8F16 Capsule

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Szene 1 – In der Springfielder Grundschule

In Bart's Klasse wird mal wieder ein alter Lehrfilm gezeigt.
Jimmy: Hey, was ist los?
Erzähler: Du hast doch gesagt, du willst in einer Welt ohne Zink leben, Jimmy. Naja, jetzt hat dein Wagen eben keine Batterie mehr.
Jimmy: Aber ich habe Betty versprochen sie um sechs abzuholen. Da ruf ich sie mal schnell an.
Bart findet den Film zum gähnen.
Erzähler: Eh he he he! Siehst du, Jimmy, ohne Zink für den Wählmechanismus, kannst du nicht telefonieren.
Jimmy: Großer Gott! Was hab ich nur getan?
Erzähler: Daraus wird nichts, Jimmy. Denn der Schlagbolzen in deinem Revolver war ebenfalls, jawohl: aus Zink.
Jimmy: Komm zurück, Zink. Komm zurück. Komm zurück, Zink. Komm zurück. Zink. Zink! Zink! Was? Ahh. Ach, das hab ich nur geträumt. Gott sei Dank, lebe ich noch in einer Welt, in der es Telefone gibt, Autobatterien, Feuerwaffen und andere Dinge, die aus Zink bestehen.
Bart hält seinen Finger in den Projektorstrahl, so, das es aussieht, als würde Jimmy popeln.
Bart: Ekelhaft, der popelt ja.
Bart' Klasse lacht. Es klingelt zum Schulschluss und alle rennen nach draußen.
Mrs. Krabappel: Wenn einer noch etwas mehr über Zink erfahren möchte, darf er noch bleiben. Oder wir nehmen ein anderes Thema. Ich mach auch eure Hausaufgaben.
Mrs. Krabappel geht auf den Flur und sieht den davonrennenden Kindern enttäuscht hinterher.
Mrs. Krabappel: Hhhhh. Hmm.
Mrs. Krabappel fährt danach im Regen nach Hause.

Szene 2 - Im Kwik-E-Mart

Mrs. Krabappel steht an der Theka Apu gegenüber. Sie sieht sehr müde und abgebrannt aus.
Apu: So, eine Einsame-Herzen-Suppe für eine Person.
Mrs. Krabappel: Und noch ein Rubbellos, Apu.
Apu holt ein Rubbellos hervor und gibt es Edna. Während sie das Los aufrubbel, packt Apu die Waren in eine Tüte.
Apu: Mrs. Krabappel, ich habe Sie nicht mehr gesehen, seit wir unsere Preise verdoppelt haben. Immer noch Lehrerin?
Mrs. Krabappel: Moment.
Edna rubbelt die zweite von drei Flächen frei. Es kommt ein zweites Dollarzeichen zum vorschein. Beim dritten Feld taucht aber leider eine Zitrone auf.
Mrs. Krabappel: Einen Tag mindestens noch.

Szene 3 - An der Tankstelle

Edna fährt weiter im Regen nach Hause, als ihr Wagen plötzlich anfängt zu stottern.
Mrs. Krabappel: Hhhhh!
Sie schafft es noch bis zu einer Tankstelle. Der Tankwart nimmt eine Kostprobe vom Tankstutzen und macht eine Diagnose.
Tankwart Nr. 3: Klar wie Chlorbrühe. Sie haben Zucker im Tank. Ihr Exmann hat wieder zugeschlagen.
Das Problem kann behoben werden. Edna kann nach Hause fahren.

Szene 4 - In Krabappels Wohnung

Edna kommt in ihre Wohnung und packt ihren einkauf aus. Darunter ist auch ein Magazin.
Mrs. Krabappel: "Krusty wird Springfield's liebstes Kind."
Sie blättert im Magazin herum und findet die Kontaktanzeigen.
Mrs. Krabappel: Eine Kontaktanzeige? Warum nicht? Das könnte ganz witzig sein.
Edna greift zum Telefon und ruft die Nummer für die Kontaktanzeigen an.
Mrs. Krabappel: Na los. Na los. Geh endlich ran. Ach, Ich brauch'n Mann!
Sie schlägt mit der Ausage mit der Faust auf den Tisch, so dass ihre Katze erschrickt.

Szene 5 - In der Springfielder Grundschule

Rektor Skinner steht auf der Bühne in der Aula. Die Kinder quatschen quer durcheinander. Bart lässt einen Papierflieger los. Dieser trifft Todd im Auge.
Todd Flanders: Aua! Mein Auge!
Rektor Skinner: Hallo. Kinder. Kinder?! Meinet wegen. Wisst ihr, ich habe genauso viel Zeit wie ihr. Schluss damit! Und jetzt, liebe Kinder, wollen wir unseren Ehrengast begrüßen: Jack Carpenter von den Twirl King Jo-Jo Werken.
Verhaltenes Klatschen. Ted Carpenter betritt die Bühne.
Ted Carpenter: Kinder, das hier ist ein Jo-Jo.
Er hält ein Jo-Jo hoch.
Ted Carpenter: Ziemlich lahm, was? Hat überhaupt keine Chance gegen ein Videospiel. Oder etwa doch?
Das Licht wird heruntergedimmt.
Ted Carpenter: Hier kommen die Twirl King Jo-Jo Champions. Mr. Amazing.
Mr. Amazing springt auf die Bühne und schleudert gleich sechs Jo-Jos mehrere Male von sich.
Ted Carpenter: Die Glitzerfee.
Sparkle betritt die Bühne und spielt Jo-Jo mit ihren Jo-Jo-Ohrringen.
Lisa: Die ist ja wunderschön.
Ted Carpenter: Mr. Null Schwerkraft.
Zero Gravity betritt die Bühne mit einem Moonwalk und spielt das Jo-Jo nach oben, wo es für mehrere Sekunden verweilt.
Ted Carpenter: Und die Kobra.
Kobra kommt aus einem Korb geschlängelt und spielt Jo-Jo mit der Zunge.
Bart: Diese Typen sind bestimmt Millionäre.
Weiter hinten sitzen die Schulschläger.
Nelson: Ich wette, die kriegen alle Mädels, die sie woll'n.
Ganz hinten sitzen Edna Krabappel und Ms. Hoover und rauchen unter dem Verbotsschild.
Ms.Hoover: Ich bezweifle den pädagogischen Wert dieser Veranstaltung.
Mrs. Krabappel: Da werden Sie sich noch gerne zurückerinnern, wenn Sie erst mal als Tankwart arbeiten müssen.
Die Show geht weiter.
Mr. Amazing: Zu unserer nächsten Nummer. Was haltet ihr davon, wenn wir euren Direktor auf die Bühne holen?
Rektor Skinner: Nein...
Rektor Skinner wird auf die Bühen gezerrt. Nun steht er von den Jo-Jo-Künstlern umzingelt in der Mitte und bekommt die Jo-Jos sehr dicht an seinem Kopf vorbeigespielt.
Rektor Skinner: Masst doch auf! Aua! Ihr habt mich am Ohr getroffen.
Mr. Amazing: Nicht bewegen, sonst tut es wirklich weh.
Rektor Skinner: Achso.
Bart: Wieviel kostet so'n Jo-Jo denn?
Milhouse: Das ist mir egal!
Später nach der Show verabschieden die Kinder die Künstler.
Alle: Wiedersehen. Wiedersehen.
Lisa holt sich ein Autogramm von Sparkle.
Lisa: Vielen Dank, Glitzerprinzessin.
Lisa merkt, dass das Bild auf der Autogrammkarte nicht mit der Künstlerin übereinstimmt.
Lisa: Hey, das bist du ja gar nicht.
Sparkle: Das war meine Vorgängerin.
Ted Carpenter: Na los! Schwingt eure dicken Hintern in den Wagen! Wir haben noch drei Schulen vor uns. Kommt schon! Los! Los! Los!
Die vier Künstler eilen in den Lieferbus, wo sie neben Kartons voll Jo-Jos hocken müssen. Die Tür geht zu und der Bus fährt davon.
Alle: Wiedersehen.
Am nächsten Tag haben alle in der Schule ein Jo-Jo. Auch Nelson versucht sich im Schulhof in Jo-Jo-Tricks. Diese sind aber wenig beeindruckend.
Chuck: Soll das etwa dein Trick sein?
Nelson: Nein. Ich zeig dir mal meinen Trick.
Nelson schleudert sein Jo-Jo auf Chuck's Kopf. Dieser fällt hin. Nelsons Freunde lachen. Auch Bart zeigt, was er kann. Er schleudert sein Jo-Jo ins Klettergerüst. Es verknotet sich, aber es entknotet sich auch wieder und kehrt zu Bart zurück. Alle zuschauenden sind beeindruck.
Alle: Ohhh! Wow!
Bart: Danke. Danke.

Szene 6 - Im Haus der Simpsons

Bart macht auch zu Hause seine Tricks. Homer ist beeindruckt.
Homer: Marge, guck mal. Das ist doch Wahnsinn. Ziemlich bald werde ich meinen Job hinschmeißen und von dem Jungen leben können.
Marge: Was? Nenn mir mal einen Menschen, der vom Jo-Jo-spielen reich geworden ist.
Homer überlegt.
Homer in Gedanken: Donald Trump? Nein. Nelson Rockefeller? Nein. Michael Jackson? Nein.
Homer: Neinn!

Szene 7 - In der Springfielder Grundschule

Es ist Geschichtsstunde in Bart's Klasse. Mrs. Krabappel liest aus dem Buch vor.
Mrs. Krabappel: "Nach zwei Monaten auf hoher See ging den Pilgervätern langsam die Nahrung aus."
Nelson meldet sich.
Mrs. Krabappel: Ja, Nelson?
Nelson: Hatten die Jo-Jos dabei?
Mrs. Krabappel: Nein, sie hatten keine Jo-Jos dabei. "Als sie in Plymouth landeten begrüßten sie die freundlichen Wapanoag-Indianer."
Milhouse meldet sich.
Milhouse: Hatten die Indianer Jo-Jos?
Mrs. Krabappel: Nein, die hatten auch keine Jo-Jos! Schluss jetzt!
Sie knallt das Buch zu und haut es auf den Tisch.
Mrs. Krabappel: Ich habe die Nase gestrichen voll von euern Jo-Jos. Ab heute verbiete ich euch jede Buchbesprechung, Projektgruppe, jeden Aufsatz oder irgendetwas anderes über Jo-Jos oder über Jo-Jo-verwandte Themen. Hab ich mich klar ausgedrückt?
Bart: Yo.
Mrs. Krabappel fängt an etwas aun die Tafel zu schreiben. Milhouse und Bart unterhalten sich.
Milhouse: Hey, Bart. Hast du wieder ein paar neue Tricks auf Lager?
Bart: Nur einen. Er heißt "Jetzt wird die Essiggurke gepflückt".
Bart holt sein Jo-Jo hervor und führt den Trick vor.
Bart: Erst hole ich ein bisschen Schwung und...
Bart schleudert sein Jo-Jo ins Fischglas, welches zerbricht. Da das Jo-Jo immer noch an Bart's Finger hängt ist eindeutig klar, dass er Schuld ist.
Mrs. Krabappel: Hhhh.
Milhouse: Oohhhh!
Bart: Ich war's nicht.
Nach der Stunde sitzt Mrs. Krabappel auf ihrem Stuhl. Bart steht vor dem Lehrertisch. Hausmeister Willie hat das Glas und die Fische aufgekehrt.
Willie: Bun sein'se mal nich' traurig wegen der kleinen Fische. Die haben es jetzt wenigstens hinter sich.
Willie verlässt das Zimmer und man hört dei Klospülung.
Mrs. Krabappel: Bart, du musst einen Monat nachsitzen.
Bart: Mrs. Krabappel, wir sind alle tief betroffen vom plötzlichen Tod von Schuppie und Stinki. Aber das Leben geht weiter. Also könnte ich jetzt mein Jo-Jo zurück haben?
Mrs. Krabappel: Bart, wenn du jetzt an meiner Stelle wärst, würdest du mir dann das Jo-Jo zurückgeben?
Bart stellt dich die Situation vor. Er ist größer als Edna und spielt ihr das Jo-Jo immer wieder vor, sodass sie es fangen könnte, aber zieht es vorzeitig wieder zurück.
Bart in seinen Gedanken: Bitte sehr. Ätsch, reingefallen! Bitte sehr. Ätsch, reingefallen! Haa ha haa!
Mrs. Krabappel: Würdest du es mir geben?
Bart: Selbstverständlich.
Mrs. Krabappel: Hahh!
Mrs. Krabappel legt das Jo-Jo zu dn anderen beschlagnahmeten Sachen in die Schublade.

Szene 8 - Im Shorty's

Die Kontaktanzeige hat Wirkung gezeigt. Edna hat ihr erstes Date mit Jasper. Dieses ist für sie aber enttäuschend.
Jasper: Was ist denn kleine Frau? In Ihrer Anzeige stand, sie wollen einen Mann. Und ich bin ein echter... Hammer.
Mrs. Krabappel: Ich weiß nicht. Nach Ihrem Foto hab ich Sie mir etwas anders vorgestellt.
Edna hält ein Foto mit Jasper in jungen Jahren in der Hand.
Jasper: Lassen Sie sich nicht von meinem Äußeren täuschen. Nur weil es hier oben ein bisschen weniger geworden ist,... Was wollt ich eigentlich jetzt bloß sagen?

Szene 9 - In der Springfielder Grundschule

Bart muss, wie gesagt Nachsitzen. Er repariert den Abfluss des Waschbeckens und regt sich auf. Edna sitzt am Lehrertisch.
Bart: Einen Monat lang Nachsitzen. Das wird Sie mir büßen. Jaaaawohl. Das war das Problem. Jemand hat ein Malibu-Schrumfkopf hier reingesteckt.
Ms. Hoover schaut zur Tür herein.
Ms. Hoover: Edna, es gibt Drinks im Lehrerzimmer.
Mrs. Krabappel: Komme sofort.
Edna schreibt auf Alle Testate, die sie gerade korrigiert ein B und verlässt das Zimmer. Bart nutzt den unbeobachteten Augenblick und holt sich sein Jo-Jo aus der Schublade des Lehrertisches. Dabei fällt ihm die Kontaktanzeige von Edna ins Auge.
Bart: Hä? Sieh mal. "Eins und eins macht zwei?" Hm. "Kürzlich geschiedene Grundschullehrerin möchte Mann von 18-60 kennenlernen. Kennwort: Rette mich. Schreiben Sie an Edna K. Postfach 402."
Bart findet auch einige Bewerbungsbriefe. Dann kommt ihm die Idee selber einen zu schreiben.
Bart: "Liebe Edna, ich habe noch nie auf eine Kontaktanzeige geschrieben, aber deine fand ich einfach unwiederstehlich. Ich heiße..."
Bart's Blick fällt auf den Amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, der an der Wand hängt.

Szene 10 - In Krabappels Wohnung

Edna liest den Brief von Bart.
Woodrow: "...Woodrow. Ich mag es, Händchen zu halten und bei Kerzenschein zu speisen und achja, wenn ich eins nicht ausstehen kann, dann Jo-Jos."
Edna ist von dem Brief begeistert und glaubt diesmal eine richtige Chance auf einen Partner zu haben.
Mrs. Krabappel: Oh, ja. Woodrow.

Szene 11 - Im Haus der Simpsons

Marge und Homer sind in der Küche. Marge sieht aus dem Fenster.
Marge: Vielleicht sollten wir den Hund reinlassen.
Homer: Marge, Hunde sind für ihr Leben gern draußen.
Man sieht Knecht Ruprecht draußen. Er friert. Es ist so kalt, dass seine Zunge am Wassernapf festfriert.
Marge: Ich glaube er braucht eine Hundehütte.
Homer: Ja, aber was will man machen?
Marge: Ich bin sicher, wir bekommen eine Hundehütte schon für 50 Dollar.
Homer: Hhh. Marge, du fällst aber auch auf jeden Werbetrick rein.
Marge: Tu ich nicht!
Homer: Dast tust du doch. Ich sage dir, dich hat die ganze Hundehüttenwerbung im Fernsehen vollkommen verrückt gemacht. Ich weiß was besseres. Ich werde eine Hundehütte bauen.
Homer macht sich Skizzen auf eine Serviette.
Marge: Ohh, also, ich weiß nicht.
Homer: Keine Sorge, ich hab soeben einen Plan gemacht. Lass ihn uns mal gemeinsam durchgehen.
Homer legt Marge seine Skizzen vor.
Homer: Hier ist der Eingang. Da geht er rein. Das ist das Dach. Und dieser nette Bursche hier ist die Sonne. Sie scheint auf die Hütte, siehst du.
Bart kommt vom Nachsitzen nach Hause.
Marge: Hmm. Wie war denn das Nachsitzen, mein Schatz?
Bart: Ach, nicht übel. Mit dem Bohnern geht es von Tag zu Tag besser.
Bart die Post durch und findet einen Brief, der an Woodrow adressiert ist.
Bart: Ja!
Bart leist Edna's Brief an Woodrow in seinem Zimmer.
Mrs. Krabappel: "Lieber Woodrow, ich muss zugeben, ich bin völlig hingerissen, du bist nicht so wie die anderen Männer."
Bart: Stimmt! Ich bin der 28. Präsident der Vereinigten Staaten.
Mrs. Krabappel: "Aber ich habe schon schlimme Erfahrungen mit diesen Anzeigen gemacht. Deshalb möchte ich mehr über dich wissen. Schreib mir also! Anbei ein Foto von mir, um deinen Bleistift in Schwung zu bringen."
Bart sieht das Beigefügte Foto an.
Bart: Du kommst unter die Fotokopiermaschine.
Draußen versucht Homer die Hondehütte zu bauen. Doch leider geht alles schief.
Homer: Blödes Mistholz! Weg damit! Ach! Verdammtes Drecksmaterial! Zum Teufel damit!
Todd hört nebenan Homers Fluchen.

Szene 12 - Im Haus der Flanders

Die Familie sitzt zum Essen am Tisch.
Ned Flanders: Heute kam ein Mann in den Laden und wollte sich einen Dollar wechseln lassen. Ich hab ihm versehentlich 10 Cent zu wenig gegeben. Ich hab den ganzen Nachmittag nach ihm gesucht.
Maude Flanders: Todd, möchtest du ein wenig von dem Mischgemüse?
Todd Flanders: Nein, zum Teufel.
Der Rest der Familie ist entsetzt über Todd's Ausdrucksweise.
Maude Flanders: Was hast du gesagt?
Todd Flanders: Ich hab gesagt, ich will das verdammte Gemüse nicht.
Ned Flanders: Aha. Das genügt, junger Mann. Keine Bibelgeschichte het Abend für dich.
Todd fängt an zu weinen und rennt nach oben auf sein Zimmer.
Maude Flanders: Warst du nicht zu streng mit ihm?
Ned Flanders: Ich hab dir vor der Heirat gesagt, ich bin jähzornig.

Szene 13 - Im Has der Lovejoys

Der Reverend will gerade Kuchen essen, als seine Frau mit dem Telefon vorbei kommt.
Helen Lovejoy: Ned Flanders will dich sprechen.
Reverend Lovejoy: Ach, es wird immer noch um die dämlichen 10 Cent gehen. Ich äh...
Er nimmt das Telefon.
Reverend Lovejoy: Hallo, Ned.
Ned Flanders: Hhh. Tut mir Leid, wenn ich störe, Reverend. Aber, aber ich bin in einer Klemme. Unser Sohn hat uns mitgeteilt, dass er sein "verammtes Gemüse" nicht essen will.
Reverend Lovejoy: Ja, Sie wissen ja wie Kinder mit Gemüse sind. Was gabes denn? Spinat?
Ned Flanders: Nein, nein, nein, Reverend. Es geht nur um das verdammte Schimpfwort.
Reverend Lovejoy: Oh, das meinen Sie. Ja, tja, so was schnappen Kinder für gewöhnlich irgendwo auf. Finden Sie raus, woher es kommt und ähhmmm, zitieren Sie die Bibel.
Ned Flanders: Aber was in der Bibel?
Reverend Lovejoy: Ähhhm, ähhhh... Seite 900.
Ned Flanders: Aber Reverend...
Reverend Loverjoy legt schnell auf. Sein Kuchen ist zerlaufen.
Reverend Lovejoy: Verdammte Flanders.

Szene 14 - Im Haus der Simpsons

Lisa spielt im Wohnzimmer Saxophon. Bart kommt hinzu.
Bart: Hey, Liz. Hast du mal eben Zeit?
Lisa: Ja?
Bart: Angenommen, ich würde einen zweiten Brief an ein Mädchen schreiben und ich hätte alles schon im ersten Brief gesagt. Was kann ich ihr noch schreiben?
Lisa: Huiii! Könnte es sein, dass es da jemanden gibt, von dem du mir nichts erzählt hast?
Bart: Ach, bitte.
Lisa: Ist es Terri?
Bart: Nein.
Lisa: Ist es Sherri?
Bart: Nein!
Lisa: Ist es vielleicht das Mädchen mit der Schielbrille?
Bart: Nein!
Lisa: Ist es die Austauschschülerin Mix'k'pa?
Bart: Nein! Es geht gar nicht um mich. Es ist ähh... eine Hausaufgabe.
Lisa: Aber natürlich. Hey, Bart, machen wir unsere Hausaufgaben?
Lisa spielt eine Knutscherei an.

Szene 15 - Im Haus der Flanders

Todd sieht sich etwas im Fernsehen an.
Fernsehdarsteller: Ohh, Sergeant Cater. Ich kann Ihren Jeep zwar nicht reparieren, aber vielleicht kann ich Sie damit ein wenig aufheitern. Galvistown, oh, Galvistown...
Maude und Ned beobachten ihn.
Ned Flanders: Sieht er wirklich nichts anderes?
Maude Flanders: Früher hat er die Bibeltrickfilme geguckt, aber er hielt die Darstellung von sprechenden Hunden für blasphemisch.
Ned streicht auf seiner Liste das Fernsehen als Ursache für Todd's Ausdrücke durch.

Szene 16 - Im Haus der Simpsons

Bart wendet sich an Marge im Elternschlafzimmer.
Bart: Hey, Mom, hast du die Liebesbriefe von Homer aufgehoben?
Marge: Natürlich hab ich sie aufgehoben. Das heißt, genaugenommen war es nur einer.
Marge holt den Brief aus einer Schublade.
Marge: Und das war auch ehen eine Liebesansichtskarte, die er mir von einer Brauerei geschickt hat, die er mal besichtigt hat.
Bart nimmt die Karte und und liest sie.
Homer: "Vielleicht hat mir das Bier die Zunge gelockert, Marge, aber du hast einen Hintern, der gar nicht mehr aufhört. Hier gibt es so große trockene Brezeln, die... Bier für 5 Dollar!? Oh, nichts wie weg hier!"
Bart: Wow! So kenn' ich Dad ja noch gar nicht.

Szene 17 - In der Springfielder Grundschule

Bart ist wieder beim Nachsitzen. Mrs. Krabappel ist gerade in Gedanken über einen Brief.
Mrs. Krabappel: Nhaaa.
Bart: Woran denken Sie, Mrs. K.?
Mrs. Krabappel: Ich habe daran gedacht... Oh nein, das würde dich nicht interessieren.
Bart: Würd' ich nicht sagen. Sprechen Sie sich ruhig aus.
Mrs. Krabappel: Tja, ich hatte mir nur gewünscht, ich könnte einen Mann kennenlernen, der es mag, wie ich früh am Morgen aussehe, der über meine Witze lacht,...
Bart: Aha.
Mrs. Krabappel: ...mein Auto repariert.
Bart: Ach ja?

Szene 18 - Im Haus der Simpsons

Bart ist in seinem Zimmer und schreibt einen neuen Brief an Edna.
Bart: "Liebe Edna, dein Foto ist einfach atemberaubend. ..."

Szene 19 - In Krabappels Wohnung

Edna ist in der Badewanne und liest Bart's Brief.
Woodrow: "... Du hast wirklich einen Hintern, der gar nicht mehr aufhört. Gestern morgen habe ich das Foto von dir in meiner Garage aufgehängt. Es sollte mich inspirieren, als ich meine Zündung einstellte."
Mrs. Krabappel: Ohhhh!

Szene 20 - Im Haus der Flanders

Rod und Todd spielen mit Bauklötzer auf der Terasse.
Rod Flanders: Endlich ist die Missionsstation fertig.
Todd Flanders: Endlich haben die Bewohner einen Platz an dem sie spielen können.
Rod Flanders: (singend)

Bringt die Garben ein...

Todd Flanders: (singend)

Bringt die Garben ein...

Rod und Todd Flanders: (singend)

Jauchzet und frohlocket, bringt die die Garben ein.

Ned beobachtet die beiden beim Spielen.
Ned Flanders: Also von seinem Bruder hat er es auch nicht. Verdam... Verflixt nochmal.
Man hört Homer lautstark von nebenan Fluchen.
Homer: Verdammte mistige Nägel! Elefantenkleber! Meine Fresse!
Ned Flanders: Hhhhh!

Szene 21 - Hinter dem Haus der Simpsons

Man sieht den Grund für Homer's Ausraster.
Homer: Geh schon ab, du beschissenes Brett! Eh taij! Nein!
Ned Flanders: Homer?
Homer: Was gibt's denn, Flanders?
Ned Flanders: He he. Ich glaub, ich hab ein Hühnchen mit dir zu rupfen.
Homer: Wenn es um Ihre Videokamera geht, ich habe sie verloren, okay.
Ned Flanders: He he. Aber nein. Ich wollte mit Ihnen über was ganz anderes sprechen. Über Ihren Pfuimund.
Homer: Was, zum Teufel, meinen Sie damit?
Ned Flanders: Wir alle leisten uns doch mal einen kleinen Schnitzer, begehen schon mal einen Fauxpas und hauen mal daneben. Also, ich will wirklich nicht ungerecht sein, aber ich möchte nicht, dass Sie vor den beiden Jungs weiterhin fluchen.
Homer: Ach, jetzt hören Sie aber auf, Flanders. Ich beschwer' mich ja auch nicht über Ihren... Schnauzbart.
Ned Flanders: Hee? Was haben Sie gegen meinen Bart?
Homer: Wähh. Mit dem sehen Sie aus, als hätten Sie irgendetwas zu verbergen.
Ned Flanders: Was?
Homer: Die Leute reden schon. Eine ganze Latte von Leuten.
Ned Flanders: Also, von mir aus. Dann mache ich Ihnen ein Angebot. Ich rasiere mir das Suppensieb ab, wenn Sie Ihren Matrosenjargon über Bort werfen.
Homer salutiert.
Homer: Aye, aye, Sir!
Ned geht und Homer flüstert ihm hinterher.
Homer: Admiral Blödarsch.

Szene 22 - Im Haus der Simpsons

Bart sieht sich im Fernsehen alte Liebesschnulzen an, um Ideen für seinen nächsten Brief an Edna zu sammeln.
Ansager: Und jetzt zurück zu "Zwei für Tunesien", dem Schwarz-weiß-Klassiker der Liebesfilme in neuen Farben.
Schauspieler: Ach, meine Liebe, eine Million Dichter könnten eine Million Jahre lang schreiben und würden dennoch kaum drei Achtel deiner Schönheit fassen können.
Bart nimmt sich Zettel und Stift.
Bart: Oh, langsam, immer mit der Ruhe Franzmann. Ich will noch mitkommen.

Szene 23 - In der Springfielder Grundschule

Bart ist wieder beim Nachsitzen. Er sitzt an seinem Tisch und hört die Unterhaltung zwischen Ms Hoover und Edna mit. Diese unterhalten sich über Woodrow letzten Brief, der ja von Bart stammt.
Ms. Hoover: Wow! "Eine Million Dichter könnten eine Million Jahre lang schreiben..." Du hast ein Glück. Wann wollt ihr euch treffen?
Mrs. Krabappel: Erst soll er mir noch ein Foto schicken.
Ms. Hoover: Ach.
Mrs. Krabappel: Wenn er alles da hat, wo es hingehört, ziehe ich ihn an Land.
Die beiden lachen. Bart bekommt das mit. Er greift zu einem Schulbuch NHL Stars of 1969 und findet dort ein Foto von Gordie Howe, das er ausschneidet und unter seinen nächsten Brief klebt.
Bart: Schnall dir die Schlittschuhe an, Gordie. Du kommst ins Spiel.

Szene 24 - Im Haus der Simpsons

Es ist Abend. Homer und Marge gehen zu Bett.
Homer: Marge, soll ich dir mal was komisches erzählen? Der Flanders mein, ich würde zu viel fluchen. He he he he hee. Hä? Du lachst ja gar nicht.
Marge: Naja, vielleicht hat er gar nicht Unrecht.
Homer: Na, was für eine Überraschung. Marge macht sich für unseren Nachbarn stark. Könnten wir uns ein einziges Mal unterhalten, ohne dass du deinen Liebling Ned Flanders ins Spiel bringst?
Marge: Eigentlich hast du Ned Flanders ins Spiel gebracht. Ich wollte gar nicht über ihn reden.
Homer: Lassen wir das hinter uns Marge. Vielleicht fluche ich ja wirklich ein bisschen, aber so hat mich Gott geschaffen und jetzt bin ich zu alt, um damit aufzuhören.
Marge: Nein, bist du nicht. Als mein Vater aus der Marine kam, hat er geflucht wie ein Droschkenkutscher. Das hat ihn fast seinen Job als Babyfotograf gekostet. Also hat meine Mutter ein Fluchglas in der Küche aufgestllt. Und für jedes Schimpfwort musste er einen Vierteldollar reinwerfen. Was sagst du dazu?
Homer: Tja, Marge, Charakterbildung war schon immer eine große Leidenschaft von mir. Immer her mit dem Fluchglas!
Homer macht das Licht aus und legt sich schlafen. Doch dann hat er doch noch einige Fragen.
Homer: Und was ist, wenn ich mir auf den Daumen haue?
Marge: Dann musst du zahlen.
Homer: Wenn ich in Flammen aufgehe?
Marge: Dann nicht, Homer.
Homer: Und, wenn ich was wirklich perverses am Himmel sehe?
Marge: Dann schon, Homer.
Homer: Und was ist, wenn wir kuscheln?
Marge: Hmm. Dann macht es nichts.

Szene 25 - Hinter dem Haus der Simpsons

Bart sitzt in seinem Baumhaus und liest Ednas Brief an Woodrow.
Mrs. Krabappel: "Lieber Woodrow, es wird Zeit, dass wir uns treffen. Wollen wir nicht zusammen etwas essen gehen? Und anschließend können wir uns ja in meiner Wohnung noch einen Kaffee genehmigen."
Bart: Hä? Ay Caramba!
Mrs. Krabappel: "Deine hungrige Edna."
Bart knüllt den Brief zusammen und schreibt eine Antwort.
Bart: Tja, sie hat jetzt wirklich lang genug gezappelt. Zeit sie an Land zu ziehen.

Szene 26 - In der Springfielder Grundschule

Bart ist wieder beim Nachsitzen. Er sitzt an seinem Tisch. Edna schreibt einen weiteren Brief an Woodrow.
Mrs. Krabappel: "Wenn ich deine Briefe lese, dann fühle ich mich, als wärst du hier und würdest mich beobachten."
Sie schaut auf das eingerahmte Foto von Gordie Howe und dann auf Bart, der sie tatsächlich beobachtet.
Mrs. Krabappel: Bart, schreib weiter!
Bart: Ja, Ma'am.
Bart schreibt derweil ebenfalls an einem weiteren Brief.
Bart: "Edna, jede Sekunde Wartezeit sticht mich wie mit tausend Nadeln. ..."

Szene 27 - In Krabappels Wohnung

Edna zieht sich für das Date um. Nebenbei wird der Brief vorgelesen.
Woodrow: "... Treffen wir uns am Samstag um 8 in der Goldenen Trüffel. Vielleicht entfachen wir zusammen einen erotischen Wirbelsturm. Alles Liebe, dein sexy Woody."

Szene 28 - Im The Gilded Truffle

Edna sitzt an einem Tisch und wartet auf Woodrow. Bart steht draußen und beobachtet sie durch das Fenster. Er lacht und geht nach nebenan ins Kino. Später am Abend kommt Bart wieder lachend aus dem Film heraus und geht wieder am Restaurant vorbei. Darin sieht er Edna immer noch wartend. Sie fängt an zu weinen und Bart bekommt ein schlechtes Gewissen.
Bart: Oh, ich glaube, ich bin teilweise dafür verantwortlich.

Szene 29 - In der Kirche

Familie Simpson ist in der Kirche. Der Spendenteller wird rumgereicht. Homer greift in seine Geldbörse und legt einen Geldschein auf den Teller.
Bart: Homer, das waren 20 Dollar.
Homer: Verda...!

Szene 30 - Im Haus der Simpsons

Homer wirft Geld, für das Fluchen in der Kirche, ins Fluchglas.

Szene 31 - In Barney's Bowlarama

Homer ist beim Bowling. Alle Pins fallen, bis auf einer. Er wackelt und müsste schon umgefallen sein, doch dann bleibt er, zu Homer's Verärgerung, doch stehen.
Homer: Oh, du verdammte ...!

Szene 32 - Im Haus der Simpsons

Homer wirft Geld, für das Fluchen beim Bowling, ins Fluchglas.

Szene 33 - Vor dem Haus der Simpsons

Homer bringt den Müll nach draußen und trifft auf Ned, der sich den Schnurrbart abrasiert hat.
Ned Flanders: He he he. Hey, Homer. Ich muss mich bei Ihnen bedanken. Kaum hatte ich den alten Bröselbesen abrasiert, da hat mich eine Dame für einen Werbefilm angagiert.
Ned holt seine Post aus dem Briefkasten.
Ned Flanders: Wie jetzt die Schecks bei mir ins Haus flattern. Das ist schon fast kriminell.
Homer: Sie kahlrasierter Idiot!

Szene 34 - Im Haus der Simpsons

Homer wirft Geld, für das Fluchen gegen Flanders, ins Fluchglas.

Szene 35 - Hinter dem Haus der Simpsons

Homer hat eine Hundehütte, ohne Eingang, zusammengenagelt. Lisa steht dabei.
Homer: Wie findest du sie, Lisa?
Lisa: Ich frag mich, wie der Hund da reinkommen soll.
Homer: Naja, er ght einfach durch ... Ohhh...

Szene 36 - Im Haus der Simpsons

Homer wirft Geld, für das Fluchen über die Hundehütte, ins Fluchglas.

Szene 37 - Hinter dem Haus der Simpsons

Homer schläft in seiner Hängematte, als plötzlich ein Bienennest auf ihm landet.
Homer: Ahh!...

Szene 36 - Im Haus der Simpsons

Homer wirft Geld ins Fluchglas.

Szene 37 - In der Springfielder Grundschule

Bart ist wieder beim Nachsitzen und poliert den Globus. Edna sitzt betrübt an ihrem Tisch und redet mit dem eingerahmten Bild.
Mrs. Krabappel: Hhhhh. Oh, Woodrow. Warum hast du mich versetzt?
Bart kommt auf sie zu.
Bart: Mrs. K., warum hängen Sie an diesem Grinsekasper? Hier gibt's doch massenhaft Männer für Sie.
Mrs. Krabappel: Nenn mir einen.
Bart: Zum Beispiel Direktor Skinner.
Mrs. Krabappel: Seymour? Hahh! Dem erlaubt doch seine Mami nicht mit Mädchen zu spielen.
Bart: Und wie wär's mit unserem Sportlehrer?
Edna macht eine Säufergeste.
Mrs. Krabappel: Ach, gluck gluck gluck gluck gluck.
Bart: Ach so. Und was ist mit Hausmeister Willie?
Mrs. Krabappel: Ich spreche nicht mal aus, worauf dieser kerl steht. Ürg! Bart, hier kommst du meiner Vorstellung von einem Mann noch am nächsten. Und das ist sooo deprimierend. ich glaube, ich fange jetzt an zu weinen.
Sie fängt an zu weinen und Bart quält sein schlechtes gewissen zunehmend.
Bart: Ohh.

Szene 38 - Hinter dem Haus der Simpsons

Homer baut weiter an der Hundehütte. Er schlägt sich mit dem Hammer auf den Daumen. Er versucht seine Wut zu unterdrücken.
Homer: Wahh!... Och, so ein Pech. Der ist kaputt.
er sthet auf und tritt dabei in einen Nagel.
Homer: Ach, sowas aber auch. Ich werd eine Tetanusspritze brauchen. Ich werde jetzt nicht fluchen, aber dafür werd ich jetzt diese Hundehütte kaputttreten!
Homer tritt gegen die Hundehütte. Marge und Lisa kommen dazu, mit einer gekauften Hundehütte.
Lisa: Dad, das ist keine Kritik an deinem Handwerklichen Können, aber wir haben dir eine Hundehütte gekauft.
Homer: Wo habt ihr denn das Geld her?
Marge: Tja, in dem Fluchglas war ja mehr als genug drin. Und wenn du mal in die Hundehütte reinguckst, wartet noch eine Überraschung auf dich.
Homer sieht erwartungsvoll in die Hundehütte. Maggie kommt heraus.
Homer: Maggie. Oh. Süß.
Marge: Nein, hinter ihr.
Marge nimmt Maggie auf den Arm. Homer greift in die Hütte und holt einen Sixpack Bier heraus.
Homer: Ohh. Bier! Woher hast du das gewusst?

Szene 39 - Im Haus der Simpsons

Lisa sitzt auf der Couch und Marge spielt mit Maggie.
Marge: Wo ist meine Maggie? Wo ist denn meine Maggie? Da ist meine Maggie.
Bart kommt herein.
Bart: Mom. Ich bin sicher ein bisschen früh dran, aber ich brauche Hilfe in meinem Liebesleben.
Marge: Oh. Mein einzigartiger kleiner Liebling hat einen Schatz. Ha ha ha.
Lisa: Ich hab's doch gewusst! Sag schon Bart. Wer ist deine Freundin?
Bart: Mrs. Krabappel.
Marge und Lisa: Hmm.
Später hat sich die ganze Familie zusammengefunden, um das Problem zu lösen. Homer hält das Foto von Edna in der Hand und pfeift.
Homer: Bart, das ist deine Lehrerin? Ich sollte doch mal auf einen Elternabend gehen. Hi hi.
Marge entreißt Homer das Bild.
Marge: Homer! Bart, das war ein sehr böser Streich von dir.
Homer: Mein Junge, du musst zu deiner Lehrerin gehen und ihr alles sagen.
Marge: Nein. Dadurch würde sie sich völlig erniedrigt fühlen.
Homer: Aber Marge, das hab ich doch nur gesagt, weil ich dachte, dass du das hören willst.
Lisa: Vielleicht sollten wir ihr noch einen Brief schreiben. Einen Abschiedsbrief, der ihr das Gefühl gibt geliebt zu werden.
Homer: Na los! Dann woll'n wir mal. Heikle Liebesbriefe sind doch meine Spezialität.
Homer nimmt Zettel und Stift und fängt an zu schreiben.
Homer: "Geliebte Puppe, willkommen im Abschiedland. Seine Einwohner: Du."
Marge: Das machen wir zusammen.
So schreibt Marge alle Ideen auf, die der Familie einfallen.
Lisa: "Auch, wenn ich in Kambodscha Babys impfen werde, so wird mein Herz immer bei dir sein."
Bart: Das ist blöd. "Ein Krokodil hat mir das Gesicht abgefressen."
Marge: Das ist ja ekelhaft. Auserdem, wenn eine Frau einen Mann liebt, dann spielt es keine Rolle, wenn ihm ein Krokodil das Gesicht abgefressen hat.
Homer: Daran werd' ich dich erinnern, Marge.
Später ist die Familie immer noch am Suchen nach der besten Formulierung.
Lisa: Okay. Ich hab's. "Ich kann dich die nächsten fünf Jahre nicht sehen, weil ich auf dem Meeresgrund ein Algenacker anlegen muss."
Bart: Ehhrrr! "Ich muss jetzt schnell Schluss machen, weil ich nur noch 4 Minuten zu leben habe."
Homer: Drei kleine Worte. "Ich bin schwul."
Marge: Homer, zum allerletzten mal, das schreibe ich nicht.
Noch etwas später hat die Familie den endgültigen Wortlaut des Abschiedsbriefes gefunden.
Lisa: "...jedes Mal, wenn ich den Wind wehen höre, dann flüstert er den Namen Edna."
Marge: Oh, dass ist wirklich sehr schön, Lisa.
Homer: "P.S. Ich bin schwul."
Marge und Lisa: Hrmm!
Marge: Womit sollen wir aufhören?
Homer: Wie wär's mit: "In einer Liebe, deren Echo niemals aufhört."
Marge: Ahh, ja, das ist schön.
Bart: Huhh, du alte Süßholzraspel.
Homer: Da kannst du was lernen. He he.

Szene 40 - In Krabappels Wohnung

Edna sitzt auf dem Sofa, ist eine Einzelmahlzeit aus einer dose und blickt traurig auf das Foto von Gordon Howe. Bart kommt an ihre Tür und schiebt den Brief darunter durch. Edna bekommt das mit und eilt zur Tür, in der Hoffnung ihren Woodrow zu sehen.
Mrs. Krabappel: Ahh. Warte! Warte!
Doch niemand ist mehr zu sehen. Sie hebt den Brief auf und liest ihn.
Woodrow: "Liebste Edna, ich muss von dir gehen. Warum, das darf ich Dir nicht sagen. Wohin, das darfst du nicht wissen. Wie ich dort hinkomme, weiß ich selbst noch nicht genau. Aber eins sollst du wissen: jedes Mal, wenn ich den Wind wehen höre, dann flüstert er den Namen Edna."
Mrs. Krabappel: Ohhf!

Szene 41 - In der Springfielder Grundschule

Bart ist wieder beim Nachsitzen. Edna steht am Fenster und blickt nach draußen.
Mrs. Krabappel: Bart, heute ist so ein schöner Tag. Wir verlegen das Nachsitzen nach draußen.
Bart: Abgemacht.
Bart geht zur Tür, öffnet sie und wartet, bis Edna eingehenkelt hat. Das Bild von Gordon Howe wird noch einmal gezeigt und dazu seine Statistik im Profi-Hockey.