Lisa kontra Malibu Stacy

S05E14 - Lisa kontra Malibu Stacy - Capsule

Vor dem neuen Springfielder Gesundheitszentrum:

In Springfield findet ein Event über Gesundheit im Alter statt. Abe und Jasper befinden sich mit in der Menschenmenge und machen einen nicht gerade zufriedenen Eindruck.

Hibbert: Willkommen in unserem neuen Zentrum für geriatrische Medizin in Springfield. Gerade für alte Menschen ist die Gesundheitsvorsorge von großer Bedeutung.

Abe (wütend): Kommen wir zu Matlock! Matloooock!

Hibbert: Bitteschön! Dann will ich nicht abschweifen sondern Ihnen den Mann präsentieren, der junge Leute dahin bringt, wo sie hingehören - hinter Gitter! TV-Star Matlock!

Ein alter Herr betritt das Podium. Die Senioren sind ganz aufgeregt und jubeln ihm zu. Dann stürzen einige von ihnen auf ihn zu.


In den Straßen von Springfield:

Abe und Jasper befinden sich in einem Bus und fahren in der Stadt umher.

Jasper: Was bekümmert dich, Abe? Seit drei Wochen redest du davon Matlock zu sehen. Jetzt hast du ihn gesehen, ihm seine Pillen stibitzt ...

Er hält inne und schaut sich das Etikett auf der Pillendose an.

Jasper (liest vor): Stündlich eine Tablette zur Vermeidung spastischer Herzkrämpfe ...

In diesem Augenblick fährt ein Krankenwagen an dem Bus vorbei, in dem ein Arzt Maßnahmen zur Wiederbelebung bei allem Anschein nach Matlock durchführt.

Jasper (zu Abe): ... und bist völlig stumm!

Abe: Der Anblick dieses müden, alten Klappergestells hat mir vor Augen geführt, dass ich leider auch kein Spring ins Feld mehr bin. Ich spüre schon die furchtbare Hand des Todes auf meiner Schulter. Haalt! (er erschrickt) Das ist ja meine Hand!


Im Haus der Simpsons:

Abe sitzt im Wohnzimmer mit der Familie zusammen.

Abe: Hallo! Euch ist ja wohl klar, dass ich nicht mehr allzu lange unter euch weile. Darum habe ich beschlossen euch euer Erbe zu geben, bevor ich sterbe. Dann erlebe ich wenigstens noch wie ihr euch freut. Lisa! So viel ich weiß liest du sehr gern und deswegen vermache ich dir hiermit die private Korrespondenz meines gesamten Lebens.

Lisa: Danke.

Sie nimmt ein Blatt Papier und fängt an zu lesen.

Lisa: Mr. Simpson, stopp. Ihre ständigen Briefe werden zu einer Klage, stopp. Sollte das nicht aufhören, werde ich gerichtliche Schritte einleiten, stopp. Gezeichnet Boris Karloff, Hollywood, Kalifornien.

Abe: Und meinem Sohn Homer ....

Homer: Juhuu!

Abe: ... und seiner gesamten Familie ...

Homer: Nein!

Abee: ... hinterlasse ich das hier: eine Schachtel prägefrischer Silberdollar mit dem Kopf der Freiheitsstatue von 1918.

Die Familie schaut verwundert drein.

Abe: Ihr müsst wissen, damals reisten viele reiche Leute in Zeppelinen durch die Gegend und warfen Münzen auf die Leute herunter. Und eines Tages sah ich den berühmten John D. Rockefeller vorbeifliegen. Da bin ich sofort mit einem großem Waschzuber aus dem Haus gerannt und, hey wo wollt ihr hin?

Die Familie ist im Begriff sich anzuziehen und fort zu gehen.

Homer: Dad, wir würden gern weiter deinen amüsanten Anekdoten lauschen aber wir müssen schnell ins Einkaufszentrum, um die Münzen hier auszugeben.


In den Straßen von Springfield:

Die Familie ist gemeinsam mit Abe auf dem Weg ins Einkaufszentrum. Dies hält Abe aber nicht davon ab weiter über alte Geschichten zu schwadronieren.

Abe: Wo waren wir, ah ja beim Waschzuber. Ich hatte ihn an dem Morgen gerade erst benutzt, um meinen Truthahn zu waschen. Diese Tiere waren damals noch als ganz normale Laufvögel bekannt.


Im Einkaufszentrum:

Abe: Bei uns gab es zum Erntedankfest immer einen Laufvogel, mit allem was dazu gehört: Preiselbeeren, Indianeraugen und süßen Kartoffeln mit Cheesepulver überbacken. Anschließend haben wir uns alle ein Footballspiel angesehen, was damals noch als Baseball bezeichnet wurde.

Die Familie betritt Kidstown USA, einen Laden für Kinderspielzeug. Während Maggie mit einem Mal-Screen spielt (sie schreibt ihren Namen), kommt Homer hinzu und zeigt ihr ganz aufgeregt seinen Fund im Geschäft.

Homer: Sie mal, Maggie! Das ist Sgt. Raufbolds Kommandoposten auf dem Berggipfel, komplett mit todbringenden Raketen, die richtig fliegen!

Marge kommt hinzu und ist weniger erfreut.

Marge: Ich bitte dich, das ist doch viel zu gefährlich für ein Baby wie Maggie.

Homer: Ach jetzt hör auf Marge. Du bist doch viel zu ... au! Au!

In diesem Moment sticht sich Homer an dem Kommandoposten-Set, bekommt einen Stromschlag und weiterhin noch eine explodierende Minirakete in den Mund geschossen. Abe packt währendem an einem anderen Regal eine Spielzeugrakete aus.

Abe: In meiner Jugend musste das Spielzeug noch was aushalten! Seht euch den Schrott hier an! Geht kaputt sobald man ihm aus der Schachtel nimmt!

Abe biegt mit aller Kraft die Rakete auseinander, bis sie zu Bruch geht.

Abe: Und dann diese Zinnsoldaten, sind sofort platt wenn nur ein paar Mal drauf tritt. Ihr dämlichen Zinnsoldaten, ihr werdet euer blaues Wunder erleben!

Zwei Sicherheitsmänner kommen herbei geeilt.

Sicherheitsmann 1: Schon gut, wir nehmen dich mit, Großvater. Dann werden dir die bösen Soldaten nichts mehr tun.

Derweil läuft Homer durch die Gänge und findet schließlich ein übergroßes Keyboard, welches in dem Boden integriert ist. Er ist begeistert und fängt daraufhin an „Rock around the clock“ von Bill Haley zum Besten zu geben.

Homer: One, two, three o'clock, four o'clock, rock! Five, six, seven o'clock, eight o'clock, rock! Rock, rock, rock.

Er wird zu dem Leidwesen der anderen Besucher und Tiere im „Pets shops“ immer lauter und stürzt sich letzten Endes mit einem Powerslide über das Keyboard, welches daraufhin kaputt geht.

Homer: Danke! Vielen herzlichen Dank!

Marge und Lisa befindet sich derweil in einem anderen Abteil des Ladens und stoßen auf einen Mädchenschwarm, der sich wie wild auf eine neue Malibuy Stacey-Puppe stürzt.

Lisa: Ich warne dich, Mum. Ich drehe vielleicht auch gleich durch.

Marge: Das versteh‘ ich doch, Schatz. In deinem Alter war ich auch ...

Bevor Marge ihren Satz zu Ende bringen kann, stürzt sich Lisa wie wild auf die anderen Mädchen, um eine Puppe zu ergattern.

Lisa: Hey du Pferdegesicht, nimm deine dreckigen Pfoten von der Schachtel mit den Sommerspielen!

Zwei fremde Mädchen entdecken derweil ältere Malibu Stacey-Puppen in einer Kiste mit Sonderangeboten.

Mädchen 1: Sieh mal! Achy Breaky Stacey für 1,99$!

Mädchen 2: Oh, Stacey live from the improv für 99 Cents!

Sie sind überrascht, legen beide Modelle aber gleich wieder zurück und gehen weiter. Unterdessen schiebt ein Mitarbeiter im Laden eine schwere Kiste durch die Gegend und wird daraufhin von einigen Mädchen entdeckt.

Mädchen: Hey was ist in dem Karton?

Mitarbeiter: Ach, ich glaub die neue, sprechende Malibu Stacey.

In Windeseile stürzen sich alle Mädchen auf ihn.


In den Straßen von Springfield:

Die Familie ist auf dem Rückweg. Homer testet derweil seinen neuen Minibackofen aus, den er im Auto zwischen den Sitzen installiert hat. Nachdem sein Küchlein fertig ist, nimmt er es heraus und versucht es während der Fahrt aufzuschneiden.

Marge: Ich halte das für keine so gute Idee das während der Fahrt zu machen.

Homer: Marge, deswegen hab ich das einbauen lassen!

Auf dem Rücksitzt begnügt sich Bart derweil mit dem Kommandoposten-Set und Lisa mit ihrer Malibu Stacey, währendem Abe einen sichtlich bedrückten Eindruck erweckt.

Abe (zu Bart): Hey, sei gefälligst vorsichtig mit dem Ding, meine Kehledecke ist dünn wie eine Eierschalte.

Plötzlich fliegt eine Minirakete aus dem Fenster und verursacht im Hintergrund eine große Explosion.

Lisa: Danke, dass du uns das alles geschenkt hast, Grandpa.

Abe: Naja, mir wäre lieber gewesen ihr hättet euch was Sinnvolles gekauft wie Doppelfenster oder eine hübsche Orgel. Ich habe schrecklichen Durst. Wieso riecht es hier plötzlich nach Senf? Scheinen sehr viele unangenehme Leute bei euch in der Nachbarschaft zu wohnen, seht euch den da an!


Vor dem Haus der Simpsons:

Die Familie kommt wieder zuhause an. Da sie sichtlich genervt von Abe sind, flüchten sie so schnell es geht ins Haus. Abe verbleibt alleine im Wagen.

Abe: Ach mein grüner Star ist auch gerade wieder schlimmer geworden und euer Präsident ist ein Demokrat! Hey, ich krieg meinen Sicherheitsgurt nicht auf. Hallo? Hallo??


Im Haus der Simpsons:

Kurze Zeit später betritt Abe nun auch endlich das Haus.

Abe: Ja und es liegt viel zu viel Laub in eurer Einfahrt.

Da die Familie von Abes langweiligem Geschwätz genervt ist, flüchtet sie schnell in ihre einzelnen Zimmer. Als Homer versucht sich an Abe vorbei zu schleichen, verhakt sich das Telefonkabel jedoch an seinem Fuß, woraufhin das Telefon zu Boden fällt und Abe erschrickt.

Abe: Warum versucht ihr mir immer aus dem Weg zu gehen? Mahnt euch mein verwelktes Gesicht an das Schreckgespenst des Todes?

Homer: Ja aber was noch schlimmer ist, (Pause) Dad, ich liebe dich aber du bist ein komischer und dauerbeleidigter Querulant und keiner mag dich!

Abe: Ach gottverdammt! Höchstwahrscheinlich bin ich ein Querulant aber was soll ich denn dagegen unternehmen, mein Sohn?

Plötzlich entdecken beide, dass in dem Moment Werbung im Fernsehen läuft. In einem Spot wird ein Getränk vorgestellt, welches alte Senioren in abenteuerlustige Menschen zurück verwandelt. Begleitet wird der Spot von einem fetzigen Gitarrenriff.

Schauspieler: Ein Schluck und ich bin total high!

Sprecher: Buzz Cola – ein heißer Boogie in jeder Flasche.

Abe: Heiliger Bimbam, das ist es! Ab sofort werd‘ ich wieder aktiv und jung werden und den Anfang mache ich mit einer Flasche Buzz Cola!

Er reißt Homer seine Dose aus der Hand und bedient sich reichlich. Doch es kommt anders als erwartet.

Abe: Au! Auu! Das brennt einem ja Löcher in die Zunge! Wasser! Wasser!!

Er rennt panisch davon. Derweil begnügt sich Lisa in ihrem Zimmer mit ihrer neuen Malibu Stacey.

Lisa: Schweigend bemächtigt sich der Generalhauptversammlung als Stacey das Podium betritt, um eine zweifellos aufregende und denkwürdige Ansprache zu halten.

Sie zieht an der Schnur der neuen Puppe und stellt daraufhin merkwürdige Phrasen fest, welche die neue sprechende Stacey von sich gibt.

Stacey: Man sollte uns in der Schule beibringen wie man einkauft. Backen wir Plätzchen für die Jungs?

Lisa: Bitte Stacey, ich habe mein Leben lang darauf gewartet, dass du sprechen kannst. Hast du nicht was Sozialkritischeres zu verzapfen?

Sie zieht erneut an der Schnur.

Stacey: Frag mich nicht, ich bin nur ein Mädchen. Hahaha!

Kurze Zeit später geht Lisa runter in das Wohnsimmer. Bart ist ebenfalls dort.

Bart: Ein wichtigster Weg zur Besserung.

Lisa: Das ist gar nicht komisch, Bart. Millionen Mädchen auf der Welt glauben, dass sie sich so zu verhalten haben, dass sie nie mehr sein werden als hirnlose Gänse, deren Lebenszweck es ist hübsch auszusehen, sich einen reichen Mann zu angeln und den ganzen Tag am Telefon mit ihren ebenso hirnlosen Freundinnen zu plaudern. Wie toll ist es hübsch auszusehen und einen reichen Mann zu haben?

Bart: Genau das wollte ich sagen!

Daraufhin wirft Lisa aus voller Wut die Puppe aus dem Fenster. Währenddessen ist Abe freihändig auf einem Fahrrad in den Straßen von Springfield unterwegs.


In den Straßen von Springfield:

Abe: Seht mich an, ich bin jung geblieben!

Plötzlich landet Lisas Puppe in den Speichen des Fahrrads, woraufhin Abe vorn übergeschleudert wird und in einem frisch ausgehobenen Grab landet.

Abe: Hey, hier ist es gar nicht so übel!

Unterdessen trifft Lisa bei einem Park auf einige Mädchen, die sich ebenfalls die neue Stacey gekauft haben und die neuen Phrasen anhören.

Stacey: Kaufen wir uns Make-Up, damit die Jungs uns mögen.

Lisa: Findet ihr das nicht furchtbar, was Malibu Stacey da dauernd sagt?

Mädchen 1: Ja, da stimmt was nicht. Meine Stacey sagt ganz wunderliche Sachen.

Sie führt es der Mädchentruppe vor und zieht an der Schnur ihrer Stacey.

Stacey: Mein Spinneninstinkt vibriert. Hat jemand eine Netzspinne gerufen?

Bei den Sprüchen der Puppe ist es allem Anschein nach zu einer Verwechslung mit einer Spiderman-Figur gekommen.

Lisa: Nein, ich meine das was sie sagt ist absolut sexistisch!

Die Mädchen (kichernd): Lisa hat ein schmutziges Wort gesagt.

Daraufhin verlässt Lisa die Gruppe.


Im Haus der Simpsons:

Die Familie isst zu Abend. Lisa ist noch immer wütend auf die Sprüche der neuen Stacey.

Lisa: Solche Puppen dürfen nicht länger hergestellt werden. Es muss endlich was passieren!

Die Familie ignoriert das Ganze und schweigt dazu. Nur Marge meldet sich dann zu Wort.

Marge: Lisa, normalerweise würd ich sagen vertritt, woran du glaubst. Aber in letzter Zeit machst du mir das ein bisschen zu oft.

Bart: Ja, du hast uns bei der Demonstration für die Rechte der Schwulen mitmarschieren lassen.

Homer: Und wir dürfen den FOX-Kanal nicht sehen weil denen die Fabrik für chemische Waffen in Syrien gehört.

Lisa: Ich kann nicht glauben, dass ihr mitansehen wollt wie eure Tochter in einer Welt aufwächst, in der sie diese Rolle verkörpern soll.

Marge: Ich hatte als Kind auch eine Malibu Stacey und trotzdem bin ich was geworden. Aber jetzt wollen wir unseren Ärger bei einer großen Schale Erdbeereis vergessen.

Lisa zieht an der Schnur der Stacey. Offenbar will sie auf etwas aufmerksam machen.

Stacey: Aber jetzt wollen wir unseren Ärger bei einer großen Schale Erdbeereis vergessen.

Marge: Hmmm.

Lisa: Jetzt reicht’s, ich ruf die Herstellerfirma an.

Kurze Zeit später ist Lisa am Telefon und wird mit dem Kundendienst der Malibu Stacey Firma verbunden.

Sprecher: Hallo, sie sprechen mit dem Malibu Stacey Kundendienst. Sollten sie eine Reklamation in Bezug auf Malibu Stacey’s Äußeres oder ihren Geruch haben, drücken Sie die eins. Haben Sie Malibu Stacey einen Haarschnitt verpasst und möchten einen Ersatzkopf bestellen, drücken Sie die zwei. Für Informationen über unsere Firmenbesichtigung drücken Sie die drei.

Lisa: Mum, wir können doch auch zu dieser Fabrik fahren und uns persönlich beschweren.

Marge: Aber Schatz, du willst doch wohl die Manager dort nicht mit roten Farbbeuteln bewerfen. Die Leute von dem Kriegsspielzeug waren sehr verärgert.

Trotz Marge‘s Bedenken fahren beide mit dem Auto zu der Fabrik, um eine Besichtigungstour in Anspruch zu nehmen.


In der Malibu Stacey-Fabrik:

Marge sitzt mit Lisa und einer Tourleiterin, die sie herum führt, in einem Miniauto.

Tourleiterin: Willkommen zu unseren verwunschenen Fließband, wo alle Teile zusammenkommen und Malibu Stacey geboren wird. Manche Leute behaupten hier schwebe eine Andeutung von Feenstaub in der Luft.

Im Innern der Fabrik sieht es jedoch alles andere als schön aus. Einem älteren Angestellten, der Körperteile zusammensteckt, fällt sogar der Stillstand einer Maschine auf.

Angestellter 1: Oh Shit, da klemmt irgendwas beim Torso-Output (leicht unverständlich)! Setzt euren Hintern in Bewegung!

Ein weiterer Angestellter kommt hinzu. Er fuchtelt wie wild mit einem Besen in der Maschine herum, bis sie dann wieder weiter läuft.

Angestellter 2: Ach halt doch die Schnauze!

Derweil schauen sich Marge und Lisa einen Werbespot von Malibu Stacey an.

Sprecher: Malibu Stacey, Amerikas beliebteste 22 Zentimeter! 1959 hatte die Hausfrau Stacey Lavelle eine Idee und einen Traum. Die Idee: Malibu Stacey. Der Traum: die Massenfabrikaktion einer Modepuppe, die auch genießbar war. Zwar mochten die Kinder den Geschmack von getrocknetem Zwiebelmehl nicht besonders aber die Puppe liebten sie. Eine zweite Malibu Stacey aus Plastik eroberte Amerika im Sturm. Fragen sie nur den Besitzer der weltgrößten Malibu Stacey Sammlung, Waylon Smithers aus Springfield.

Im Bild erscheint Smithers, der seine Sammlung voller Stolz präsentiert.

Smithers: Hallo Malibu Stacey Sammler. Treffen wir uns doch bei der nächsten Malibu Stacey Sammlerversammlung, im Airporthotel von San Diego!

Sprecher: Und was sagt Stacey zu ihren 35 Jahren Erfolg und Billionen von Freunden in aller Welt?

Stacey: Fragt mich nicht, ich bin bloß ein Mädchen. Hahaha!

Sprecher: Haha und ob sie das ist!

Damit ist der Spot vorbei.

Tourleiterin: So, das war unsere Besichtigungstour. Falls sie irgendwelche Fragen haben, werde ich sie Ihnen gerne beantworten.

Lisa: Ich habe eine Frage!

Tourleterin: Ja?

Lisa: Ist die auffallend sexistische Tendenz bei Malibu Stacey Absicht oder nur ein folgenschweres Versehen?

Tourleiterin: Glaub mir, wir sind allen Anregungen gegenüber offen.

Daraufhin öffnet ein Schlipsträger im Hintergrund eine Tür.

Angestellter: Hey Schnulli, schnapp dir einen Block und beweg deinen drallen Hintern hier rein.

Tourleiterin: Haha, sie sind mir vielleicht einer!

Angestellter: Tu nicht so, als hättest du das nicht gern!


Im Haus der Simpsons:

Lisa und Abe sitzen traurig am Küchentisch.

Lisa: Kind sein ist furchtbar, kein Mensch hört einem zu.

Abe: Alt sein ist furchtbar, kein Mensch hört einem zu.

Homer kommt hinzu.

Homer: Ich bin ein weißer Mann zwischen 18 und 49, alle Welt hört auf mich! Ganz egal welchen Unsinn ich verzapfe!

Er nimmt aus einem Schrank eine Dose „Nuts and gum“ und stopft sich daraufhin mit dem Inhalt voll.

Lisa: Aber ich erreiche überhaupt nichts wenn ich nur herum hocke ...

Abe (er führt den Satz weiter): und vor mich hin nicke. Es ist Zeit zu ...

Lisa: zu handeln. Ich muss unbedingt mit der Frau sprechen, die Malibu Stacey erfunden hat und sie überreden ...

Abe: wieder in Action treten. Ich werde mir einen Job suchen, eine echten Malibu! Möglicherweise kann diese Stacey mir helfen was zu erfinden, um jung ...

Abe kommt bei dem ganzen Wortwechsel nun nicht mehr mit.

Lisa: Du willst dir einen Job suchen?

Abe: Ja! Ich will irgendwohin, wo was los ist!


Im Krusty Burger:

Abe hat sich einen Job im Krusty Burger gesucht, tut sich am Drive-In mit der Sprechanlage aber sehr schwer.

Abe: Bitte kommen, bitte kommen. Mayday, ich verliere den Kontakt zu Ihnen!

Gast (am Drive-In): Ich habe gesagt Pommes Frites!

Abe (zu seinem Vorgesetzten): Was soll das? Verkaufen wir denn auch Pommes Frites?


Bei Smithers Apartment:

Lisa möchte Smithers einen Besuch abstatten. Sie klopft an seine Tür, es ist das Apartment mit der Nummer 19. Smithers öffnet ihr die Tür.

Smithers: Ja, bitte? Oh das ist ja Homer Simpsons Tochter.

Lisa: Können Sie mir helfen Kontakt zu der Erfinderin von Malibu Stacey aufzunehmen?

Smithers bitte sie herein.

Smithers: Ui, hmm. Das wäre ein Meisterstück. Stacey Lavelle lebt total zurückgezogen, hat sich seit zwanzig Jahren nicht mehr gezeigt. Hier, ich schreibe gerade einen Artikel für die nächsten Malibu Stacey Nachrichten. Darin steht ihr letzter bekannter Aufenthaltsort. Ich werd‘ dir eine Kopie ausdrucken!

Lisa: Danke!

Smithers fährt seinen PC hoch, woraufhin der Kopf von Mr. Burns auf dem Monitor erscheint.

Burns (mit einer merkwürdigen Roboterstimme): Hallo Smithers! Ich muss sagen fabelhaft, wie sie mich anturnen!

Smithers: Ehm, das solltest du lieber vergessen.


In den Straßen von Springfield:

Lisa fährt durch die Straßen und ist auf der Suche nach der Adresse, die sie von Smithers bekommen hat. Plötzlich bleibt sie vor einem Anwesen stehen.

Lisa: Nein, das ist doch unmöglich!

Vor ihr steht ein prächtiges Anwesen, welches dem Traumhaus in einem Buch über Malibu Stacey gleicht. Sie klingelt daraufhin an der Klingel.

Lisa: Verzeihen Sie, Mrs. Lavelle? Ich würde gern mit Ihnen über Malibu Stacey reden.

Mrs. Lavelle: Hast du eine Ahnung wie viele kleine Mädchen schon versucht haben mich ausfindig zu machen?

Lisa: Bin ich die Erste?

Mrs. Lavelle: Ja.

Lisa: Ich möchte Ihnen vorführen, was Malibu Stacey unserer Generation von Mädchen zu erzählen hat.

Sie zieht an der Schnur ihrer Stacey.

Stacey: Zu viel Denken macht nur Falten. Hahaha!

Daraufhin öffnet sich das Tor des Anwesens. Lisa begibt sich zur Eingangstür. Daneben kommt ein kleiner Junge angerannt und ist ganz euphorisch.

Junge: Na endlich, neun Jahre habe ich gewartet, mein Frisbee holen zu können.

Er schnappt sich sein Frisbee und ist voller Freude. Dies hält jedoch nicht lange an, da nach kurzer Zeit das Frisbee wieder hinter dem Tor landet.

Junge: Oh nein!


Im Haus von Mrs. Lavelle:

Lisa führt Mrs. Lavelle weitere Sprüche der neuen Stacey vor.

Stacey: Mein Name ist Stacey, aber du kannst mich auch „Hui iu“ (ein Pfeifgeräusch ertönt) nennen.

Mrs. Lavelle: Ich verstehe genau, was du meinst. Das ist ein echtes Problem. Was erwartest du von mir?

Lisa: Ändern sie, was sie sagt. Es ist Ihre Firma!

Mrs. Lavelle: Nicht mehr, man hat mich vor zwanzig Jahren ausgebotet, weil meine Denkungsweise angeblich nicht umsatzfördernd war.

Lisa: Das ist ja furchtbar.

Mrs. Lavelle: Einmal das und dann habe ich mit dem Gewinn den Vietkong unterstützt.

Lisa: Aber Sie verkörpern Malibu Stacey und solange Sie ihren Namen trägt, tragen Sie die Verantwortung. Ich würde mich zu Tode schämen, wenn jemand ein so mieses Produkt mit dem Namen Simpson verkauft.

Mrs. Lavelle: Am Anfang habe ich mit Stacey vielleicht so manches gemeinsam gehabt aber über dreißig Jahre nach ihrem Lebensstil leben, das war eine harte Lektion für mich. Fünf Ehemänner: Ken, Johnny, Joe, Dr. Collossus und Steve Austin.

Lisa: Aber wenn Sie aus Malibu Staceys Fehlern lernen, können andere das auch! Ich bin sicher uns beiden fällt schon was ein! Kommen Sie!

Mrs. Lavelle: Jetzt nicht, dazu bin ich zu betrunken.

Lisa: Nein, sind Sie nicht!

Mrs. Lavelle nippt daraufhin an ihrem Glas. Sie scheint wirklich nicht in bester Verfassung zu sein.

Lisa: Tja, na schön. Dann komme ich morgen wieder.


Im Krusty Burger:

Unterdessen hat Abe in seinem neuen Job alle Hände voll zu tun.

Jeremy Peterson: Wir brauchen mehr Spezialsoße! Los, stell die Mayonnaise in die Sonne!

Abe (zu seinem Kollegen): Hey, jetzt wo uns der alte Peterson nicht mehr im Nacken sitzt, wollen wir uns amüsieren!

Er packt sein Gebiss in zwei Buns und spielt damit herum.

Abe: Hast du schon mal ein Sandwich gesehen, dass von dir ein Stück abbeißen kann? Sieh dir mal mein Sandwich an! Gleich wird es dich beißen!

Der Mitarbeiter ignoriert ihn jedoch und packt Abe‘s Gebiss stattdessen in eine Tüte ein, welche nicht viel später bei einem Gast landet. Der Kunde, der den Burger bekommt, reagiert dementsprechend.

Kunde: Au, das Sandwich hat mich gerade gebissen!

Abe: Ohh!


Im Haus von Mrs. Lavelle:

Lisa (zu Mrs. Lavelle): Ich habe die Lösung gefunden! Wir beide produzieren unsere eigene sprechende Puppe. Sie besitzt die Klugheit von Gertrud Stein und den Witz von Barbara Streisand, die Beharrlichkeit von Hillary Clinton und den Menschenverstand von Mutter Theresa. Und als Krönung des Ganzen: das schlichte und einfache Aussehen von Eleanor Roosevelt.

Mrs. Lavelle: Na schön! Produzieren wir deine Puppe!

Gerade als beide aufbrechen wollen, stürmt Joe, einer ihrer Exmänner, durch die Tür herein.

Joe: Stacey, ich will dich wieder haben. Mach mit mir eine Spritztour in meinem fahrbaren Kommandostand.

Mrs. Lavelle: Joe, ich habe dir doch gesagt es ist vorbei. Erlöse mich von deinem Kung-Fu Griff.

Joe: Na schön, dann bombe ich dein Haus in Schutt und Asche, Missy!

Verärgert verlässt er das Anwesen.


Im Haus der Simpsons:

Mrs. Lavelle und Lisa sind eifrig mit dem Design der neuen Puppe beschäftigt.

Lisa: Sie müssen versuchen Mum‘s Haarfrisur genau zu kopieren.

Mrs. Lavelle: Mit den Haaren sollten wir uns ein anderes Vorbild suchen.

Lisa: Wie wäre es mit mir?

Mrs. Lavelle: Irgendetwas ist damit nicht ...

Bart unterbricht sie.

Bart: Was ist mit mir?

Mrs. Lavelle: Oh! Eh!!

Homer: Oder mit mir?

Mrs. Lavelle: Ihr habt alle schreckliche Frisuren!

Die Familie: Ohhhhh!

Mrs. Lavelle: Natürlich aus der Sicht eines Designers!

Die Familie kommt zur Einsicht.


Im Springfielder Musikstudio:

Nach dem Design ist nun die Aufnahme der neuen Sprüche dran. Lisa gibt ihr Bestes.

Produzent: Sprechpuppe, die achte!

Lisa: Sollte ich jemals heiraten, dann werde ich meinen Nachnamen behalten. (sie überlegt) Ehm, nein. Das wäre besser formuliert: sollte ich jemals jemanden heiraten.

Produzent: Jetzt pass mal auf, Kleines. Wir haben heute noch andere Sprechpuppenaufnahmen.

Plötzlich stürmt Krusty in das Studio.

Krusty: So ihr Hampelmänner, ich würde sagen ihr macht gleich mit. Erstens: Hey Kinder, ich bin der sprechende Krusty. Zweitens: Hey-hey, hier kommt Assistent Mel. Nochmal: Hier kommt Assistent Mel, Assistent Mel. Drittens: Ahahaha. (er wendet sich zu Lisa) Oh, hol die Katz, bin ich fertig. Von dem Profi kannst du was lernen. Tschau.

So schnell wie Krusty gekommen ist, verschwindet er wieder.

Produzent: So das war’s, okay Krusty, dann können wir aufnehmen! Wo ist er denn?


Im Haus der Simpsons:

Eine ganze Reihe der neuen Puppe ist fertig. Lisa führt sie der Familie vor. Sie zieht an der Schnur.

Stacey: Du musst nur an dich glauben, dann kannst du alles erreichen!

Lisa: Sehr schön. Jetzt brauchen wir nur noch einen Namen!

Bart: Wie wär’s mit Plappermäulchen – die irre Puppe für Irre?

Lisa: Was haltet ihr von Minerva? Das war die römische Göttin der Weisheit!

Mrs. Lavelle: Die hat zu wenig kommerzielle Zugkraft.

Bart: Nenn sie Windbeutel, Doris die Schreckschraube, Hortensia, die Eselsvisage!

Mrs. Lavelle: Ich finde wir sollten ihr Lisas Namen geben. Nennen wir sie Lisa Löwenherz.

Bart: Nein! Lisa, die Großschnauze, die blöde Lisa Schrottgesicht. Das halt ich nicht länger aus, niemand schenkt mir hier auch nur die geringste Aufmerksamkeit. Hallo? Überseht mich nicht! Ich bin auch noch da. Ich bin Bart, hier bin ich, seht mich an, hallo hallo hallo!

Die Familie ignoriert ihn aber völlig.


Im Spielzeuggeschäft:

Die Familie und Mrs. Lavelle besuchen erneut das Spielzeuggeschäft. Dort wird nun auch Lisas Puppe angeboten.

Lisa: Ich kann’s nicht glauben. Die wollen unsere Puppe wirklich verkaufen!

Mrs. Lavelle: Das war nicht schwer, ich hab nur gesagt wer ich bin und wer du bist. Da konnten sie nicht wiederstehen.

Lisa: Wirklich?

Mrs. Lavelle: Wer du bist habe ich verschwiegen.


In der Malibu Stacey-Fabrik:

Unterdessen wird in der Malibu Stacey Firma eine Konferenz abgehalten. Mehrere Schlipsträger sitzen zusammen und sind weniger erfreut über Lisas Neukreation.

Schlipsträger 1: Gentleman, wir müssen diese Lisa Löwenherz-Puppe torpedieren und zwar schnell. Diesmal müssen wir Washington um einen Gefallen bitten!


In Washington:

Die Leitung der Malibu Stacey-Firma nimmt Kontakt mit einem Abgeordneten im US-Senat auf.

Abgeordneter (am Telefon): Natürlich, selbstverständlich! Ich werde das persönlich in die Hand nehmen!


Vor dem Haus der Simpsons:

An dem Abend fährt eine dunkle Limousine vor. Plötzlich öffnet sich ein Fenster, woraufhin der Abgeordnete einen Backstein an die Haustür des Simpsons wirft.

Lisa (im Haus): Dad, hast du das gehört?

Homer: Ich weiß nicht.


In Kent Brockman‘s Haus:

Kent‘s Tochter: Dad, meine neue Puppe ist viel besser als Malibu Stacey. Mach eine Sendung über sie!

Kent: Mein Beruf ist es die Leute über wichtige Neuigkeiten zu informieren. Im Moment schreibe ich einen Bericht über den 40. Geburtstag von Snoopy.

Kent’s Tochter: Ach ich bitte dich, Daddy. Das ist doch langweilig! Bring was über die Puppe!

Kent: Naja du hattest auch Recht mit der Berliner Mauer.

Er zerknüllt seinen Bericht und fängt einen neuen an.


Im Haus der Simpsons:

Die Familie schaut fern. Gespannt verfolgen sie den neuen Beitrag von Kent Brockman.

Kent: ... auch wenn es ungewöhnlich ist 28 Sendeminuten einer Puppe zu widmen. Ich als Reporter konnte nicht aufhören, über sie zu berichten. Das ist doch endlich mal eine faszinierende Neuigkeit. Gute Nacht!

Er geht seine anderen Meldungen durch.

Kent: Oh, der Präsident wurde wegen Mordes verhaftet, mehr darüber morgen Abend oder schalten Sie auf einen anderen Kanal. Oh! Ich darf Sie bitten doch nicht umzuschalten.


In der Malibu Stacey-Firma:

Die Leitung der Malibu Stacey-Firma hat den Beitrag ebenfalls verfolgt.

Schlipsträger 1: Unser Versuch Lisa Löwenherz auszuschalten, ist kläglich gescheitert. Gentleman, das bedeutet wir müssen umgehend eine neue Malibu Stacey auf den Markt bringen und wenn wir die ganze Nacht darüber brüten!

Schlipsträger 2: Können wir uns was vom Chinesen kommen lassen?

Schlipsträger 1: Hmmm. Ja!

Damit beginnt das große Brainstorming der Leitung, aber nicht etwa zur neuen Puppe sondern was bestellt werden soll.


Im Krusty Burger:

Im Krusty Burger befindet sich ein wütender Mob aus alten Senioren.

Jasper: Ich habe mir an dem Pfannkuchen die Zunge aufgeschnitten!

Seniorin: Die Eier sind viel zu schwer verdaulich. Ich hätte bitte gern weichgekochte Eier!

Abe: Verdammt nochmal! Ich habe doch gesagt wir haben keine weichgekochten Eier. Wenn sie ...

Er verstummt und kommt plötzlich zu einer Einsicht.

Abe: Verflucht, sie haben Recht. Es sollte welche geben! Ich sollte lieber auf eure Beschwerden eingehen und sie gleich mit euch zusammen kochen! Ja, der liebe Gott lässt uns aus gutem Grund so alt werden, bis wir weise genug sind, um alles zu kritisieren, was er geschaffen hat.

Er wendet sich zu seinem Chef, der unmittelbar hinter ihm steht.

Abe: Mr. Peterson, behalten Sie ihren Job und stecken sie Ihn sich wohin. Ach und noch etwas, ich habe mir heute noch nicht mal die Hände gewaschen! Die Vorschrift stammt von Ihnen, nicht von mir!

Jasper: Den sollten wir verprügeln. Eine Frechheit!

Senior: Sowas hat man früher ins Gefängnis gesteckt!

Daraufhin wird Abe als Held aus dem Restaurant getragen. Der Mob schafft dies jedoch nicht und bricht auf dem Weg hinaus zusammen.


Vor dem Spielzeuggeschäft:

Ein großer Tumult hat sich vor dem Spielzeuggeschäft gebildet. Sehnsüchtig warten die Mädchen darauf, dass sich die Türen öffnen, um ebenfalls einen Lisa Löwenherz zu ergattern. Unter ihnen befindet sich auch Smithers, der ganz euphorisch mitjubelt. Als die Türen geöffnet werden, stürzen alle in das Geschäft. Bevor sie jedoch an dem Lisa Löwenherz Regal ankommen, schiebt ein Angestellter einen Wagen mit neuen Stacey Puppen, dieses Mal mit einem neuen Hut, davor.

Mädchen: Malibu Stacey haben sie geändert! Sie ist besser, als je zuvor.

Lisa: Halt, lasst euch nicht davon täuschen. Das ist die übliche Malibu Stacey mit einem blöden, billigen Hut und sie verkörpert immer noch dieselben abgedroschenen Klischees wie vorher!

Smithers: Aber sie hat einen neuen Hut!

Damit sind die Würfel gefallen, die Mädchen stürzen sich alle auf die neue Stacey. Lisas Puppe wird fast vollständig ignoriert.

Lisa: Naja was soll‘s, gegen die Multis kommt man wahrscheinlich niemals an. Es gibt einfach keinen Platz für die Kleinen.

Da hört sie plötzlich einen Spruch ihrer Figur. Sie dreht sich um und sieht ein Mädchen, welches Interesse an der Lisa Löwenherz Puppe hat und letztlich sogar mitnimmt.

Lisa (zu Mrs. Lavelle): Weißt du, wenn nur dieses eine kleine Mädchen zur Einsicht gekommen ist, hat sich der Aufwand gelohnt!

Mrs. Lavelle: Ja, sofern das kleine Mädchen 46.000 Dollar für die Puppe bezahlt.

Lisa: Was?

Mrs. Lavelle: Ach nichts. Der Ruhm gebührt dir Lisa, nur dir!

Die Familie ist im Begriff aufzubrechen. Homer entdeckt aber erneut das Keyboard.

Homer: Oh! Marge, Lisa, Lady, wenn ihr mich bitte entschuldigt. Ich habe etwas sehr wichtiges zu erledigen.

Er stürzt sich erneut auf das übergroße Keyboard. Daraufhin erklingt die Outro-Melodie.