7G03 Capsule

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Szene 1 - Grundschule Springfield

(Mrs. Krabappel pfeift in eine Trillerpfeife)
Krabappel: Vor allem möchte ich nicht, dass unser Ausflug wieder so endet, wie der letzte Besuch im Staatsgefängnis von Springfield. Ich erwarte von euch allen tadelloses Benehmen, besonders von dir Bart Simpson.
Bart: Aber Misses Krabappel, ich hab das Tor doch gar nicht aufgeschlossen.
(der Schulbus kommt)
Otto: Tschuldigung meine kleinen Doofies. Bin wohl heute n’bisschen spät dran, oder?
Krabappel: Los Kinder, abzählen.
(die Kinder steigen in den Bus ein)
Bart: Hi Otto, alter Turbolader.
Otto: Grüß dich Bartimaus.
Bart: Hast du ne’ neue Tätowierung?
Otto: Sag mal woher weißt’n du das Kleiner? Heut’ Morgen hatt’ ich plötzlich dieses Ding da am Arm (zeigt eine Tätowierung mit einem flammenden Totenschädel und einem Messer)
Bart: Echt cool, so eine möchte’ ich auch haben!
Otto: Hehe, so was darfst du erst mit 14 tragen mein kleiner Freund.
Bart (enttäuscht): hmm.
Krabappel: Bart! Bart Simpson!
(Bart hetzt in den Schulbus)

Szene 2 - im Schulbus

Krabappel: Setz dich auf deinen Platz Bart!
Bart: Oh bitte Mrs. Krabappel, nicht neben Wendell, der kotzt doch immer den Bus voll. Hey Wendell, nimms nicht persönlich. (winkt ihm zu)
Krabappel: Das ist mir egal, das ist der einzige freie Platz. Also setz dich hin!
(Bart geht im Bus nach hinten zu Wendell, auf dem Weg dorthin lachen alle Schüler und man hört „Pech gehabt“)
Wendell: Weißt du, ehrlich gesagt ist mir jetzt schon ganz übel.
Krabappel (steht mit einem Mikrofon vorne im Bus): Also Kinder denkt daran, keinen Körperteil aus dem offenen Fenster halten. Erinnert euch an den armen Jungen, der seinen Arm aus dem Fenster streckte, als ein schwerer Tanklastzug mit Vollgas entgegen kam.
(Bart versteckt seinen Arm in seinem T-Shirt)
Bart (steht auf): Ja, und dieses arme Schwein war ich.
(alle lachen)
Krabappel: Bart Simpson, setz dich wieder hin, ich hab genug von deinen Albernheiten. Also fahren wir.
(der Bus fährt los)
Wendell: würg, wä, ich fühl mich gar nicht gut.
(der Bus fährt an der Giftmüllhalde vorbei „Achtung Hohe Giftwerte“ und „Chemischer Abfall Entsorgungsplatz“ steht auf dem Schild, die Arbeiter winken)
Krabappel: Seht mal Kinder, unsere Giftmüllhalde.
(die Kinder winken aus dem Bus zurück)
(auf einer Tonne bei den Arbeitern steht „Gefahr, Gifmüll“)
Krabappel: Rechts sehen wir den Reifenberg.
(man sieht den Reifenberg von Springfield mit dem Schild „Reifenhalde“)
Krabappel: Und hier haben wir das malerische Gefängnis.
(Auf dem Gefängnis steht „Springfielder Gefängnis“, alle Insassen winken)
Schüler: Seht mal, da ist ja wieder unsere Schule.
(der Bus fährt tatsächlich wieder an der Schule vorbei)
Krabappel: Otto, sind wir hier auch richtig?
Otto: Ich nehme nur eine kleine Abkürzung, ganz im Ernst.
(Bart winkt wie wild mit den Armen nachdem Wendell ziemlich übel dreinblickt)
Bart: Mrs. Krabappel, Mrs. Krabappel!
Krabappel: Bart, wenn ich noch ein einziges Wort von dir höre, lass ich dich zur Strafe vor der ganzen Klasse singen!
Bart: Ich rapp’ euch was vor!
Krabappel: Oh nein! Du singst uns am Brunnen vor dem Tore, alle 9 Strophen.
Bart: Bloß das nicht!
Sherry: Ich glaube schon, dass du singen wirst Bart Simpson
Terry: Ja Bart Simpson, wir sorgen dafür, dass du singst.
(die Zwillinge flüstern, dann beugen sie sich über Bart und küssen ihn)
Bart: Uääää!
Krabappel: Jetzt reichts Bart, warum kannst du dich nicht benehmen, wie ääm
(Sherry und Terry zeigen auf)
Sherry und Terry: Wie wir Mrs. Krabappel.
Krabappel: Wie Sherry und Terry, nimm’ dir an ihnen ein Beispiel
(über Sherry und Terry erscheint ein Heiligenschein)
(der Bus fährt vor das Atomkraftwerk Springfield)
Bart (rappt): Am Brunnen vor dem großen Tor, uff, da steht so ein affengeiler Lindenbaum oh yea, ich träumte in seinem Schatten, so machen süßen Traum, so manchen Süßen Traum unter diesem affengeilen Lindenbaum, oh yea, oh yea.
Krabappel: Schon gut Bart, es ist gut! Hör auf!
Bart: Hey Wendell, diesmal hast dus ja gepackt Alter! (klopft Wendell auf die Schulter, worauf er sich übergeben muss, alle Kinder hüpfen aus den Fenstern des Busses.)
(die Kinder passieren den Eingang des Kraftwerkes „Halt! Eintritt nur für Personal“, der Wachtmeister isst ein Sandwich und sieht fern)

Szene 3 - ein Saal im Kraftwerk

(Smithers steht vorne und hält einen Stab in der Hand mit dem er auf eine Tafel zeigt)
Smithers: Und so nutzt unser Kraftwerk die Energie des Atoms aus, damit wir genügend Strom erzeugen für so wichtige Dinge wie den elektrischen Fingernageltrockner, oder die Zuckerwattekühlanlage. (die Kinder klatschen)
Smithers: Hehe, und jetzt werden wir noch mehr über Atomkraft erfahren. Film ab!
(es erscheint ein Film „Kernkraft Unser missverstandener Freund“)
Sprecherin: Wenn man über Atomkraft spricht, fällt den meisten Leuten nur das ein (es erscheint eine Explosion einer Atombombe – die Kinder jubeln) Aber wenn wir jetzt von Atomkraft sprechen, meinen wir das hier (eine Familie nützt verschiedenste elektrische Geräte) Was ist Atomkraft überhaupt? (Fragezeichen erscheinen). Ich weiß das auch nicht, aber ich kenne jemanden, der euch das genau erklären kann. Der lustige Kernspalt. (Eine kleine Figur mit einem Hut, die ein Atom als Körper trägt kommt)
Kernspalt: Hallo meine lieben Stromverschwender. Ich bin der lustige „spaltet einen Kern“, euer zuverlässiger Führer durch die aufregende Welt der Atomkraft (er geht zu 3 heißen Brennstäben) Hier sind 3 Stäbchen aus Uran 335 „Na Jungs, wie läufts denn so mit dem Brennen? Ihr seht aber auch heiß aus.
Brennstab Nr 1: Klar sind wir heiß.
Brennstab Nr 2: Wir sind radioaktiv.
Kernspalt: Tja, wie wärs dann mit einem Sprung ins kühle Nass?
Brennstäbe: Oh ja! (springen in ein Wasserbecken)
Kernspalt: Die Brennstäbchen machen das Wasser schnell so heiß, dass es kocht.
Brennstäbe: Autsch! Au, ist das heiß!
Kernspalt: Durch den Dampf werden Turbinen angetrieben, die Energie erzeugen.
(man erkennt Barts Schatten an der Leinwand)
Krabappel: Bart, setz dich hin!
Kernspalt: Ja was ist denn das, sieht ganz danach aus, als hätten wir ein Bisschen Atommüll. Nur keine Sorge, ich werde ihn irgendwo hintun, wo man ihn Millionen Jahren nicht findet, hehe. (kehrt den Atommüll unter einen Teppich, einer kommt wieder heraus und wird weggekickt)
Kernspalt: So, jetzt hab ich euch die ganze Wahrheit über Atomkraft erzählt. Im Grunde ist sie ganz Harmlos. Also macht euch nur keine Sorgen hehe.
("Ende erscheint auf der Leinwand")
(die Kinder klatschen)
Smithers: Und jetzt gehen wir zum vergnüglichen Teil über.(er betätigt einen Knopf worauf ein roter Vorhang aufgeht. Auf der Stahltüre steht „Gefahr, Hohe Strahlung“ die Tür öffnet sich. Dahinter auf einer weiteren Türe steht „Betreten auf eigene Gefahr“. Dahinter steht: „Viel Spaß“. Die Türe öffnet sich und der Rundgang beginnt.)
Smithers: Da drüben haben wir unseren Hitzeregulator. Und wenn ihr einen Blick nach draußen riskiert, könnt ihr sehen wie unser Kühlwasser in die freie, unberührte Natur zurückfließt.
(man sieht einen Fisch mit 3 Augen (Blinky))
Terry: Hey Bart, unser Daddy sagt, dein Daddy ist inkompetent.
Bart: Was heißt inkompetent?
Sherry: Das heißt er quatscht nur rum’ und frisst Schmalzkrümel in sich rein, anstatt sich um seinen Job zu kümmern.
Bart: Okay, ich dachte schon es wär’ ne’ Beleidigung.

Szene 4 - im Kraftwerk

Homer (sitzt in einem kleinen Auto und isst): Also, den möcht’ ich sehn, der den Unterschied herausfindet, zwischen tiefgekühlten und frisch gebackenen Kringeln. Hey, mein Sohn müsste jeden Moment mit seiner Klasse hier sein. (schreit) Sind die Kinder schon durch?
Arbeiter: Ach komm Simpson, wenn die den Kindern zeigen wollten, wie du auf deinem Arsch sitzt und dich voll stopfst, würden sie ne’ Führung bei dir zu Haus veranstalten.
Homer: Du hast Recht, ich werde mal nachsehen, was los ist. (dreht mit dem kleinen Auto um) Platz da, ich komme!
Bart (von oben): Hey, da ist ja Daddy! (schreit) Hallo Daddy! Hey, Homer!
(Homer ist mehr als verwirrt)
Bart: Huhu, ich bin hier oben!
Homer: Ah hallo mein Sohn!
(fährt mit dem Auto gegen eine Röhre wodurch der Alarm ausgelöst wird)
(Gefahrenstufe 1 blinkt auf einem Knopf)
(ein Arbeiter dreht einen Hahn ab)

Vater von Terry und Sherry: Also, wer hat die ganze Sache verbockt?
(alle Arbeiter zeigen auf Homer, der immer noch seinen Kringel isst.)
(Homer schluckt und zeigt ebenfalls auf)

Vater von Terry und Sherry: Hätt’ ich mir ja denken können. Simpson!
Homer: Aber Sir,
Vater von Terry und Sherry: Sparen sie sich ihre Erklärungen. Sie sind gefeuert. Oh, hallo meine Süßen
Terry und Sherry (winken): Hallo Daddy.
Bart: Ohh nein (schlägt mit der Hand auf seine Stirn)

Szene 5 - Haus der Simpsons/Küchentisch

(die Simpsons sitzen beim Frühstück)
Lisa: Das wär’ ein guter Job für dich. In der Feuerwerksfabrik.
Homer: Diese Perfektionisten? Ach vergiss es.
Lisa: Und wie steht’s damit? Überwachender Techniker für die Giftmüllkippe.
Homer (traurig): Ich bin aber kein überwachender Techniker, ich bin technischer Überwacher. Ich habe in meinem ganzen Leben so gut wie nichts erreicht. Ich bin ein einziger Versager.
Marge: Du wirst schon was finden. Du hast so viele Betriebsunfälle auf dem Gewissen und hast dich immer wieder aufgerafft.
Lisa: Ja Dad, du schaffst es schon
Bart: Ja, das packst du doch Daddy.
Homer (steht auf): Ihr habt Recht, ich bin jung, ich bin kerngesund und ich nehme jeden Job an, Achtung Springfield, hier kommt Homer.
(es werden reihenweise Türen vor seiner Nase zugeschlagen nur die letzte öffnet sich wieder)
Bart: Nur nicht aufgeben Daddy. (schlägt sie wieder zu)

Szene 6 - Moes Bar

Homer: Ich bin nur ein technischer Überwacher der seinen Job zu ernst genommen hat.
(das Telefon klingelt)
Moe: Moe’s Taverne
Bart (als Anrufer): Ich hätte gerne Herrn Schnellsch gesprochen.
Moe: Wen?
Bart (als Anrufer): Schnellsch, wie mans spricht.
Moe: Einen Moment, ich frag mal eben nach. Ähm. Hier wird ein Herr Schnellsch verlangt. Schnellsch, Ist hier jemand der Schnellsch heißt („schnell scheißt“). (alle in der Bar lachen) (man hört „das wollen wir auch gerne“)
Moe (böse): Augenblick mal. Hör mal zu du mieser Penner. Wenn ich dich zwischen die Finger kriege bist du dran, ich brech dir sämtliche Knochen
(Bart und Lisa lachen)
(Moe knallt den Hörer hin)
Homer: Irgendwann erwischst du den Kerl Moe.
Moe: Tja, ich weiß nicht, der ist schwer zu schnappen, der ändert dauernd seinen Namen.
Homer (nimmt seine Brieftasche aus der Hosentasche): Moe, ich glaub ich nehm’ noch einen. (findet kein Geld) Hoppla, ich bin etwas knapp bei Kasse. Kannst du dieses eine Mal anschreiben?
Moe: Nein, das geht nicht
Homer: Und warum nicht? Ich finde nach all den Jahren bist du mir eine Erklärung schuldig.
Moe: Ich glaube nicht dass du je wieder einen Job bekommst und deine Schulden bezahlen kannst.
Homer: Ooh!
Moe: Wir können ja trotzdem Freunde bleiben.
(Homer verlässt die Bar)

Szene 7 - Schlafzimmer der Simpsons

Homer: Hmm hmm hmm.
Marge: Ist alles in Ordnung Homer?
(Marge dreht das Licht auf)
Homer: Keine Sorge, ich denke bloß nach.
Marge: Also, ich habe auch nachgedacht. Weißt du Homer, ich finde, du hast immer gut für uns gesorgt. Mir ist eingefallen, als wir heirateten hat mir Mr. Burger versprochen, ich könnte jederzeit wieder bei ihm anfangen.
Homer: Und du glaubst, du schaffst den alten Job noch immer?
Marge: Klar, das ist so wie Fahrradfahren, das verlernt man nie.
(ein Auto hupt und Marge kommt mit Rollschuhen und einem Tablett etwas wackelig angefahren)
Otto (aus einem anderen Bus): Hey Oma, lass noch mal n’paar Fritten rüberwachsen.
Marge: Hmmmmm

Szene 8 - Wohnzimmer

(Homer liegt regungslos auf der Couch, die Kinder kommen zu ihm.)
Lisa: Daddy, du musst was essen! Ich hab Senf drauf getan (steht mit einem Teller und einem Toast da).
Bart: Daddy liegt einfach bloß da wie ein alter verfaulter Walfisch.
Lisa: Was können wir da tun?
(Maggie stochert mit ihren Fingern in Homers Auge, die Kamera wackelt)
Bart: Ich sage euch, da gibt es nur eines: Die Situation richtig nutzen, unterschreib doch mal schnell mein Zeugnis Daddy. (nimmt Homers Arm und unterschreibt)
(die Kinder gehen weg, es wird dunkel, Homer rührt sich aber nicht)
Stimme aus dem Fernseher: Zeittotschlag, die Sendung für den Arbeitslosen, meldet sich gleich wieder mit tollen Tipps. Aber zunächst die Werbung.
Werbung: Arbeitslos? Ohne Job? Nüchtern? (Homer wendet sich dem Fernseher zu) Sie haben den ganzen Tag zu Hause Rumgebläht aber jetzt ist es Zeit für ein Duff. Duff, das Bier, dass die Zeit verfliegen lässt. (man hört Musik „time for a wonderful Duff“)
Homer: Ja das ist ja wirklich besser als nichts tun. (schaltet den Fernseher aus)

Szene 9 - Küche

( Homer öffnet den Kühlschrank)
Homer: Hier muss doch irgendwo ein Bier herumstehen. Oh, vielleicht da drin (öffnet eine Schachtel in der sich ein Kuchen befindet „Papa, wir lieben dich trotzdem“ steht drauf Verdammt! Ich muss Kohle haben! (geht in Barts Zimmer und nimmt sein Sparschwein, geht damit in die Küche und zertrümmert es)
Homer: Oh nein, was hab ich nur getan! Ich habe das Sparschwein meines Sohnes geknackt… und wofür? Für ein paar miese Kröten! Die nicht mal für ein einziges Bier reichen. Augenblick, zählen wir lieber noch mal nach. (stürzt auf das Geld und zählt wie verrückt nach) Ach, nicht mal annähernd. (geht zum Kühlschrank und nimmt einen Notizzettel „Folgender Blödsinn heute erledigen:“)
Homer (schreibt): Liebe Familie, ich bin ein schrecklicher Versager. Ihr seid besser dran ohne mich. Wenn ihr das liest, liege ich schon in meinem kühlen Grab. Ich kann euch nur trösten mit den Worten, die mir mein Vater hinterließ: Sei standhaft, geduldsam und verschwiegen. Ich hoffe nur, dass ich als Toter ein besserer Vater sein werde, als ich’s im Leben war. Herzliche Grüße auch an Tante Sally und ihre missratenen Kinder. Euer Vater, Homer J Simpson.
(lässt den Zettel am Tisch liegen, geht in den Garten und bindet sich einen Stein mit einem Seil um seine Hüfte. Stöhnt beim Aufheben des Steines, öffnet das Gartentor. Es quietscht. Geht wieder zurück und kommt mit einer Kanne Öl und ölt die Scharniere ein.)
Homer: Oh, das kann auch nur mir passieren, sogar das ist schwerer als ich dachte.

Szene 10 - Terrasse in Springfield

Sylvia Winfield: Ach sie doch mal, der junge Simpson will sich wohl umbringen.
Mr. Winfield: Das glaube ich nicht, vielleicht führt ein bloß ein Hinkelsteinchen Gassi. (beide lachen)

Szene 11 - bei den Simpsons

Bart: Mummy, Mummy wach auf.
Lisa: Man hat uns ausgeraubt.
Marge (springt aus dem Bett): Was ist passiert?
Bart: Jemand hat mein Sparschwein geknackt.
Marge: Oh, euren Vater haben sie auch mitgenommen!
Lisa: Seht mal, das lag auf dem Tisch. (holt den Zettel)
Marge: Oh!

Szene 12 - in den Straßen von Springfield

Homer (immer noch mit seinem Stein unterwegs): Gleich hab ich’s gepackt.
(ein Auto rast hupend auf ihn zu, er kann aber ausweichen)
Homer: Hey du Idiot, pass doch auf, wen du umfährst.
(Homer kommt bei der Brücke an und sieht einen gleich großen Stein neben sich liegen)
Homer: Ach, das hätt’ ich wissen sollen!
(die andern Simpsons kommen angerannt)
Marge: Da ist er ja!
Bart: Tu das nicht Daddy!
(ein weiteres Auto kommt und Homer kann seine Familie gerade noch retten.)
Homer: Mann oh Mann, ist diese Kreuzung gefährlich. Da gehört doch ein „Stop“ Schild hin!
Marge: Oh Homer, sag mal wie konntest du nur daran denken, dich umzubringen, wir sind stolz auf dich.
Lisa: Ja Daddy, wir sind stolz auf dich.
Bart: Ja.
Homer: Mich umbringen? Das wäre das letzte, was ich jetzt tun würde. Ich habe eine Aufgabe, mein Leben hat wieder einen Sinn. Mir ist egal, wer sich mir entgegenstellt, mir ist egal, gegen wen ich kämpfen muss, ich werde nicht eher ruhen, bis diese Straße ein Stop-Schild bekommt.

Szene 13 - Amt von Springfield

Beamter: Und als nächstes berichtet und Polizeichef Wiggum von seinem Kampf gegen die Graffiti Schmierereien.
Wiggum: Es ist kein Geheimnis, dass unsere schöne Stadt von einem Schmierfinken namens El Barto heimgesucht wird. Der Polizeizeichner hat ein Phantombild des Beschuldigten angefertigt.
(ein Phantombild mit „El Barto“ wird durchgegeben, es sieht einem älteren Bart sehr ähnlich)
Wiggum: Wenn jemand diesen Mann erkennt, sollte er uns sofort Bescheid geben.
Bart (sieht die Zeichnung an): Das ist ja cool Mann!
Jasper: So ne’ richtige Verbrechervisage.
Homer: Oh, dem möchte ich auch nicht im Dunkeln begegnen.
Beamter: Und nun zum nächsten Punkt, Homer Simpson, hiesiger Einwohner, hat etwas vorzuschlagen, Mr. Simpson.
Marge: Sei gar nicht aufgeregt, wir glauben an dich!
Homer (nimmt einen Stapel Zettel aus seinem Anzug und hebt die Hand, räuspert sich): Meine Damen und Herren, verehrte Stadträte, liebe Kinder und Rentner, die nichts Besseres zu tun haben. Die Gefahr lauert an vielen, vielen Orten. Schon unsere Vorfahren in ihren Höhlen mussten aufpassen, nicht von einem Dinosaurier…
Beamter: Mr. Simpson, kommen sie zur Sache.
Homer: Ich finde, wir brauchen an der Ecke D Street und Zwölfte ein Stop-Zeichen!
Beamter: Ist jeder dafür?
Alle Beamten: Ja.
Beamter: Angenommen, Sitzung geschlossen, Kaffee und belegte Brote in der Halle.
Homer: Wow, das ging ja schneller als ich dachte.
Lisa: Es hat geklappt!
Bart: Mach nur weiter so Daddy!
Marge: Du hast es geschafft Homer!
Homer: Wenn die glauben, dass ich bei dem „Stop“ Schild halt mache, dann haben sie sich geschnitten.
Schlagzeile in der Zeitung „Simpson für Sicherheit“
Sprecher: Simpson steht für Sicherheit
Schlafzeile in der Zeitung „Geschwindigkeitsschwelle, Homer Simpson bejubelt“
Sprecher: Dutzende jubeln Homer Simpson zu.
Schlagzeile in der Zeitung: „Schild voraus“
Sprecher: Homer Simpson schlägt schon wieder zu.
Schlagzeile in der Zeitung: „Fahr freundlich, hüte dich vor Homer“
Sprecher: Aufgepasst, hier kommt Homer.
Schlagzeile in der Zeitung: „Schlagloch, es reicht Homer Simpson“
Sprecher: Es ist genug Homer Simpson.

Szene 14 - im Park

(die Simpsons gehen durch den Park, wo alles voller Schilder ist wie: „Zurück bleiben“ „Rauchen verboten“ Spielende Kinder“ „Schimpfen verboten“ „Rasen betreten verboten“ „Haltet Amerika sauber und sicher“)
Homer: Nun habe ich die ganze Gegend mit Schildern zugepflastert. Und was soll ich jetzt tun?
Marge: Oh Homer, wir sind so stolz auf dich.
Homer: Stolz? Worauf?
Marge: Naja auf alles! Denk nur an dein Schlaglochschild. Jetzt wird niemand mehr in der Straße von deinem kleinen … überrascht.
Homer: Ja ich weiß, du meinst es gut mit mir. Aber im Ernst, ihr wisst doch selbst, wie unwichtig das ist, denn es gibt eine Gefahr in dieser Stadt, die größer ist als alle Schlaglöcher zusammen.
Lisa: Was für eine denn?
Homer: Ich meine die vor unserer Nase! (zeigt auf das Atomkraftwerk)
Marge: Du willst dich doch wohl nicht mit deinen ehemaligen Bossen anlegen.
Lisa: Wow.
Bart: Ja, mein Daddy ist ein Held.
Homer: Was hast du eben gesagt?
Bart: Ach nichts.
Homer: Ist schon gut. Ich werde mal annehmen, du hast das gesagt, was ich verstanden habe.

Szene 15 - vor dem Atomkraftwerk

Demonstration vor dem Kraftwerk
Typ mit Megaphon: Wir verdanken ihm außerdem die Stolperschweller, das Schlaglochschild und vor allem: das viel umstrittene 30 Kilometer Tempolimit auf der Hauptstraße. Hier ist der Mann, dessen Name gleichbedeutend ist mit Sicherheit für alle Bürger dieser Stadt: Homer Simpson (die Menge jubelt)
Homer: Vielen Dank! Im Gegensatz zu den meisten von euch, bin ich kein armer Irrer, nur ein ehrlicher anständiger Amerikaner, der gegen das Unrecht kämpft. Und besonders gegen Schlamperei, wo immer sie auftritt. (redet weiter)
Burns: Jetzt hört euch diesen Mann an. Er ist gut. Er hat die Menge absolut in der Hand. Er könnte direkt Fernsehprediger werden. Wer ist das?
Smithers (mit Fernglas): Das ist Homer Simpson Sir, er hat mal für uns gearbeitet, aber wir haben ihn gefeuert wegen absoluter Unfähigkeit.
Burns: Da liegt also der Hase im Pfeffer. Schleifen sie mir diesen Simpson sofort in mein Büro!
Smithers: Aber Mr. Burns…
Burns: Ich sagte sofort. Und sofort heißt sofort! Sofort!
Homer: Unser Leben liegt in den Händen von Männern, die keinesfalls klüger seit als ihr oder ich. Die meisten von ihnen sind sogar saublöd. Ich weiß das, weil ich mit ihnen zusammengearbeitet habe, mit ihnen beim Kegeln war. Und mit ansehen musste, wie sie mich bei Beförderungen immer wieder übergangen haben. Und da sage ich: Jetzt reicht es mir!
(Menge jubelt)
Bart: weiter so Dad!
Smithers (zu Homer): Ach Simpson, Burns möchte mit ihnen sprechen, streng vertraulich
Homer (mit dem Megaphon zu Smithers): Streng vertraulich?
Smithers: Allerdings.
Homer (zur Menge): Einen Augenblick, ich bin gleich wieder da.

Szene 16 - Burns’ Büro

Burns: Ah, Homer Simpson. Endlich hab’ ich das Vergnügen.
Homer: Ganz meinerseits.
Burns: Simpson? Ich möchte, dass sie wieder in unsere große Energiefamilie zurückkehren
Homer: Tut mir Leid, das mach’ ich nicht.
Burns (wütend): Lassen sie mich ausreden. Ich möchte sie doch überhaupt nicht als technischen Überwacher, oder überwachenden Techniker beschäftigen, oder was immer sie hier gemacht haben. Ich möchte, dass sie in unserem Kraftwerk die Verantwortung für die Sicherheit übernehmen.
Homer: Die Sicherheit? Aber Sir, wissen sie denn nicht, dass ich mehr Unfälle als jeder andere auf dem Kerpolz habe. Nicht zu reden von denen, die ich noch vertuschen konnte.
Burns: Das großzügige Angebot, dass ich ihnen mache, gilt genau… 30 Sekunden Simpson (dreht eine Sanduhr um)
Homer (denkt): Ich soll verantwortlich für die Sicherheit sein? Das Ding könnte ja in die Luft gehen. Ach was, ich muss auch mal an meinen Arbeitsplatz denken. Vielleicht krieg’ ich ja einen riesen Schreibtisch. Und Marge soll nicht allein für die Familie sorgen müssen. Der Typ hat das sauberste Hemd an, dass ich je gesehen habe (fasst sich an den Kopf).
Burns: Simpson? Die Zeit ist um.
Homer: Ahm, also gut überredet, ich nehm’ den Job.
Burns: Ausgezeichnet! Ihre erste Aufgabe besteht darin, auf diesen Balkon zu treten und den Leuten zu sagen: Dieses Kraftwerk ist sicher!
Homer: Was soll ich?
Burns: Na los Homer, tun sie es für ihre Familie.
(Homer tritt auf den Balkon)
Marge (von unten): Hey, Homer.
Lisa (von unten): Da ist ja Daddy!
(die Menge jubelt)
Homer: Sehr verehrte Damen und Herren, dieses Kraftwerk ist…
(Schilder mit „Simpson geht auf Nummer sicher“ werden hochgehoben
Homer: Meine Güte! Wartet einen Augenblick, ich bin gleich wieder da.
(geht wieder zu Mr. Burns.)
Homer: Ich bring das einfach nicht übers Herz.
Burns: Mit einem Wort: Sie wollen einen gut bezahlten Job bloß für ihre Prinzipien sausen lassen?
Homer: Hmm, wenn sie das so ausdrücken, ist das schon ein bisschen blöd. Aber ich bin nun mal ein Dickschädel. Und ich schwöre ihnen jede freie Minute meinem Kreuzzug für die Sicherheit zu widmen. Aber ich hab natürlich viel weniger reiminuten, wenn sie mir den Job geben.
Burns: Sie sind gar nicht so blöd wie sie aussehen oder sich anhören oder wie ihr letztes Testergebnis nahe legt, sie haben den Job. Und jetzt an die Arbeit!
Homer: Ich gehe an meine Arbeit. Aber zuerst muss ich mich von meinen Freunden verabschieden.
Homer: (tritt auf den Balkon): Freunde, ihr habt euch schon daran gewöhnt in mir euren Schutzengel zu sehen, der aufpasst, damit ihr euch nicht verletzt oder die Zehen brecht oder euch in die Luft sprengt. Aber ihr könnt euch nicht ewig auf mich verlassen. Ihr müsst lernen, dass in jedem von uns ein kleiner Homer Simpson steckt. Er ist vielleicht häufig daneben und ein bisschen verfressen aber er steckt drin. (wischt sich Tränen aus dem Gesicht) Doch warum ich das alles sage, es tut mir sehr leid, aber ich werde euch verlassen.
Menge: Oooooh.
Homer: Aber keine Sorge, ich bin gerade der neue Sicherheitsinspektor dieses Kraftwerks geworden. (die Menge jubelt) Mit einem fetten, dicken Gehalt.
Homer: Jaaa! (jubelt und balanciert am Rand des Balkons.
Lisa: Mein Gott!
Bart: Hey das ist mein Alter!
(Homer fällt vom Balkon und wird von der Menge aufgefangen)
Menge: Homer, Homer!