7F11 Capsule

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Szene 1 - Im Haus der Simpsons

Marge steht in der Küche und kocht. In der Mikrowelle rotiert ein Braten.
Marge: (summend) Hm hm hm hm hm hm hm hm hm hm.
Homer sieht in die Mikrowelle.
Homer: Is' er endlich fertig? Is' er jetzt gut?
Marge: Dein Hackbraten braucht noch achtr Sekunden.
Homer: Neiin! Gibts denn nichts schnelleres als eine Mikrowelle? 4 - 3 - 2 - 1 - Bing! Der Hackbraten ist fertig.
Marge: Kommt essen, solange ihr euch noch die Zunge daran verbrennen könnt!
Die Kinder stürmen herein, Homer teilt den Braten auf und alle beginnen zu essen.
Homer: Jamm! Ein strohtrock'nes Endstück mit deinem Namen drauf, Lisa.
Lisa: Hhhh. Donnerstag Hackbratentag. So war es. So ist es. Und so wird es in alle Ewigkeit bleiben.
Homer: Was soll 'n das heißen?
Lisa: Du willst mir doch immer beibringen, neuem gegenüber aufgeschlossen zu sein. Das Leben zu leben.
Homer: Wer sagt 'n das? Keiner will dir was beibringen.
Homer bekommt die Ketschupflasche von Bart gereicht. Als er etwas davon auf seinen Teller drücken will produziert er ein Furzgeräusch.
Bart: Ah! Ha ha ha ha ha haa!
Homer: Hör auf damit!
Marge: Ich finde Lisa hat ger nicht so unrecht. Es wäre doch schön zum Essen morgen mal auszugehen.
Homer: Morgen Abend? Da ist doch Schweins-Kottletts-Freitag. Den haben wir seit dem großen Schweinefleischskandal 1987 noch nie ausgelassen.
Lisa: Hhhh. Freitag Abend Schweinekottletts. Von der Wiege bis zur Bare, feste Gewohnheit ist das einzig wahre.
Homer: Schon gut. Schon gut. Okay. Okay. Wo möchtest du denn hin gehen?
Lisa: Dahin, wo es keine Hamburger, Pizza oder Pommes gibt.
Homer: Guuuut! Dann auf zum Mars!
Marge: Da gibts ein neues japanisches Restaurant in der Elm Street.
Bart: Japanisch? Vielleicht ist es nur ein Gerücht, was ich auf dem Schulhof gehört habe, aber gibt es da nicht rohen Fisch?
Lisa: Schulhofgerüchte entsprech gewöhnlich den Tatsachen, gehen aber am esenziellen vorbei. Roher Fisch gilt als große Delikatesse.
Marge: Ja, Homer. Woll'n wir das nicht versuchen?
Homer: Nein.
Lisa: Bitte, Dad. Dieser Streit demütigt uns beide.
Homer: Wie kommst du darauf, dass ich beim zweiten Mal "Ja" sage, wenn ich beim ersten Mal "Nein" gesagt habe.
Lisa: Nicht beim zweiten, aber beim 99. Mal.
Homer: Dann probier's mal!
Lisa: Bitte, Dad.
Homer: Nein.
Lisa: Bitte, Dad.
Homer: Nein.
Lisa: Bitte, Dad.
Homer: Nein.
Lisa: Bitte, Dad.
Homer: Nein.
Lisa: Bitte, Dad.
Homer: Nein.
Lisa: Bitte, Dad.
Homer: Ja. Schon gut. Schon gut.

Szene 2 - Im Happy Sumo

Die Familie geht ins Happy Sumo. Sie wird von zwei japanischen Köchen zur Begrüßung auf Japanisch angeschrien.
beide Köche: irasshái mase!
Alle: Waahhhhhhhh!
Empfangsdame: Bitte befürchten Sie nichts. Unsere Köche heißen Sie nur herzlich willkommen.
Homer: Achso. Gut.
Homer schreit die Köche zurück an.
Homer: (schreiend) Guten Abend.
Die Köche erschrecken sich und lassen alles aus ihren Händen fallen. Dannach führt die Empfangsdame die Familie durch das Restaurant.
Empfangsdame: Das ist unsere Karaoke-Bar. Noch ist sie leer, aber bald wird sie bumsvoll von betrunkenen japanischen Geschäftsleuten.
Die Familie hat an einem Tisch platz genommen.
Akira: Ich bin Akira, ihr Ober. Darf ich ihre Bestellung aufnehmen?
Marge: Was empfehlen Sie einer Familie, die nicht sicher ist, ob sie hier im richtigen Restaurant sitzt?
Akira: Der Sishi-Probierteller bietet von allem etwas. Er flößt am wenigsten Furcht ein.
Marge: Den nehme ich.
Lisa: Bringen Sie zwei.
Bart: Akira, guter Mann! Ich hätte gerne zwei Mal Hai, einmal Tintenfisch und einen Aal.
Akira: Sehr wohl.
Bart: Habt ihr auch Riesenkraken, die einen in den Tod reißen?
Akira: Heute nicht. Und der Herr?
Homer: Tja. Die Wahl fällt mir wirklich schwer. Sieht alles so schrecklich aus. Bringen Sie mir einmal das, einmal das und einmal das da.
Die verschiedenen Köche bereiten das essen zu.
Sensei: Ha! Ho! Ai Yai Yai Yai Yai Ya! Hmhhmm.
Toshiro: Ha. Wie finden Sie das, Meister?
Sensei: Nein! Nein! Nein! Toshiro! Der Tintenfisch sieht aus als hätte eingehackt ein blinder Holzfäller auf ihn. Senke dein Haupt in Scham!
Toshiro: Hhhhhh!
Die Familie bekommt einen Teil ihres Essens vorgesetzt.
Homer: Wie gut, dass ich so tollerant bin.
Homer hält sich die Nase zu und probiert ein Stück Sushi.
Homer: Nicht schlecht. Intressant. Ich probier mal so'n kleines rosanes. Hmm. Sehr gut. Ah, noch eins. Oh, dieses Sushi ist kein Pfuschi!
Homer schlingt das Sushi in sich hinein. In der Zwischenzeit hat sich die Karaoke-Bar gefüllt.
Richie Sakai: Hai! Ich haiße Richie Sakai. Und ich bine Anestesisto. Ich möchte jetz gerne... (reusper) ...ich widme den nächsten Song meiner Frau Patty.
Richie singt den Song Gypsys, Tramps & Thieves von Cher.
Richie Sakai: (singt) I was born in the wagon of a travelin' show - My mama used to dance for the money they'd throw - Papa would do whatever he cooouuuuuld...
Homer hat immer noch hunger und bestellt weiter.
Homer: Oh. Und ähm. Zwei von denen da.
Akira: Zwei Uni.
Homer: Oh. Oh Oh. Ich glaube ich muss den Rogen vom fliegenden Fisch noch probieren.
Akira: Den empfehle ich mit einem rohen Wachtelei.
Homer: Sie sind der Chef.
Inzwischen haben sich Bart und Lisa auf die Karaoke-Bar-Bühne begeben.
Bart: (singt) Who's the black private dick - That's a sex machine to all the chicks?
Lisa: (singt) Shaft!
Bart: (singt) Ya damn right! - Who's the cat that won't cop out - When there's danger all about?
Lisa: (singt) Shaft!
Bart: (singt) Right On!
Homer hat immer noch hunger und findet fast nichts mehr auf der Karte, was er noch nicht probiert hat.
Homer: Ah. Es muss doch noch was geben, was ich nicht probiert habe. Hey! Was ist denn das? Fugu.
Akira: Dhhhhhh! Da... da... das iste - Kugelfisch. Aber ich muss Sie warnen. Das iste...
Homer: Keine Ausreden, Freundchen! Fugel dich!
Akira: Ai jamanai ne.
Bart und Lisa singen weiter auf der Karaoke-Bar-Bühne.
Bart: (singt) They say this cat Shaft is a bad mother.
Lisa: (singt) Shut your mouth!
Bart: (singt) I'm talkin' 'bout Shaft.
Lisa: (singt) Then we can dig it!
Bart: (singt) He's a complicated man - But no one understands him but his woman.
Lisa: (singt) John Shaft!
Die Köche in der Küche bereiten weiter die verschiedensten Gerichte vor. Auf einmal hört man ein Hupen, auf des der Chefkoch anscheinend schon gewartet hat.
Sensei: Hoho! Sie ist da! Vertritt mich mal!
Toshiro stimmt zu Sensei zu vertreten und nimmt dann von Akira die bestellung für Homer entgegen.
Akira: Ein Mal Fugu.
Toshiro: Nicht Fugu. Wenn er nicht gemacht wird nach Vorschrifft, dann ist er...
Akira: Ja, dann ist er giftig und kann tödlich sein. Aber wenn richtig geschnitten, dann ist er gut und wohlschmeckend.
Toshiro: Da muss ich holen Sensei.
Toshiro sucht Sensei und tritt zu Hintertür heraus, wo Sensei im Auto mit Edna Krabappel herum macht.
Toshiro: Meister Sensei. Wir Sie brauchen in Küche.
Sensei: He? Ich hab gesagt du sollst mich vertreten!
Toshiro: Aber Meister. Wir brauchen Ihre geschickten Hände.
Sensei: Meine geschickten Hände hier gebraucht. Kümmer du dich drum! (unverständliches Japanisch)!
Toshiro versucht daraufhin den Kugelfisch selbst nach Anleitung zuzubereiten.
Toshiro: Hm? Hm? Giftig! Giftig! Delikat!
Toshiro schneidet den Kugelfisch an, der erst einmal zusammenfällt.
Toshiro: Ähh! Konzentration! Konzentration!
Homer: Wo bleibt dieser Fugu?
Homer bekommt den Kugelfisch vorgesetzt. Er verdrückt ihn. Akira und Toshiro stehen ängstlich daneben.
Homer: Ohh! Hrmm! Fugu-Fisch, frisch auf den Tisch.
Derweil kommt Meister Sensei pfeifend zurück in die Küche und erblickt die Reste des Kugelfischs und die Anleitung für seine Zubereitung.
Sensei: (Ausruf auf Japanisch)
Meister Sensei, Toshiro und Akira kommen, miteinander auf Japanisch streitend, zu Homer. Homer wendet sich an Marge.
Homer: Eine schöne Sprache. Nicht wahr, Marge?
Toshiro: Lieber Gott. Sie nicht essen einen Bissen!
Homer: Oh. Ich krieg auch nichts mehr runter.
Toshiro: Oh, Simpson-san. Ich... äh... nich' viel reden. Ich kann nur sagen, ich glaube der Fisch war giftig.
Homer: Giftig? Ohh! W-Was soll ich machen? Sagen Sie, schnell!
Toshiro: Kein Grund zur Panik. Hinten auf Speisekarte ist Weg zu Krankenhaus.
Homer wird mit einem Krankenwagen ist Krankenhaus gebracht.

Szene 3 - Im Krankenhaus

Homer sitzt auf einer Liege und redet mit sich selbst sarkastisch über den Vorfall.
Homer: Probier doch mal 'was Neues, Homer. Was kann das schon schaden, Homer? Wer hat je von vergifteten Kottletts gehört?
Marge und Dr. Hibbert kommen herein.
Dr. Hibbert: Nun. Ihre Frau hat zugestimmt, dass ich es Ihnen sage.
Homer: Unwichtig, Doc! Marge ist ein offenes Buch für mich.
Marge: Hrmm!
Homer: Ohh! Das heißt, gute Nachricht für mich.
Dr. Hibbert: Nein, Mr. Simpson.
Homer: Nein?
Dr. Hibbert: Sie haben tatsächlich Kugelfischgift zu sich genommen. Und wie uns der Chefkoch mitgeteilt hat ist die Sache sehr ernst. Sie haben noch 24 Stunden zu leben.
Homer: 24 Stunden?
Dr. Hibbert: Naja, äh, 22. Es tut mir leid, dass Sie so lange warten mussten.
Homer: Oh, Marge. Ich muss sterben.
Marge fällt Homer in die Arme und fäüngt an zu weinen.
Dr. Hibbert: Also, wenn es ein Trost für Sie ist. Sie werden die ganze Zeit über keinerlei Schmerzen verspüren, bis irgendwann morgen Ihr Herz plötzlich explodiert. Nur ein bisschen Todesangst. Das ist ganz normal. Wir unterscheiden da fünf Stadien. Das erste ist Leugnen,...
Homer: Richtig. Ich muss nämlich gar nicht sterben.
Dr. Hibbert: ...das zweite ist Wut,...
Homer: Ach quatsch. Sie mieser Kurpfuscher!
Dr. Hibbert: ...gefolgt von nackter Angst.
Homer: Ach ich hab solche Angst. Was kommt danach?
Dr. Hibbert: Failschen.
Homer: Doc, Sie müssen mich retten. Ich verspreche Ihnen es lohnt sich für Sie.
Dr. Hibbert: Und schließlich fügen Sie sich.
Homer: Naja, irgendwann müssen wir alle geh'n.
Dr. Hibbert: Mr. Simpson, Ihre Fortschritte überaschen mich. Ich sollte Sie besser jetzt alleine lassen. Vielleicht hilft Ihnen diese kleine Broschüre.
Dr. Hibbert verlässt den Raum. Homer liest den Titel der Broschüre.
Homer: (in Gedanken) Sie werden also sterben.

Szene 4 - Im Haus der Simpsons

Marge und Homer liegen im Ehebett. Marge weint und Homer macht eine Liste mit den Dingen, die er vor seinem Tod noch tun möchte.
Homer: Was ist denn? Marge? Hallo. Ich bin derjenige der stirbt. Nicht du.
Marge: Entschuldige, Homer. Hast du dir schon überlegt wie du's den Kindern sagst?
Homer: Gar nicht. Es würde sie nur beunruhigen. Die letzten Stunden mit meiner Familie sollen glücklich verlaufen.
Marge: Hm. Und hast du dir schon überlegt, was du morgen noch alles tun willst?
Homer: Noch nicht ganz.
Marge liest die Liste, die Homer gemacht hat.
Marge: (in Gedanken) Hhh. Videoaufnahme für Maggie, Mann-zu-Mann-Gespräch mit Bar, Lisa beim Saxophonspiel zuhören, einen Baum pflanzen,...
Homer: Ich... ähm. Ich... ähm... bin noch nicht durch Marge. Wie sagt man da, wenn wir beide... naja... Was sagst du immer, wenn wir beide... naja du weißt schon.
Marge: Wenn wir intim werden?
Homer schreibt einen weiteren Punkt auf seine Liste.
Homer: Mit Marge intim werden.
Marge: Ich möchte dir auch einen Vorschlag machen. Könnten wir uns beide morgen Früh den Sonnenaufgang anseh'n?
Homer: Ja. Den letzten Sonnenaufgang anseh'n.
Homer und Marge küssen sich.
Homer: Bis um 6 Uhr früh, mein lieber Schatz. Meinem letzten Tag auf Erden.
Am nächsten Morgen klingtelt Punkt 6 Homers Wecker. Homer schaltet ihn aus und schläft weiter. Er wacht halb 12 von selbst auf.
Homer: Was denn halb 12? Das ist ja toll.
Homer sitzt am Frühstückstisch in der Küche.
Homer: Sag ma, warum hast du mich denn so lange schlafen lassen?
Marge: Orrrch. Du hast so friedlich dagelegen.
Homer: Dafür hab ich nachher noch genug Zeit. Ich hab einen Berg wichtiger Sachen zu erledigen. Bart! Bart!
Homer verlässt die Küche und geht zu Barts Zimmer. Bevor err eintritt sieht er noch mal auf seiner Liste nach.
Homer: (in Gedanken) Gespräch von Mann-zu-Mann mit Bart.
Homer betritt das Zimmer von Bart und setzt sich auf sein Bett.
Homer: Komm her mein Sohn!
Bart: Oh man!
Bart geht zu Homer, lässt seine Hose herunter und legt sich über sein Knie.
Homer: Nein. Was soll denn das? Ich will doch nur ein Gespräch von Mann zu Mann.
Bart: Oh!
Homer: Weißt du, Bart? Nach mir bist du der Mann hier im Haus. Und das bedeutet, du musst mit helfen...
Bart: Ach! Hör auf! Ich mach' schon genug hier. Lisa rührt keinen Finger. Warum liegst du mir damit in den Ohren?
Homer: Halt den Mund! Bart, ich will doch nichts böses. Ich will dir nur etwas ans Herz legen. Drei kleine Regeln, die dich sicher durch's Leben bringen. Nummer Eins: Vertritt mich mal eben! Nummer Zwei: Oh! Gute Idee Chef! Nummer Drei: Das war bestimmt jemand Ander's.
Bart: Hey! Das hört sich echtr gut an.
Homer: Sag ich doch. Und jetzt zeig' ich dir wie man sich rasiert.
Homer hat Bart ins Badezimmer gezerrt und macht ihm vor, wie man sich rasiert. Bart soll es ihm gleich tun.
Homer: Und schließlich noch die kleine Stelle unter der Nase. Dann nehmen wir uns etwas Klopapier, reißen immer ein winzig kleines Stückechen ab und kleben eins hier hin, da hin und überall hin, wo es blutet. Da und da. Keine Sorge. Durch das Blut bleiben die Schnipsel kleben. Und dann noch etwas Aftershafe. Yap di.
Homer reibt sich etwas Aftershafe ins gesicht und versucht den brennenden Schmerz zu ertragen.
Homer: Wahhhhhh! Ahhhhhh! Tjiu! Ahhhhrrrrrrr! Tjeh! Ih! thu! Huu! Huu verdammt! Ah! Aihhh! Huu! Und siehst du? So rasiert man sich.
Bart reift nach dem Rasierer und wirft dabei das Aftershafe runter.
Homer: Neinn! Du kleines Mistvieh!
Bart: Das war bestimmt jemand Ander's.
Homer: Ja. So ist es richtig, mein Söhnchen.
Homer streicht einen weiteren Punkt auf seiner Liste.
Homer: (in Gedanken) Lisa beim Saxophonspielen zuhören.
Homer betritt das Zimmer von Lisa, welche gerade Saxophon spielt.
Lisa: Hi, Dad! Soll ich aufhör'n, mit meinem blöden Höllenlärm?
Homer: Nein. Ich möchte hör'n wie du spielst.
Lisa: Wieso?
Homer: Bin ich dir, als dein Vater, eine Erklärung schuldig? Lass mich an deinem Talent teilhaben, klar.
Lisa spielt ein depressives Stück. Homer fängt an zu weinen. Als Lisa das mitbekommt fängt sie an "When the Saints Come Marching In" zu spielen, was Homer wieder fröhlich stimmt und zum mitsingen animiert.
Homer: Jaaaaa. Das klingt schon viel besser. Hu hu. Ho ho. (singend) Oh Lord, I want to be in that number When the saints go over there - go over there - go over there...

Szene 5 - Vor dem Haus der Flanders

Homer tritt vor die Tür der Flanders und kontrolliert noch einmal seine To-Do-Liste.
Homer: (in Gedanken) Videofilm für Maggie machen.
Homer klingelt und Ned macht die Tür auf.
Ned Flanders: Simpson. Was für eine angenehme Überraschung. Wir machen gerade türkischen Honig.
Homer: Ja, der Spaß hört wohl nie auf im Haus der Flanders, wie.
Ned Flanders: He he he he. Niemals nie.
Homer: Flanders, dürfte ich mir mal Ihren Camcorder ausleihen?
Ned Flanders: Cam Zeit cam Rat.
Ned holt seine Videokamera aus dem Schrank.
Ned Flanders: Hey. Sagen Sie mal. Haben Sie nicht Lust morgen mit Ihrer Familie zu uns zum Grillen rüberzukommen?
Homer: Nein, danke.
Ned Flanders: Wirklich nicht? Wir haben einen prächtigen Propangasgrill in unserem Garten steh'n.
Homer: Nein, ich möchte nicht.
Ned Flanders: Der schreit förmlich nach ein paar leckeren Grillianen.
Homer: Flanders, ich sagte ich will nicht! Morgen? Natürlich! Wieso eigentlich nicht? Wir kommen echt gern zu Ihrem Barbacue. Ä He he he he. Ich bringe Ihnen dazu auch das dickste, saftigste T-Bone-Steak mit, das Sie je gesehen haben.
Ned Flanders: Hmm! Klingt elefantös.
Homer ist aus dem Haus gegangen und Ned hat hinter ihm die Tür geschlossen.
Homer: Ä He he he he he he he he. Der wird schön dumm guck'n, wenn ich dann tot bin.

Szene 6 - Im Haus der Simpsons

Homer hat die Videokamera aufgestelt, eingestellt und Plaziert sich davor, um für Maggie eine Videobotschaft zu hinterlassen.
Homer: So. Erst mal in Positur setzen. Das ist ein Videoband für meine Tochter Maggie. Hi, Maggie! Ich sprech' jetzt zu dir aus dem tiefen Grab. Hu hu hu huuuuu! He he he he! Hoffentlich hab ich dich nicht erschreckt. Tja. Maggie, du bist jetzt ein großes Mädchen und wenn du die Kasette nicht gelösch hast, wird es dich interessieren, was für ein Mann dein Vater war. Er war ein einfacher Mann. Ein netter Mann, der seine Kinder lieb hatte und...
Das Telephon klingelt.
Homer: Mist!
Homer steht auf und geht zum Telephon. Man sieht nur noch seinen Hintern.
Homer: Hallo? Ja, der ist hier. Wer ist denn da?
Homer kratzt sich am Hintern.
Homer: Bart's Freund Milhouse. Bart, schwing deinen Hintern hier runter!

Szene 7 - Im Altenheim

Homer besucht seinen Vater im Altenheim.
Homer: Dad.
Grampa: Ja? Ach du bist es. Was willst du denn?
Homer: Wir hatten nie eine besonders enge Beziehung, nicht?
Grampa: Nein. Nicht, dass ich wüste.
Homer: Wir sind nie zum Angeln gegangen oder haben Fangen gespielt oder haben uns mal umarmt.
Grampa: Wir haben auch nie Lambada getanzt. Worauf willst du hinaus?
Homer: Ich will nur, dass du weißt, dass ich dich liebe, Dad.
Grampa: Was, echt?
Homer fängt an zu weinen.
Homer: Ä Hm.
Grampa: Ach mein Sohn. Ich liebe dich auch. Hey, wie wär's mit einer Umarmung?
Sie umarmen sich.
Homer: Dad.
Grampa: Mein Sunnyboy.
Homer: Papa.
Grampa: Junior.
Homer: Mein alter Herr.
Homer streicht hinter Grampa's Rücken einen weiteren Punkt seiner Liste durch.
Homer: (in Gedanken) Das wär das. Jetzt muss ich los.
Homer dreht sich um, um zu gehen.
Grampa: Aber nicht doch, mein Sohn. Wir haben doch beide noch so viel nachzuholen. Wie wär's? Woll'n wir angeln geh'n?
Homer: Tja, Dad. Das würde ich sehr gerne, aber weißt du... Ich hab'n enges Programm. Ach was. Ich besorg'n paar Würmer.

Szene 8 - In der Natur

Homer und Grampa sitzen in einem Boot auf dem See und angeln. Es beißt was an Grampas Angel.
Grampa: Hmm. Ohh. Hoo.
Homer: Bravo.
Homer verwirft einen Punkt von seiner Liste.
Homer: (in Gedanken) Das Bier mit den Kumpels fällt aus.
Homer und Grampa werfen sich nach dem angeln einen Baseball zu. Er verwirft einen weiteren Punkt von seiner Liste.
Homer: (in Gedanken) Baum pflanzen streichen.
Homer und Grampa ringen miteinander. Er verwirft einen weiteren Punkt von seiner Liste.
Homer: (in Gedanken) Drachen fliegen fällt auch weg.
Homer und Grampa gehen auf den Parkplatz zu Homer's Auto.
Grampa: Komm! Wir spielen noch ein bisschen Tooooorschießen!
Homer steigt betrübt ins Auto und startet den Motor. Grampa ist an der Scheibe.
Grampa: Ach, ich liebe dich, mein Sohn!

Szene 9 - Auf der Straße

Homer fährt los. Grampa kann noch ein Stück mitlaufen, fällt dann aber zurück.
Homer: Jaja. Der alte Knabe scheint sehr Liebebedürftig zu sein.
Homer gibt mehr Gas.
Homer: Vorwärts, du Schrotthaufen! Wir müssen die verlorene Zeit aufholen.
Homer wird zu schnell und wird von der Polizei angehalten.
Homer: Nein!
Eddie und Lou kommen auf Homer zu.
Homer: Tut mir leid, Officer. Ich weiß ich war zu schnell. Also geben Sie mir schon einen Strafzettel.
Eddie: Wie meinen Sie?
Homer: Geben Sie mir einfach einen Strafzettel!
Lou: Oh. Na das klingt ja beinahe wie ein Befehl, Freundchen.
Homer: Ich zahle meine Steuern und da ist Ihr Gehalt mit drin. Also, wenn ich sage "Geben Sie mir 'n Strafzettel!", dann geben Sie mir gefälligst 'n Strafzettel!
Eddie: Aha. Aber vieleicht woll'n wir ihm keinen geben.
Lou: Vielleicht woll'n wir dich einbuchten, du Klugscheißer.

Szene 10 - Im Gefängnis

Homer wird in eine Zelle geworfen.
Eddie: Da könn' Sie mal seh'n, wofür Sie sonst noch Steuern zahl'n.
Die Gittertür fällt hinter Homer zu.
Homer schaut auf die Uhr an der Wand. Sie zeigt 18.37 Uhr. Er wartet in der Arestzelle und versucht sich mit einem anderen Insaßen, der gerade Mundharmonika spielt, zu unterhalten.
Homer: Klingt richtig hübsch. Warum sind Sie hier?
Häftling: Wegen der Atmosphäre.
Eddie macht die Tür auf.
Eddie: Hey, Temposünder. Sie haben einen Anruf frei.
Homer wurde zum Telephon geführt und fängt an zu wählen.
Homer: Halt mal! Ich kann Marge nicht anrufen. Unser letzter gemeinsamer Tag. Ich kann sie nicht in den Schlammassel mit reinzieh'n. Ah, ich weiß. Ich ruf' Barney an.
Homer wählt Barney's Nummer. Barney's Telephon klingelt, aber es geht nur sein Anrufbeantworter ran.
Barney's Stimme: (singend) Nimand ist da. Niemand ist da. Nimand ist da. Niemand ist da.
Homer: Diese blöden, modernen Mist-Anrufbeantworter.
Homer spricht wütend auf Barney's Anrufbeantworter. Barney ist aber zu Hause und nimmt schließlich ab.
Homer: Vielen dank, Barney. Ich hab gerade meinen einzigen Anruf an deinen dämlichen Anrufbeantworter verschwendet.
Barney: Was? Wie? Ich bin zu Hause. Ich bin zu Hause. Hi Homer!
Homer: Du musst mir helfen, Barney! Ich sitz' im Knast.
Barney: Was denn? Echt? Hey Homer, geh' mal ans Fenster!
Barney geht an sein Fenster und winkt über die Straße, wo Homer gerade im Gefängnis telephoniert.
Barney: Hallo Nachbar! Hey! Ich kann dich seh'n!
Homer: Hoho. Komm' schnell rüber und bring fünfzig Piepen mit für die Kaution!
Barney: Fünfzig Piepen. Was hast du gemacht? Einen Richter umgebracht?
Barney legt auf und schaut in seine leere Brieftasche. Anschließend schaut er sich in seiner vermüllten Wohnung um.
Barney: Wo krieg ich jetzt fünfzig Mäuse her? Ah hmm. Thz. Mhh. Pizza!
Barney hebt ein Stück Pizza auf, reißt ein, daran klebendes, Stück Papier ab und isst das Stück. Danach sucht er weiter in seiner Wohnung nach Geld.

Szene 11 - Im Haus der Simpsons

Es ist inzwischen dunkel geworden. Marge schaut ungeduldig aus dem Fenster, auf der Suche nach Homer. Die gesamte Familie hat sich fein angezogen und wartet auf Homer, um mit ihm zu essen.
Bart: Wieso die feinen Klamotten?
Marge: Weil es manchmal Spaß macht, sich zum Abendessen umzuzieh'n.
Lisa: Und wieso das gute Porzellan?
Marge: Weil es manchmal Spaß macht, das gute Geschirr zu benutzen.
Bart: Und wieso die Kerzen?
Marge: Weil es manchmal Spaß macht, Kerzen anzustecken.
Lisa: Und wieso warten wir auf Dad?
Marge: Weil wir euren Vater lieben und seine Gesellschaft genießen.
Bart: Und wieso warten wir wirklich auf Dad?
Marge schweigt auf diese Frage.

Szene 12 - Im Gefängnis

Homer und Barney sitzen in Chief Wiggum's Büro, der gerade Kleingeld für die Kaution zusammenzählt.
Chief Wiggum: Also, äh, achtundvierzig Dollar und siebzig Cents. Wissen Sie? Normalerweise nehmen wir keine verotteten Münzen.

Szene 13 - Auf der Straße

Homer und Barney fahren in Barney's Auto. Homer hält seinen Kopf aus dem Fenster in den Wind, wie ein Hund.
Barney: Du stirbst und wolltest nicht mal bei Moe vorbeischau'n und ein letztes Bier mit deinen Kumpels trinken?
Barney fängt an zu weinen.
Homer: Ach, Barney. Weißt du? Das stand auf meiner Liste mit 'nem Haufen anderer Sachen, die ich heute nicht mehr geschaftft hab'. Hey! Da ist mein Boss!
Homer erblickt Mr. Burns, der gerade mit Mr. Smithers auf einer Bank neben der Straße sitzt. Mr. Burns betrachtet gerade mit einem Fernglas die Schuhe von vorbeigehenden Frauen.
Mr. Burns: Oh, Smithers. Seh'n Sie sich mal die aufreitzenden Dingerchen von dem Rotschopf an! Ja, Baby! Ach! Ich steh auf rote Pumps.
Mr. Smithers schaut durch das Fernglas.
Mr. Smithers: Ringadingdings, Sir.
Barney und Homer fahren hinter Mr. Burns und Mr. Smithers vorbei. Homer schreit seinem Boss aus dem fahrenden Auto zu.
Homer: Hey Burns! Friss meine Shorts!
Mr. Burns: Wer, zum Henker, war denn das?
Mr. Smithers: Das, äh, ähm. Das ist Homer Simpson, Sir. Einer der Trottel aus Sektor 7G.
Mr. Burns: Ärr! Simpson, was? Soll sich Montag Morgen in meinem Büro melden! Punkt neun Uhr! Woll'n doch mal seh'n, wer wessen Shorts frisst.
Homer kann einen weiteren Punkt seiner Liste abhaken.
Homer: (in Gedanken) Dem Boss bescheidgestoßen.
Homer: Wow! War das 'n Glück. Fast wär' ich gestorben, ohne ihm sagen zu können, was er fressen soll.
Barney: Ach, Homer. Was soll's? Komm schon! Du hast doch noch Zeit für 'n letztes Bier. Bitte!

Szene 14 - In Moe's Bar

Homer und Barney kommen herein. Barney setzt sich an den Tresen und Homer geht zum Telephon.
Homer: Ich muss Marge anrufen.
Barney: Na? Wuitsch!
Homer fängt im Hintergrund an zu wählen, aber in der Zwischenzeit klingelt schon das Telephon auf dem Tresen. Moe nimmt ab.
Moe: Hallo! Moe's Taverne. Geburtsstätte von der Bloody Mary.
Bart ist am anderen Ende der Leitung.
Bart: Hier ist Fred Rumsch. Ich möchte meinen Vater, Herrn Rumsch.
Moe: Moment bitte. (rufend) Hey! Ist hier einer der Rumsch-heißt? Keiner der Rumsch-heißt? Hey! Jetzt hört doch mal! Rumsch. Ich suche jemanden, der Rumsch-heißt!
Alle in der Bar fangen an zu lachen.
Moe: Hat der mich wieder gekriegt. Hör zu, du kleine, miese Pestbeule! Wenn ich dich erwische, zieh' ich dir die Augen mit dem Korkenzieher raus!
Bart und Lisa lachen sich kaputt.
Homer sitzt inzwischen an dem Tresen. Auf Grund des Scherzanrufes von Bart hat Homer seine Familie nicht erreichen können.
Homer: Aoh. Es war besetzt. Moe, gib mir noch ein letztes Bier bitte!
Nachdem Homer sein Bier fast ausgetrunken hat wendet er sich an die Besucher der Bar.
Homer: Jungs, hört mal! Ich hab 'n paar letzte Worte. Ich hab's euch nie vorher gesagt, aber manchmal bei der Arbeit denke ich an euch und dann muss ich lächeln. Wie oft denke ich das... Ach, Worte könn' das nicht ausdrücken. Ich liebe dich Moe!
Homer beugt sich über den Tresen und gibt Moe einen Kuss.
Moe: Hey, doch nicht iun der Öffentlichkeit!
Homer geht den Tresen entlang und gibt jedem Gast einen Kuss.
Gast: Du stirbst jetzt besser!
Homer: Ich liebe dich Barney!
Barney: Wie einer aus Europa. Börrps!
Homer sieht kurz auf die Uhr. Es ist 19.30 Uhr.
Homer: Huch! Komm jetzt, Barney! Ich muss nach Hause.

Szene 15 - Auf der Straße

Homer sitzt im Auto, aber Barney ist mit Reifen wechseln beschäftigt.
Homer: Schneller Barney, schneller!
Barney: Was heißt schneller? Ich dreh' schon durch.
Homer sieht auf seine Liste. Er hat nur noch einen Punkt zu erledigen.
Homer: Naja. Ich kann nicht länger warten.
Homer steigt aus und rennt nach Hause.
Homer: (ruft) Heraus Marge! Ich komm nach Hause, Baby!

Szene 16 - Im Haus der Simpsons

Marge wartet auf der Couch auf Homer. Bart und Lisa spielen Dame.
Marge: Hmmm. Wo kann er denn bloß sein?
Homer kommt ans Fester.
Homer: (ruft) Marge! Marge!
Alle gehen zur Haustür.
Marge: Homer!
Homer kommt herein.
Homer: Keine Zeit für Erklärungen! Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich!
Nachdem Homer jedem seiner drei Kinder einen Kuss gegeben hat geht er mit Marge nach oben, um intim zu werden. Als Homer im Bad ist, sagtMarge, dass sie ein Gedicht geschrieben hat.
Marge: Ich habe heute ein Gedicht für dich geschrieben, Homer. Es heißt: An einen Ehemann.
Homer: Na schön. Sehr gut.
Marge: Wie düster die Wolken sich bald...
Homer: Och. Jetzt mach aber mal 'nen Punkt.
Marge: ...und bald wird der Regen fall'n. Mein Liebster geht von hinnen. Und was soll ich allein beginnen? Weil ich ihn nie vergessen kann, mein ein und alles. Meinen Mann.
Homer: Das ist wunderschön.
Nachdem alle eingeschlafen sind steht Homer auf und verabschiedet sich im Stillen von seiner Familie.
Homer: Leb' wohl, Maggie! Und bleib so süß, wie du bist! Leb' wohl, Lisa! Ich weiß ich kann stolz auf dich sein. Leb' wohl, Bart! Ich mag deine Bettwäsche.
Als Homer auf das Familienfoto blickt bemerkt er die Bibel auf Tonband im Bücherregal.
Homer: Das gute Buch. Die Bibel auf Tonband. Uhh! Da liest Larry King. Das ist doch 'n Sportreporter.
Homer setzt sich die Kopfhörer auf, legt eine Kassette ein und setzt sich in den Sessel. Das Tonband wird abgespielt.
Tonband: Hallo! Ich bin Larry King. Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer.
Zeitsprung. Homer ist eingenickt.
Tonband: Eleazar zeugte Phineas. Phineas zeugte Abischua. Und Abischua zeugte Ahimaaz.
Homer ist aufgewacht und spult das Band vor.
Tonband: ...und Ahimaaz zeugte...
Homer spult das Band weiter vor.
Tonband: ...und Amariah zeugte Ahitub. Und Ahitub zeugte...
Homer spult das Band weiter vor.
Tonband: ...und Shallum zeugte Helkiah...
Zeitsprung. Es dämmert bereits zum Morgen. Homer ist eingenickt. Das Tonband läuft weiter.
Tonband: ...Der soll wenden das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern, und wenn nicht werd ich komm und die Erde mit einem Fluch belegen. So. Damit zurück zum Sport. Freund McCanroe wartet schon. Wir werden jetzt 'nen Kaffee trinken und 'ne Matze Klöschensuppe hol'n. Übrigens ich liebe die New York Celtics. Solltet Ihr dieses Jahr bei den Basketballmeisterschaften tippen, ich glaube die Celtics werden alle Spiele gewinnen. Tja. Ich glaub' damit wär' wohl alles gesagt.
Homer ist endgültig eingenickt. Er lässt das Kassettenabspielgerät fallen und es schlägt zur vollen Stunde. Es est nächster Morgen. Marge wacht auf und stellt fest, dass ihr Ehemann nicht neben ihr liegt.
Marge: Homer? Ahh! Homer.
Marge sucht im ganzen Haus und kommt schließlich ins Wohnzimmer, wo sie Homer zusammengesunken im Sessel vorfindet.
Marge: Hhhhhh! Homer.
Marge kniet sich vor Homer, der im Sessel liegt.
Marge: Oh Homer. Oh Homer.
Marge fängt an zu weinen. Sie greift an Homers Spucke.
Marge: Seine Spucke... Die ist warm.
Marge realisiert, dass Homer doch nicht tot ist.
Marge: Hhhhhhh! Er lebt! Homer! Homer, wach auf! Du lebs! Du lebst! Du lebst!
Homer: Whrhh! Ich...! Whrhh! Ja...! Ja...! Thj! Was redest du denn da?
Marge: Du bist a leben!
Homer: Jaaaaa! Ich lebe! Wirklich! Ich lebe! Ja ich lebe! Ich könnte nicht glücklicher sein! Ich habe gelernt das Leben auszukosten bis zum letzten...
Zeitsprung. Homer sitzt auf der Couch, isst Chips und sieht Fern.
Fernsehmoderator Nr. 1: Strike! Johnson zeigt sich wirklich in toller Form. Wenn er so weiter macht, wird er es schaffen sich heute ganz weit vorn zu plazier'n. Und auch das war wieder ein hervorragender Wurf! - Ohje Ohje! So etwas darf ihm natürlich nicht so oft passier'n. Tja, dieser Wettkampf ist eben noch lange nicht zu Ende.
Fernsehmoderator Nr. 2: Du sagst es Jim. Hier kann heute noch einiges passieren. Aber ich wünsche ihm, dass das nur ein Ausrutscher war.
Fernsehmoderator Nr. 1: Er hat im Moment immer noch einen Vorsprung von vierzig Punkten.
Fernsehmoderator Nr. 2: Das erinnert mich an ein Spiel '89. Ricky Morton hat damals über dreiviertel des Matches hervorragend gespielt. Er hatte den Sieg schon so gut wie in der Tasche. Und dann kam auf einmal der totale Einbruch und er wurde am Ende nur Vierter.
Fernsehmoderator Nr. 1: Stimmt. Ich hab das Spiel auch geseh'n. Man weiß eben erst hinterher, wer gewonnen hat.