überhaupt nichts von Autos.
Herbert Powell: Jetzt hör mir mal zu! Du machst folgendes. Bevor du irgendetwas zu den anderen sagst, sagst du zu dir: "Wenn ich jemals sicher war, dass etwas richtig hinhaut, dann das!" Hast du mich verstanden?
Homer: So là là.
Herbert Powell: Homer!
Homer: Was ist?
Herbert Powell: Sag, dass noch mal! Aber mit Selbstvertrauen!
Homer: So là là!
Herbert Powell: Und jetzt mach sie fertig!
Homer: Wahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Szene 27 - Im Entwicklungszentrum

Homer kommt hereingestürmt und schreit die Ingenieure an.
Homer: Hört mal, ihr Eierköppe, ich brach’n Platz, wo ich mein Getränk abstellen kann!
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Sir, der Wagen hat einen Getränkehalter.
Homer: Hallo-o? Hallo, Einstein! Ich brauch’n Platz, wo ich ’’mein’’ Getränk abstellen kann! Kennen Sie die Jumbodosen, die es im Minimarkt gibt? Die Dinger sind so groß.
Der Ingenieur macht sich Notizen auf seinem Klemmbrett.
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Einen extrem großen Getränkehalter.
Homer: Ich bin noch nicht fertig! Kennen Sie das bunte Bällchen an der Antenne, mit dem man sein Auto auf dem Parkplatz leichter findet? Das sollte an jedem Auto sein.
Der Ingenieur macht sich weitere Notizen auf seinem Klemmbrett.
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Bunte Bällchen.
Homer: Es gibt Sachen, die sind so toll, dass sie nie aus der Mode kommen. Z. B. Heckflossen oder Riesenspoiler oder...
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Ich muss den Boss anrufen.
Der Ingenieur ruft Herbert an.

Szene 28 – In Herberts Anwesen

Herbert sitzt in seinem Garten und nimmt den Anruf entgegen. Bart und Lisa spielen Krocket.
Herbert Powell: Hallo? Was Sie nicht sagen. Hören Sie mal zu! Ich freue mich, dass Sie nervös werden, denn das heißt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Hhh. Aha. Aha. Ja, is’ ja gut! Ich erteile Ihnen folgende Anweisung: Sie legen jetzt auf, rufen mich wieder an und erzählen mir das genaue Gegenteil von dem, was Sie gerade gesagt haben. Auf Wiederhören! Bart, Lisa, kommt mal her.
Lisa: Was ist denn, Onki Herb?
Herbert Powell: Hört euch mal an, was die Jungs in der Fabrik von eurem Vater halten.
Das Telefon klingelt.
Herbert Powell: Hallo.
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Äh, Homer Simpson ist ein kompetenter Mann mit einer Menge von, äh, gut durchdachten, praktischen Ideen. Er garantiert die finanzielle Sicherheit unseres Unternehmens für die Zukunft. Ach ja. Und seine Körperpflege ist beispielhaft.
Lisa: Wow! Unser Dad ist der aller Größte!
Bart: Hätte ich ihm gar nicht zugetraut.
Lisa: Mach weiter so, Dad!
Herbert Powell: He he he! Nicht schlecht, was?

Szene 29 - Im Entwicklungszentrum

Homer steht im Grundgerüst eines Autos und erteilt weitere Anweisungen zum Bau seines Autos.
Homer: Ucd will eine Hupe hier und da und da. Damit man immer eine findet, wenn man wütend ist. Und alle drei sollten "La Cucarache" spielen.
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Wird erledigt, Mr. S..
Homer: Und manchmal toben die Kinder auf dem Rücksitz rum und machen Lärm, das man durchdreht. Ich finde, dagegen müsste man doch auch was tun.
Ingenieur Nr. 1 von Herb: Vielleicht sollte man ein Videospiel einbauen, um sie abzulenken?
Homer: Sie sind gefeuert! Wofür bezahlt Sie denn mein Bruder?
Ingenieurin Nr. 1 von Herb: Was halten Sie denn von einem schalldichten, verglasten Gitterkäfig für die Kleinen? Wahlweise mit Handschellen und Maulkörben.
Homer: Sie Ist gekauft. Und da wär’ noch was. Wenn ich aufs Gaspedal trete, will ich, dass die Leute glauben, das die Welt untergeht. Wrrrrrommmm! Wrromm! Wrromm!

Szene 30 – In Herberts Anwesen

Herbert und die Simpson-Kinder sehen sich Itchy und Scratchy an.
Lisa: Die Maus heißt Itchy.
Herbert Powell: Aha.
Lisa: Und die Katze heißt Scratchy.
Herbert Powell: Aha.
Bart: Die zwei hassen sich wie die Blöden.
Lisa: Und haben keine Hemmungen das raus zu lassen.
Herbert Powell: Oh. Gut, gut, gut, gut.
Die Folge beginnt. Alle lachen die ganze Zeit. Scratchy kommt in eine Eisbar. Itchy ist der Barkeeper und steckt Scratchy sofort in den Mixbecher. Er stellt ihn unter den Mixer. Scratchy wird püriert und über den Tresen geschoben.
Herbert Powell: Wenn ich daran denke, dass ich mein Leben in Sitzungsräumen und Aktionärsversammlungen vergeudet habe, anstatt mir Zeichentrickfilme anzusehen! Ich alter Narr habe nicht gelebt.
Scratchy kreischt und die drei fangen wieder an zu lachen.

Szene 31 – Im Entwicklingszentrum

Homer wird von Kopf bis Fuß untersucht um den Sitz für sein Auto optimal anzupassen. Dazu kommt ein Test im Windkanal.

Szene 32 – Im Zoo

Herbert bezahlt den Tierpfleger, damit die Simpson-Kinder in das Gehege zu den Pinguinen dürfen. Marge macht Fotos. Bart Jagt die Tiere und Lisa spricht mit ihnen.
Lisa: Hallo, ihr da.. Heimweh nach der Antarktis?
Marge wendet sich an Herbert.
Marge: Also jetzt sind sie wirklich verhätschelt.

Szene 33 – Im Entwicklungszentrum

Die Ingeneure haben einen ersten Entwurf gezeichnet. Homer gefällt er nicht und streicht alles durch.
Homer: Nein, nein, nein. Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein!
Daraufhin macht Homer eine eigene Zeichnung, die mehr schlecht als recht ist.

Szene 34 – Die Autopräsentation

Es ist der Abend der Präsentation. Herbert begrüßt die Gäste.
Herbert Powell: Meine sehr verehrten Damen und Herren, hoch geschätze Aktionäre, Mitglieder der Presse, Euer Heiligkeit. Heute Abend wird ein Kapitel Automobilgeschichte geschrieben.
Die Leinwand hinter Herbert geht auf und es wird ein Werbefilm gezeigt. Homer fährt darin auf einer Küstenstraße. Das Auto wird dabei noch nicht von außen gezeigt.
Sängerin: Whatever Homer wants…
Homer: Mein Leben lang hab’ ich nach einem Auto gesucht mit einem ganz besonderen Feeling.
Sängerin: …Homer gets.
Homer: Kraftvoll wie ein Gorilla und doch sanft und leicht wie ein Federball. Jetzt hab ich es endlich gefunden.
Sprecher: Homer. Das Auto geschaffen für Homer.
Der Film endet und die Leinwand geht hoch.
Ansager: Meine Damen und Herren, wir präsentieren Ihnen das Auto für den Durchschnittsmenschen: den Homer!
Der Vorhang geht auf. Dahinter ist Homer in seinem Konstruierten Auto und winkt. Die Menge raunt. Herbert schluckt. Er stellt sich den Menschen.
Herbert Powell: Haben Sie eine Frage?
Reporter: Was soll dieses Ungetüm denn kosten?
Herbert wendet sich zur Seite.
Herbert Powell: Hey Jerry, wie hoch ist der Ladenpreis?
Jerry kommt kurz auf die Bühne und flüstert Herbert den Preis ins Ohr. Er schreit entsetzt.
Herbert Powell: 82.000 Dollar! Dieses Ungetüm soll 82.00 Dollar kosten? Womit habe ich das verdient?
Herbert fällt auf die Knie.
Herbert Powell: Ich meine, im Zoo hat es ja noch Spaß gemacht. Orr! Ich bin ruiniert.
Homer hupt und lächelt verlegen.

Szene 35 – Vor Herbert Powells Konzern

Der Konzern wurde von Komatsu Motors übernommen. Herbert steht nun auf der Straße vor seinem ehemaligen Konzern und wird von den Simpsons verabschiedet.
Bart: Ciao, Onki Herb.
Lisa: Ciao, Onki Herb.
Marge: Ciao, Herb.
Homer: Ach, Herb. Meinetwegen hast du dein Geschäft aufgeben müssen, dein Haus und alles was du gehabt hast. Ich muss immer daran denken, dass es vielleicht besser für dich gewesen wäre, wenn ich nie in dein Leben getreten wäre.
Herbert Powell: Vielleicht wäre es besser für mich gewesen? Vielleicht?
Der Bus kommt im Hintergrund an und öffnet seine Türen.
Herbert Powell: Jetzt hör’ mal zu, du Holzkopf! Natürlich wäre es besser für mich gewesen! Und wenn du’s ganz genau wissen willst, ich habe keinen Bruder mehr!
Er steigt in den Bus ein und die Tür schließt sich. Der Bus fährt ab. Die Familie versucht Homer zu trösten.
Marge: Da hat er nicht so gemeint. Das war nur so ‚ne Redensart.
Lisa: Sein Leben war ein unaufhaltsamer Aufstieg, bis er dahinter kam, dass er ein Simpson ist.

Szene 36 – Vor Herberts Anwesen

Die Simpsons packen ihr Reisegepäck auf den Wagen, während im Hintergrund die Möbelpacker Herberts ehemaliges Anwesen ausräumen. Plötzlich kommt ein Taxi vorbei und Grampa steigt aus.
Grampa: Da bin ich! Also, wo ist der millionenschwere Sonnyboy, der so ganz nach seinem Vater geraten ist?
Homer: Steig ein, Dad. Ich erklär’s dir auf dem Heimweg.
Grampa schlägt sich auf die Stirn.
Grampa: Oh Du setzt aber auch alles in den Sand!
Grampa steigt wieder ins Taxi und fährt davon.

Szene 37 – Auf dem Heimweg

Die Simpsons fahren nach Hause. Marge, Lisa und Maggie schlafen.
Bart: Dad?
Homer: Steig Was ist, mein Junge?
Bart: Ich fand dein Auto absolut cool.
Homer: Danke, mein Sohn. Ich habe gehofft, jemand würde das sagen.